Freitag, 29. Juli 2011

Strippenregen

Und vor einer Woche?
Die Sonne scheint, es ist hell und freundlich.
Nach dem frühstücken beginnen wir unsere Rucksäcke zu packen.
Es passt nicht alles rein was mit muss. Hm.
Auschecken. Eine Fährfahrt.

Der Buggy hat gestern abend aufgegeben, die Räder waren hinüber,
wir entsorgen ihn, winken zum abschied.
Wir drehen eine letzte Runde durch die Bahnhofsgegend.
Die letzten Fotos.
Die letzten Eindrücke, noch einmal alles angucken, einprägen,
schnell einfangen und in Geist und Herzen aufbewahren.

Wir gehen schweren Herzens die vielen Stufen hinauf zum Steig,
drehen uns nicht mehr um, käpfen dagegen an,
denn dann würden wir einfach hier bleiben,
nicht abfahren können, und nehmen Zug 3,Schiphol.
Der Zug verläßt den Bahnhof. Es ist plötzlich grau. Fängt an zu regnen....
das kann kein Zufall sein.....
wir kommen und bringen die sonne mit.
Wir gehen, die Stadt weint grauen Regen.
Das macht es alles noch schwerer.
Dicke Köße in den Hälsen.
Tränen in den Augen. Heulstimmung.
Keine von uns beiden bereit, etwas dagegen zu unternehmen.

Tikets drucken, einchecken, warten und warten und warten.
Zusehen wie unser Flieger beladen wird.
Widerwillig ins Flugzeug steigen.
Nur beim abheben ein wunderbares Gefühl.
Wir blicken auf die Stadt, die spinnennetz angeordneten Grachten,
alles wird kleiner und kleiner.
Irgendwann sehen wir sogar noch ein großes Delta..... dahinten; Das MEER.
Wir tauchen in die Wolken und nach 5 Minuten haben wir alles
hinter uns gelassen und schweben knapp 12000m im Sonnenschein.

Großartig war es. Toll. Wunderschön.
Worte drücken gefühle diesmal nicht wirklich aus.
Wir sind berauscht.
Die Spreepiraten haben Amsterdam erobert.
Und die Stadt liebevoll sie.

Die Welt ist groß und breitet sich vor uns aus.
Wir nehmen ihr Angebot an, breiten die Flügel aus
und lassen uns irgendwann wieder in sie hinein fallen,
froh und glücklich.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Gerollt und nicht geeiert

Rollschuhfahren üben. . .
Ganztägig!

Und heute vor einer Woche?
Sonnenstrahlen, ein leichter Wellengang.
Unser vierter Tag.
Alles ist so, als wären wir schon immer hier gewesen.
Es ist so..... heimisch und angekommen.
Wir sind gern hier, wollen nicht mehr weg.

Frühstück, Fähre mit Fahrtwind, ein paar Minuten laufen
und schon sind wir gegen zehn am NEMO.
Ein großer, grüner Schiffsbug wartet schon auf uns.
Wir sind noch nicht mal richtig drin und schon sind wir begeistert.
Ein schwebender Ball. Na das wird ein Spaß.
Hier, an diesem Ort für Kinder, an dem sich auch jede Menge Erwachsene jeden Alters tummeln,ist es
"ausdrücklich verbodden,nichts anzufassen!" Das gefällt uns.
Die nächsten drei Stunden, erforschen und entdecken wir, probieren,
erstaunen, sind verwundert, begreifen.
Genial.

Soviel Erkundermut macht hungrig. Die eine hat lust auf Pasta,
sie bekommt welche. Die andere ging davon aus,
dass diese für beide reicht.... man lernt immer noch dazu,
denkt jede heimlich in ihrem eigenen Kopf.

In der großen Shoppingmeile der Stadt finde ich den vor 2 Tagen
auserspähten Pommesladen tatsächlich wieder.
Die Fritten sind so wie ich sie mag. Dick, salzig, knusprig, fettig.
In einer Seitengasse mache ich mich darüber her und bin platt,
das Kind schnappert mit, so das ich froh bin, wenigstens
eine halbe Tüte ab zu bekommen.
So gestärkt muss ich meinem Versprechen nachkommen,
außer einem Buch und diesem und jenem, auch ein cooles
Kleidungsstück als Andenken mit zu nehmen.
Was in Prag der Maulwurf war ist in Amsterdam vielleicht ein "XXX" ?

Ja da guckt Frau Mutter bisschen doof, ja bis schon säuerlich,
als ich ihr auch noch die Pommes weg ess. Ha. Lecker.
Ich muss doch gestärkt sein,wenn es zum" Mitbringseleinkauf" geht!
Hach, hach....was werde ich bloß finden?
In der Shoppingmeile stürzen wir gleich in die ersten Läden und werden fündig.
Wir suchen aus, verkleiden uns, ändern, probieren, beraten, kichern.
Das beste shoppen was wir je hatten. Das Endergebniss sehen wir sehr, sehr zwiegespalten!
Ich komme die Treppe hoch und daaaaa hängt ES.
Ein Traum in weiß und rosa!!!!
Das muss ich haben. Es gab schließlich keine Abmachung was oder was nicht.
Das will ich und das werde ich mitnehmen, komme was wolle..
da braucht die da vorne gar nicht die Arme in die Hüften zu stemmen, mit den Lippen ein "NOOO" formen und krebsrot anlaufen!!!

