Samstag, 28. Februar 2009
6 füße plus 2
"auf dem balkone in der sonne sitzen und kaffee trinken".
sarah säuberte schon mal die balkonkästen,
stapelte utensilien hin und her.
daniel suchte mit ihr die katze unter den treppe, wohl ohne
erfolg.
mittagessen und schlafen.
und plötzlich standen oma und opa aus altdöbern im
kinderzimmer, um das herzchen aus dem bett zu heben
und mit geschenken zu überraschen.
sechs füße gingen und 2 baumelten dann am kanal entlang
richtung thai-essen. das kind ließ sich fast den gesamten weg
auf den armen oder schultern tragen.
nach dem mittagessen ein eis schlemmen (spreewaldplatz mega
lecker pistazien-soja eis!! nur bei den preisen möchte man
am liebsten nach halben kugeln fragen.)
kichern, toben, albern, reden, erzählen, singen,
rennen, umarmen, küssen.....
noch eine runde über den spielplatz drehen, im niesel-
regen nach hause schlendern.
später abendessen, den sandmann, schlafen ohne meckern.
Freitag, 27. Februar 2009
irrwege
da das kind in der kita, schlenderte ich selber alleine über den wochenmarkt,
den am maybachufer. immer wieder ganz wunderbar.
kaufte unglaublich leckere erdbeeren, eine mega gelbe ananas
und lecker ruccula sowie minze ein.
haben sie eine ahnung was „spaghetti-käse“ ist?
und ein „nussbrot mit ganzen nüssen“?!?
danach auf einen kaffee und ein wenig plauschen
beim zwischenstop im FUNN.
kurz darauf erstürmte mich auch schon das kind beim abholen in der kita.
trotz des mittagessens im kindergarten, schlingt das herz einen ganzen
teller griessbrei runter und eine halbe flasche schoko-getreide-milch hinterher.
hinlegen, augen zu. sie muss ausgeschlafen sein,
wir besuchen doch am nachmittag die zwei köpenicker
das erste mal in ihrem zuhause, mit joel und patrizia.
eine halbe stunde autofahrt und spielespass
(klettern, buch angucken, drücken und küssen....),
da sollte sie ausgeruht starten, ich auch.
(da wusten wir auch noch nicht, dass wir nach "der hauptmann von köpenick"
geschlagene 50 minuten hin und her irren,
die rückfahrt über lichtenberg, friedrichsthain, treptow führen würde.
während ihres mittagschlafes legte ich wäsche, hängte die neue auf, bügelte.
ich erzähle ihnen das, weil ich irgendwann geräusche vernahm
in der sonst so stillen wohnung.
hatte ich die wohnungstür nicht richtig geschlossen und die katzen
aus etage 3 stromerten jetzt hier herum? ich stehe da und lausche.
nein, das sind keine katzen, das sind unten im 4. die bauarbeiter. aber eindeutig. oder?
gerade ist in meinem kopf alles klar, da klopft es wieder.
nein einklopfen ist es eigentlich auch wieder nicht, aber irgendwas wie holz auf holz.
holz? auf holz?
ich schleiche zur tür, horche gespannt. alles ruhig. ich darf ja jetzt nicht über die laut,
knarrenden dielen laufen, das kind grunzt schließlich in frieden.
da! da war es wieder. irgendwie kenn ich das geräusch….aber woher?
nun schleiche ich doch vorsichtig durch den flur,
an der tür mit den fischen will ich gerade lautlos vorbei schweben,
als genau in den moment aus diesem zimmer, genau dieses geräusch kommt.
ich spähe hinein. nichts zu sehen. ich verharre einige momente.
das ist ja gerade zu unheimlich.
ha! da! da war es wieder! eindeutig aus dem zimmer des schlafenden kindes.
so ein mist, wir haben mäuse! oder riesenspinnen, oder ähnliches getier.
ich schiebe die tür auf, um sarah nicht zu wecken,
trete ganz vorsichtig ein.
da sitzt eine riesenmaus in sarahs bett!!!!
aaabbbeeeerrrr was für eine!
und die sitzt da, grinst mich frech an und angelt den nächsten baustein aus dem
spiele-eimer durchs bett, um den turm noch höher zu bauen.
in einer seelenruhe grabscht sie nach einem weiteren stein.
ich