Ich stehe da, habe Hitzewallungen und bete zu keine Ahnung wem,
er solle augenblicklich den Blitz schicken, denn dieses Kleid,
das kann nicht mein Kind sein! Haben all die Erklärungen
von rosa UND schwarz denn gar nichts gebracht.
Ich atme tief durch....da kommt sie schon freudig näher und näher......
Wie komme ich bloß aus dieser Sache wieder raus?
Ah...okay...wir gehen erstmal für mich noch ein bisschen was schauen,
vielleicht vergisst sie das Teil oder findet etwas cooleres.
Mir wird nun ein Kleid nach dem anderen ausgeredet,
es gibt Begründungen.... da schlacker ich mit den Ohren,
seh nochmal in den Spiegel und muss mich geschlagen geben.
Verdammt ich finde nichts, und zu Hause....NICHTs zum anziehen.

Was soll ich sagen? Am ende gibt sich die angebliche Chefin auch hier geschlagen: es ist Urlaub, es war so abgesprochen, koste und sehe es aus wie es wolle....
es darf mitgenommen werden was gefällt.
Ich als Piratin steh auf Glitzer und Blink, blink...wie alle anderen auch!!
Ich hab ein ganz wunderbares Teilchen für Mama gefunden und es ist genau das was sie suchte.
Am Ende trug jede von uns beiden Piratinnen ein Kleid hinaus,
das eher damenhaft als furchteinflößend war.

Wir schlendern. Grachten. Wasser, Räder.
Immer wieder der geruch von Käse, Kaffee und auch Mariuahna.
Am Buggy baumeln die Tüten mit den Kleidern, den Souviniers, dem Käse.
Wir wandern. Schleichen. Trödeln. Eilen.
Landen am Spielplatz, planschen, trinken Kaffee und "Appelsapp".
Treiben.
Verweilen.
Der letzte Tag hier rennt dem ende zu. Unhaufhaltsam.
Die Fähre bringt uns zum Schiff zurück.
Das übliche.
Lange, lange sitzen wir auf dem Bett und schauen zu, wie die Sonne untergeht.
Irgendwann blitzen die Lichter aus der Ferne zu uns herüber, erinnern,
dass selbst jetzt die Stadt noch längst nicht ans schlafen denkt.
Die Augen fallen zu, wir träumen von den großartigen Schätzen dieses Tages,
der Stadt, dem ganzen, Amsterdam.

Mittwoch, 27. Juli 2011

Müde und faul

Nichts tun, und....nichts tun....
dazwischen: kneten, schaukeln, essen.
Ein bisschen in der Plansche mit "den" anderen zusammen sein.

Und heute vor einer Woche:
Die Augen schlagen wir beide zeitgleich auf. Es ist hell, sonnig und warm.
Beim Frühstück wird gekichert, die vorbeifahrenden Schiffe gezählt,
Aufmerksamkeiten dem wanken unseres Piratenboots geschenkt.
Ja, sogar die Gardienen und mein Saft wackeln und schwanken!,
und ganz nebenbei haben wir die zarten....watteweichen...Superbrötchen genossen.
Die nächste Fähre kommt in 8 Minuten. Zeit, in der ich das U-Boot im Wasser genauer angucken kann, einen Piratenkopf erkenne und mit einem Stock im Wasser rum piekse.
Ich mag die Fahrten mit der Fähre gern. Der Wind läßt die Haare so schön flattern.
Die Wellen zerschlagen und werden zu Schaum. Möwen begleiten uns.
Wir biegen heute in die andere Richtung ab, Piet Heinkade.
Der Osten der Stadt zieht uns an.
Die Sonne scheint, ein Windchen weht. Wir scherzen miteinander.
Wir begucken uns das große Musikzentrum-Hall, kommen am Scheepvaartmuseum und dem Nemo vorbei. Entdecken eine Windmühle, mitten in der Stadt. Das Schifffahrtshaus gleich nebenan, man läuft einfach nur und alles fällt mir in den Schoß.
In einer stillen Seitengasse entdecke ich ein schlafende Katze. Meine Begleitung hält sofort an und ich kann gucken gehen. Hand in Hand laufen wir weiter.
Stehen auch schon vor dem Joods Museum, der Portugisichen Israelischen Synagoge,
laufen über die Amstel und stehen am Rembrandthaus.
Hier gibt es eine kleine Wasserstelle, ich eile sofort zu ihr hin, reiße mir die Schuhe ab,
quäle mich aus den Socken und plansche sogleich drauf los.
Herrlich. Wir verweilen, wir haben Ziet. Viel Zeit, das macht mich froh.
Denn Wasser ist bei dem Wetter ja immer ein kleiner Pausenbringer.
Langsam bekomme ich hunger und nängele rum. Ich mag heut keine Nudeln,
ich hab Lust auf Reis. Soll die Dame neben mir zusehen wie sie dazu kommt.
Die Piratenlady neben mir hat seit heute keinen Stadtplan mehr dabei und kennt sich trotzdem bestens aus in den Gassen von Amsterdam, weiß noch in etwa wo sie wann was gesehen und gelesen hatte.
Und: tatsächlich, sie kann zaubern! Denn 20 Minuten später werden uns in Chinatown Suppe, Gemüse und Reis serviert. Ich probiere die Stäbchen aus, das dauert mir jedoch zu lang.....
wozu gibt es die großen Suppenlöffel!
Danach bin ich müdchen, lasse mich schieben.
Aber ha.... das Schloss kenn ich doch. Hibbelig ruschte ich im Wagen hin und her, will raus und laufe voraus, um die Ecke.
Jaaaaaa. Das Wasserbecken und der Spielplatz, die Wiese. Woher wußte die Frau neben mir nur, das ich genau das im Kopf hatte? Ich nehme alles in beschlag. Natürlich gleichzeitg.
Die Skateboardrampe nehm ich mit etwas Anlauf ein. Ich bin ganz alleine hier und versuche die Rampen hochzurennen. Die kleinen sind ja einfach, aber die großen. Ich nehme anlauf und schaffe es, ruhe kurz aus und rutsche dann elegant hinunter. Es gesellen sich mehr und mehr Kids zu mir. Wir alle klettern und rutschen zusammen. Lachen, prusten und helfen einander. Ein Kauderwelsch aus deutsch, englisch. holländisch, skandinavisch und sonst noch was. Keiner versteh was, aber alle verstehen sich.
Wenig später sitze ich am Beckenrand, um die großen Blasen an den Füßen im Wasser zu kühlen.
Ich wandere zur Wiese und mache Seifenblasen. Mein Urlaubsschatten folgt mir, schmeißt sich in das Grün und schlägt die Augen nieder. Ich laß mich anstecken,
verkrieche mich im Wagen und döse.
Durch die kleine Lucke hier drinnen kann man ganz gut raus schauen.
Ich sehe, da hat jemand Eis. Ich brauch jetzt auch eins und die Rumliegende vor meinem Buggy sicher einen Kaffee.Merken sie sich: Küsse können überzeugen!
Einen Riesenbecher mit Erdbeeren bekomme ich.
Die Aufgeweckte schlürft Koooffä und bestellt sich den bei Amsterdamreisen dringend empfohlenen Apfelkuchen. Mein Eis ist grandios, aber der Kuchen mit Schlagroom wird äußerst kritisch unter die Gabel genommen und hat schon nach dem ersten Happen gewonnen.
Sowas haben sie wahrlich noch NIE gegessen! Grandios..
Spielplatz, Wasser,Spielplatz, Wasser.... der Tag verrinnt, wie alles Schönste.
Auf dem Rückweg erschnuppere ich Käse. Und Blumen. Grachtenwasser.
Am großen Hafen beginne ich die geparkten Fahrräder zu zählen.
Es ist keine einfache Sache..... es müssen Millionen sein.
Ich bin unglaublich beeindruckt. Die Frau neben mir ebenfalls.
Wir besorgen unser Abendessen, lassen uns mit "vom Winde verwehten Haaren" übersetzen, betreten das Schiff und ein mega Regenschauer setzt plötzlich ein.
Glück uns wohl beschert! Königlich das Piratenleben!

Im Zimmer stürzt sich die immer mega korrekte Frau auf das von der Bordcrew pingelig gemachte Bett, zerwühlt es, schmeißt Kissen, hopst darauf rum ,fängt an mitten in der Kajüte Seifenblasen zu machen. Ich bin irritiert....... das darf man doch nicht.....
Oder?!?
Zwei kreischende Piratenweiber drehen auf halbhoher See jetzt aber komplett frei!
Wir dürfen das!

Dienstag, 26. Juli 2011

Gelb bis blond

Nach dem Frühstück fuhren wir ein kleines Stückchen.
Am Abend wurden nämlich noch Verabredungen getroffen.
Das Sonnenkind wurde gleich am Morgen mit einer
Überraschung überrascht.
Nur einen Sprung weit:Köpenick.

Eine Blondine erwartet Sarah schon aufgeregt.
Es folgen 6 Stunden Lego, Puppen puppen, schaukeln,
toben, kochen und essen, klettern, rennen. . . .
Am ende kann auch die kleinste Dame die "Feuerwehrrutsche"
ganz alleine hinab huschen.
Die Verabschiedung fiel heute dann mal nicht ganz so traurig aus.

Alle Tiere füttern, Abendessen auf Balkonien.
Die Amsterdam Fotos anschauen, kuscheln.

Und heute vor einer Woche?

Ich werde wach, das Kind liegt neben mir und döst noch. Durch die dicke dunkle Übergardine blitzt es hell durch. Nacht? Scheinwerfer? Wie spät ist es denn bloß? Was muss das gestern für ein aufregender und anstregender Tag gewesen sein? Wir, ich habe 11 Stunden durchgeschlafen, das hatte ich seit wenigstens 5 Jahren nicht mehr. Ausgerechnet jetzt verschlafe ich kostbare Zeit. Ich schleiche ins Bad. Nur wenig später ein zaghaftes rascheln, das Herzenskind.Es schaut mich ein bisschen komisch an und hat die Vorhänge aufgezogen. Die Sonne scheint groß und breit auf uns herab. Hat sie mir wohl gestern nicht geglaubt, dass uns ab heute die Wärme begleiten wird was! Pha. Ich zwinkere ihr zu. Sie kichert zurück.

Beim Frühstück lachen uns schon unsere neuen Lieblingsbrötchen "zachte witte bol" von weitem an.Wir sitzen am Fenster und stärken uns für die erste wirkliche Stadteroberung.Belesen habe ich mich im Vorfeld natürlich, knapp 800.000 Einwohner, Hauptstadt, an der Nordsee, am Meer, doch das, was uns später erwartet sprengt alles.

Um neun Uhr stehen wir an der Fähre und fahren gen westen. Wir befinden uns irgendwo im Nirgendwo. So mögen wir es am liebsten. Einen Anfang wählen, Arme ausbreiten, fallen und treiben lassen. Nicht den Hauptpfaden folgen, dem Vorgeschriebenem, sondern dahin, wo die Beine, die Augen uns treiben. Wir anderes und besonderes vermuten und meist wunderbar belohnt werden.

Der Westerpark nimmt uns in Empfang. So viel grün. Verrinnende Zeit. Broudersgracht. Hah! Ein Spielplatz auf zwei Booten. Großartig. Wir probieren gleich alles aus. Wippen, klettern, schaukeln. Nach einer kleinen Ewigkeit ist die kleine Dame bereit weiter zu gehen. Hierlang, dalang, laufen, schieben, tragen, stehen, staunen…plötzlich die Prinsengracht. Keine Ahnung wie die hier her kommt. Das Anne Frank Huis. Bekloppt, die Leute, die freudestrahlend und grinsend mit einem Fingerzeig, auf das „Anne Frank“ Schild, Fotos von sich machen lassen. Sowas hab ich noch nicht gesehen, versteh es nicht, muss ja auch nicht, kann ja jede/r machen wie er/sie will. Doch: was sagt mir der Daumen nach oben?… So strahlend…war das damals nicht….Mir wird ein bisschen schlecht. Ich gucke wohl ziemlich doof, das Kind zerrt an mir, will wissen was hier los ist. Ich erkläre Sarah einige Namen, Fakten. Sie schwankt zwischen „aha“ und entsetzen. Darf ich meinem Kind schon sagen, dass es böse Menschen gab die andere umbrachten, und das Kind auf dem Foto fror, verhungerte. Grübelnd schiebe ich den Wagen an der zig Meter langen Menschenschlange vorbei, die wartet, um in das Haus zu kommen. Fast bis zum Abend ist Sarah immer wieder mit Anne, dem nichts zu essen und dem Buchregal gedanklich beschäftigt. Immer wieder fragt sie, setzt Teile anders zusammen als ich, als Sie. Kleine, doch große ratternde, schlaue Köpfchen haben unsere Kinder! Können sie glauben!

Wir besuchen Westkerk, das Homomonument, das Tulpenmuseum. Kaisergracht. Ursprünglich war das alles für morgen gedacht…so in etwa…dieses Viertel. Alles ist so nah. Liegt eng beieinander.Bloomenmarkt. Zwiebeln, Tulpen, Hibiskus, Rosen, Lavendel, Hippeastrum…..so weit das Augen schauen kann. Eine schrecklich wunderbare bunte Flut, ein ganzes Blumenmeer. Natürlich NUR für uns!!! Das Kindchen ist müde, Wagen umbauen, zudecken. Vorsichtiger schieben.Ich wandere noch ein bisschen umher. Hier an der Gracht rechts die Straße, die sieht klein und fein aus. Ich halte die Luft an und tauche in die Spiegelstraat ein. Wie sich heraus stellt, die Straße der Kunst und Schönen Dinge. Atteliers, Bilder, Bücher, Handwerk, Schmuck, Tassen, Tässchen….. . In langsamen Zügen schwimme ich mit glänzenden Augen vorwärts und tauche erst am „Hänsel und Gretel“ auf, um selbst auch ein wenig Rast zu machen.Parken. Hinsetzen. Beine hoch.

Ich habe ein Buch und Musik in der Tasche. Lasse jedoch beides an diesem Platz, schiebe es enger zusammen, damit ich so viel wie nur möglich an "Stadt" in die Tasche stopfen kann, zum mitnehmen, nur für mich. Ich horche in die Stadt und blinzel in sie hinein.Kann mich nicht satt sehen. Die Häuser, sie sind so ganz anders hier. Klein. Schmal. Schick. Angenehme Farben. All die verzierte Giebel, deren vier Grundformen immer wieder auszumachen sind. Die verzierten Türen. Wunderschöne geformte Geländer. Alles so mit viel Liebe gemacht. Irgendwie so. Mein Herz wird groß und ganz warm.Es fasziniert und berührt mich, wie Menschen hier mit ihrem Lebensumfeld umgehen. Die" Bruins" -urige Cafe's, Heinecken ,Genever, auch alles typisch und "Erfindungen" Hollands. Die Straßen sind schmal, die Fußgängerpfade genau richtig und vor allem so sauber. Nicht einmal werden wir in diesen fünf Tagen Hundescheiße sehen. Die Radwege sind überall. Sie sind breit und immer gut befahren. Fantastisch. Die Grachten. Wunderschön mit all den Booten, Hausbooten, Gärten auf Paletten. Balkonen.Die Menschen? Freundlich. Sieht man schon nur aus als würde man nicht weiter wissen, fragt jemand freundlich in diesem „ch ch ch“ cholländisch, ob man helfen könne. Weniger Hektik, mehr entspannte Gesichter. Oder?

Die Stadt welche ca 4 m unter dem Wasserspiegel, aber auf dem Wasser auf mehr als. 5 Mio Pfählen gebaut ist, sie saugt mich in allen Momenten auf, ich versinke regelrecht in ihr. Schon jetzt erste Momente des Wehmuts. Ich habe mich hoffnungslos verliebt.


Der Wagen, er wackelt. Ein verstrubbelter Kopf schaut grinsend hervor. Ausgeschlafen,mit großen,leuchtenden Augen, mein Sonnenkind. Sie möchte gleich erstmal wissen wo wir uns eben befinden und findet es genial, bei Hans und Gretel Mittagessen zu bestellen. Witr sitzen eine kleine Ewigkeit in der Sonne, entspannen, lassen es uns gut gehen und werden eins mit Amsterdam.

Vor uns liegt das Rijksmuseum. Groß, ein wenig düster sieht der Komplex aus. Aber auch cool, eine Solaranlage ist auf dem Dach. Vom Gebäude kann man nur einen ganz kleinen Teil betreten und besichtigen, dastun wir auch, es wird noch bis 2013 renoviert. Dahinter befindet sich eine riesige Wiese, ein Spielplatz und ein Wasserbecken, welchens mit lauem Gebrüll von Sarah erobert wird. Die Klamotten fliegen in hohem Bogen durch die Luft und schon rennt die kleine Dame im kühlen Nass herum. Ich sitze am Rand, schaue zu, fotografiere, döse.

Später schauen wir nebenan im von Gogh Museum vorbei, sehen das Stedelijk Museum und werfen einen Blick ins Diamond Haus. Das alles zusammen ist nicht schwer, es liegen nur wenige Meter dazwischen.Wir laufen einfach wieder drauf los. Suchen nichts und finden: Madame Toussou, die Nieuwe Kerk , De Dam. Von dem Marktplatz will das Kind gar nicht mehr weg. Gaukler, verkleidete Gestalten, Künstler, Musiker. Wir sitzen auf dem Pflaster und verweilen. Zeit spielt keine Rolle.

Langsam wird es spät. Wir sehen Centraal Station vor uns und biegen doch nach rechts ab, Wasser. Und : The Wallen. Eine Straße weit gehen wir rein. Interessant was es hier so zu sehen gibt. Allerdings guckt das Kind komisch, fragt, ob "die" kein Geld für Sachen hätten und wir werden ebenfalls skeptisch beäugt. Hm.... okay, ich gebe mich geschlagen, mit dem Kindchen sollte ich nicht weiter ins Rotlichtviertel gehen. Wir starten unseren Abendesseneinkauf und eine Fährenfahrt mit kreischenden Möwen um uns herum später, ist auf unserem Bett der Tisch gedeckt, mit allerlei Leckereien. Das Kind bringe ich frisch geduscht und duftend ins Bett. Es kuschelt sich dicht an mich. Während ich den Tag im Reisetagebuch vermerke, genieße ich ich immer wieder diesen herrlichen Ausblick, auch in dieser liegenden Position, auf die Stadt und Sarah's Atem streicht leicht und kühl meinen rechten Unterarm.

Zwei in Amsterdam. Unendlich glücklich.









Montag, 25. Juli 2011

Winterurlaub Sommer 2011

Gestern haben wir den nächsten 6. Geburtstag gefeiert.
Mit so einigen Kids, vielen Geschenken und leckerem Essen.
Der Garten war ideal für alle zum sitzen, sonnen, schaukeln,
rutschen, Trampolin springen, experimentieren. Schön.

Viele Jacken haben wir uns heute angezogen um überhaupt
vor die Tür gehen zu können. In diesem Jahr haben wir beide
unseren allerersten Winterurlaub mitten im Sommer und
jede menge Erfahrungen dadurch sowieso. :-)

Wir leben gerade luxuriös, pendeln zwischen zwei Wohnungen.
Haben einen Balkon, Viechzeug und Geschirrspühler.
Um sieben krähte der erste Hahn, bzw. das halbe Kücken und
nach dem Frühstück stiefelten wir hinaus in die Stadt.
X-Berg, und so.
Bauernhof, Görlie, schlendern, gucken, sitzen, lesen, spielen.
Das Mittagessen brachte uns ein netter Inder an den Tisch.
Yam yam....aber sowas von lecker.
Nun würfeln wir um die Wette, bauen die Eisenbahn auf,
spielen verstecken,
haben gepuzzelt und spielen, wie im wahren Leben, Prinzessin.

Und heute vor einer Woche????
Halb vier in der Frühe sang uns in warmen Tönen der Wecker wach.
Aufstehen, anziehen (Mama hatte schon abends alles hingelegt und gestellt)
Taschen nehmen und in’s Auto setzen. Tante Mindy steuerte uns
um vier Richtung Tegel. Hellwach war ich um diese Zeit.
Und ein bisschen aufgeregt. Endlich, nach fast 2 Jahren wieder fliegen.
Ich mag fliegen sehr gern.

Tickets drucken, anstellen, einchecken. Verabschieden. Das vorletzte Mal an diesem Tag.

Als nächstes die nächste Sicherheitsschleuse. Meinen Rucksack lege ich in eine große Plasteschale. Meine Jacken in die nächste. Als ich durch das Metalltor laufe passiert…. nichts.

Hinsetzen, warten. Hach sieh an, vor unseren Augen steht das Flugzeug und wird beladen. Essen, Trinken, Treibstoff, Schnickschnack. Am ende rollert unsere Reiserucksack und der Buggy vorbei. Beides wird ziemlich unsanft unten in den Flugvogel gestopft. Langsam werden alle Wartenden geschäftig. Wir stehen auch auf und sind die zweiten, die die letzte Kontrolle passieren und durch den Schlund laut kreischend ins Flugzeug rennen. Freundlich begrüßt werden wir hier, von schönen Damen in hellblauen Damenanzügen, und setzten uns sofort an unseren Fensterplatz. Ein bisschen dauert es noch aber nicht mehr lang. Wir rollen rückwärts und fahren dann langsam vor. Rollen und rollen. Das dauert aber.... Plötzlich wird es laut, wir werden in die Sitze gedrückt, steigen sehr steil auf. Ich muss kichern weil plötzlich alles so schnell geht. Kleiner und kleiner wird. Mama kichert auch. Unsere Stadt wird schneller und schneller kleiner. Wir tauchen durch die grauen Regenwolken hindurch. Bye bye Berlin. Und siehe da: Hello Sonnenschein.

11994 m hoch, 808 Km schnell. Großartig. Wir starren auf die Wolken ganz weit unter uns.

Und auf den Horizont, oder was auch immer das da am ende ist, wo Wolken auf Himmel treffen. Weiß auf hellblau. Ich starre und gucke, erzähle und frage. Es ist mir unbegreiflich warum Flugzeuge einfach so fliegen und wir in 47 Minuten schon da sein können.

Langsam schweben wir vom Himmel hinab zurück zur Erde. Wir sind mitten in den grauen Wolken, können nichts mehr sehen und es regnet stark. Dann, Wiesen, Kühe, Flüsse. Eine Landebahn. Wir setzen ganz sanft auf. Bremsen. Rollen.

Aussteigen. Flughafen Schiphol. Mama hält mich ganz fest an ihrer rechten Hand, erste Orientierungen. Hinterher laufen. Traben. Laufen. Warten, auf das Gepäck. Fahrkarten für den Zug kaufen. Bahnsteig suchen, suchen, fragen, suchen, fragen, einsteigen. Nach 20 Minuten kommen wir in Centraal Station in AMSTERDAM an. Mama kreischt vor Glück. Ich mache mit. Die Leute gucken uns nett an.

Orientieren, Gucken. Laufen. Zurück gehen. Gucken. Fragen.

Draußen ist es grau. Es regnet in Strömen, die Wagenplane wird aufgespannt. Ich schaue mich ganz erstaunt um. Sooo viele parkende Fahrräder hab ich ja noch nie gesehen. Und wie sich später herausstellen wird… das waren noch nicht mal alle! Mama kramt herum und zieht ihre Rubberboots an. Sie meckert, es gibt hier kaum bis keine Taxis. Ich bin müde. Mama macht mir den Buggy schlafklar. Sie muss nun noch 2 Taschen mehr zum Riesenrucksack tragen. Das ist mir egal, ich kuschel mich in die Flauschdecke und bin in 2 Minuten bin schon eingeschnuppelt.

Uaaahhh. Recken und strecken. Es regnet ja immer noch. Warum sind wir denn immer noch beim Bahnhof? Mama ist müde und ko. Sie ist gelaufen und gelaufen und hat wohl das Hotel nicht gefunden. (Naja, schöne Fotos hat sie zumindest schon gemacht.) Bei dem Regen war keiner da zum fragen, kein Taxi. Hier an der Centraal Station haben wir Glück und ergattern jetzt eins.

Weiß, leuchtend und groß taucht irgendwann ein riesiges Schiff vor uns auf. Wir halten an.Pier 3- NDSM Werft. Amstel Botel. Unser Piratenquartier. Ich bin platt und werde ganz hibbelig.Unsere Kajüte liegt auf Deck drei. Room 341. Blick auf das Wasser und die Stadt. Wir sind sprachlos. Schnell Klamotten auspacken, umziehen, neue Regenklamotten an und ab zur ersten Stadterkundung. Ich sitze gemütlich eingemurmelt in meinem Wagen. Die Plane schützt vor dem strömenden Regen. Wir gehen 100 Meter zum Fährensteg. Diese Stadt existiert praktisch ja nur auf und mit Wasser. Also gibt es hier kostenlose Fähren die die Menschen auf den großen breiten Wasserwegen hin und her fahren. Aufregend sage ich ihnen!

Die Wolken sind so tief grau und schwer, sie hängen fast auf unserer Fähre. Der Regen prasselt, der Wind stürmt und zerrt und doch sieht alles so wunderschön aus. Mama lächelt in die Stadt hinein. Dann beugt sie sich zu mir herunter und erklärt mir einiges und am ende, dass es morgen besseres Wetter geben würde, sie wisse es ganz genau, wenn Engel reisten…. , wir hätten uns das verdient und das die Stadt nur auf uns gewartet hätte. Ich kichere, nicke und glaube ihr natürlich kein Wort.

Als die Fähre ankommt, karrt meine Wagenschieberin mich so schnell an allen vorbei, dass ich das Gefühl habe, sie käme nicht schnell genug vorwärts um endlich in Amsterdam einzutauchen.Wir erkunden das Gebiet um Centraal Station, laufen über und unter Brücken, gehen über Straßen, machen erste graue, nass triefende Fotos, kichern, schnattern um die Wette.Irgendwann ist es plötzlich schon so spät, wir haben hunger. Wir decken uns mit „irgendwelchen“ Brötchen ein. Salat, Obst, Yogi, Saft. Die Fähre bringt uns zum Schiff zurück. Die Heizung wird angeschmissen, es wird wärmer, die Klamotten beginnen zu trocknen. Während Mama heiß duscht, krame ich nach meinen Piratenutensilien. Auf dem Bett sitzend essen wir unser Abendmahl mit Blick auf das tosend Wasser und die verhangene Stadt. Das Boot wackelt und wankt bei dem Wellengang. Die „irgendwelche Brötchen“ heißen „Ah zachte witte Bol“ und entpuppen sich als die Hammer-lecker Brötchen die wir wohl je gegessen haben. Watteweich. Wenig später liegen wir zwei Damen im Doppelbett und schlafen tief und fest.

Was für ein Tag!

Freitag, 22. Juli 2011

Abgehobenes....

einen allerersten Eindruck stellen wir hier und jetzt gleich
erstmal nur so hin..... alles weitere kommt in den
kommenden Tagen.
Wir können Ihnen versichern:
Wir sind schrecklich verliebt! In Amsterdam!

Dienstag, 12. Juli 2011

Thesenaufstellungen

Sarah: Mama! Der Mond ist ganz alleine da oben. Und einsam!
Mama: Hmmm. Ja. Meinst du?
S. Keiner spricht mit ihm.
M. Doch, doch.... .
S. Nein!
M. Doch.
S. Neee!! Wer denn?
M. Die Sterne spechen ganz bestimmt mit ihm.
S. Nein. Die können nicht sprechen. Der ist allein und
keiner redet mit ihm.
M. Quatsch.
S. Wohl!!
M. Woher willst du das denn wissen?
S. Ich weiß das.
M. Aber das ist doch keine Begründung.
Die Sterne schnattern mit ihm ohne ende!
S. Gar nicht!!!
M. Doch, doch.
S. Nein, er ist da oben und keiner redet mit ihm.
Er ist bestimmt ganz traurig.
M. Okay, dann denkst du das. Ich denke die Sterne reden mit ihm.
S. Nein...... ich weiß das...
oder ist meine Nase länger geworden!?!?!?!

Montag, 11. Juli 2011

Geschnecktes

Am frühen Morgen verließen die zwei Damen des Hauses
ihre Gemächer und setzten sich in der Kita und auf Arbeit ab.
Am Nachmittag wurde die kleinere Dame von Tante Mindy
abgeholt, bekocht und noch einmal zu Freundin mit den gelben Haaren gefahren.
Hier wurde im Garten getobt, gekoldert, Eis gegessen, gekichert
und vor allem: (wie süüüüß) Babyschnecken gestreichelt.
Abendessen, duschen, in's Bettchen gehen.......ein großes
Kindchen, so alles alleine, und die Tante sang das Gute Nacht Lied.
Im dunkeln kam die größere Dame von der Arbeit, küsste das
Sonnenkind voller Liebe auf die Stirn, verabschiedte sich von
Mandy (und bekam innerhalb weniger Tage erneut zu hören:
Aber das ist doch kein Aushelfen.... es ist mir eine Freude,
wenn du Arbeiten bist auf das Kind aufzupassen....
es ist so schön, Zeit allein zusammen zu verbringen....,
gern wieder.... .... .... .....,
dass es Mama mal wieder die Tränen vor Rührung in die Augen treibt!...)
Und dann schliefen zwei unterm Sternenhimmel.
Händchenhaltend.



Sonntag, 10. Juli 2011

Sommerfeelings

Es war einmal in einem fernen Land, in einer großen Stadt
eine kleine Prinzessin, die lebte mit der Königin in einem
Schloss mit hohem Turm.
Es begab sich an einem Samstag, dass die zwei zu einem
Geburtstag eingeladen waren.
Aufgeregt backten sie Kuchen, packten die Geschenke ein,
stiegen die fast hundert Stufen hinab, verstautenalles im Wagen
und liefen in der Sommerhitze los.
Am Kanal, über die Brücke, am Kinderbauernhof vorbei,
durch den Görlie, hinein bis in den Hinterhof.
Hier stand Liliah, das Lockenkind, schon da und packte sofort
die Geschenke aus. Ganz wunderbar.
Kuchen essen, planschen, Seifenblasen machen grillen.
Viele Große und Kleine.

Als die Dunkelheit sich langsam über der Stadt ausbreitete,
machten sich auch Sarah und die Königin auf den Heimweg.
Das Kind kuschelte sich in den Wagen, blätterte Bücher und
wurde von der Mama gemächlich durch das stille, laute, ruhige,
aufregende Berlin geschoben.
Hier und da machten sie Zwischenstopps. Die Frauen WM lief
vor so einigen Bars und Cafes und aufgeregt schauten und brüllten
sie mit. Gemächlich ging es weiter und weiter und weiter.
Wärme, ein laues Lüftchen, Schwüle.
Summer in the city.
Mama und Kindchen genossen den langen Spatziergang,
flüsterten über die Tagesgeschehnisse und wisperten sich
Liebeserklärungen zu.
Schnell schlichen sie die Stufen in den Turm hinauf, machten eine
Katzenwäsche und schliefen zusammen augenblicklich im großen
weißen Himmelbett ein.

Am nächsten Morgen reckten und streckten sie sich, guckten sich
an und Kicherten drauf los.
Zum Frühstück aß die kleine Prinzessin goldenen Toast,
mit güldenem Honig und zwei goldigen Eiern.
Dazu gab es frischen goldenen Pfefferminztee.

Plötzlich wurde die König sehr geschäftig. Packte Sachen hier. Und da.
Und dort. Stopfte vieles in einen großen Beutel. Schnibbelte Obst
und Gemüse. Füllte Wasserflaschen.
"Schnell, schnell Prinzessin. Wir fahren zu einer kleinen Überraschung!!!"
Flott flog die Sarah in ihre Klamotten und flitzte auch schon die Treppen
hinab. Rauf auf's Rad und den großen Berg hinaufgeschnauft.
Am Columbiadamm stiegen sie ab und schlenderten zum Freibad.
Hach wie die kleine Dame dann aufgeregt war und sich riesig
über den Ausflug freute.
Die nächsten Stunden füllten sich mit planschen, schwimmversuchen,
sonnen, lesen, kichern, schnappern, rumliegen. . . .
Nach 4 Stunden hatte das Sonnenkind Schwimmhäutchen zwischen
Zehen und Fingern.

Den Berg fuhr das Rad alleine geschwinnd hinab.
Chlor abduschen, Sonnenhaarkuren auftragen, eincemen.
Chillen.
Singen.
Umfallen.
In die Betten.

Und wenn sie nicht was anderes vor haben, dann erleben sie bald
mal wieder ein ganz fantastisches Wochenende.






Samstag, 9. Juli 2011

Schauer bis sonnig

Eine Maus beim Kindergeburtstag der Leoniemaus,
mit vielen, vielen anderen Mäusen.
Danach fast nebenan in der Sonne sitzen,
Seifenblasen machen, Plüschtiere verkaufen,
tanzen, lachen, Seepferdchenschnuten ziehen.
In's Bett umfallen.

Donnerstag, 7. Juli 2011

Alle

zusammen, der ganze Kindergarten, machte sich heute auf
den Weg, um in der Plansche zu planschen.
Begeisterungsstürme!!!

Später einmal Mund aufmachen beim Zahnarzt.
Danach ein Eis von der immer noch
unglaublichen "Eismanufaktur Berlin", die uns
inspirierte und daheim Birneneis selber machen ließ.

Umfallen und schlafen! :-)

Mittwoch, 6. Juli 2011

Aufregendes Berlin


Während "meinereiner" gestern abend und heute nach der
Arbeit ein Tiket zur "Arbeitstechnischen-Weiterbildung"
für HIER bekam und auch gut nutzte, wurde das
Sonnenkind jeweils bestmöglich betreut und hatte so
seinen Spaß.
Heute konnte Sarah sich endlich einmal wieder mit der Blondine
treffen und die beiden hatte jede menge Spaß.
Gut so! Gut so!
Für alle Beteiligten!
Danke, danke, danke.

Montag, 4. Juli 2011

Plitsche Platsche

Winterliche Temperaturen und herbstliches Wetter,
Regengüsse und Gewitter schon am Morgen......
Der Sommer macht Pause.
Fast nebenan wurde mit der Ritterburg und den Römern
gespielt, sich versteckt, gemurmelt.
Später schlummerte das Herzchen mit der Wärmflasche
zu Füßen und der momentanen Lieblingskassette ein.....
Hören sie mal Hier,
wenn sie mögen natürlich!

Freitag, 1. Juli 2011

Großes

Sarah's Schwarm feierte heute seinen Geburtstag und jede
Menge Kids mit.
Großartig, können wir ihnen sagen!

Angekommen nennt man sowas!
:-)
Ja, großartig eben.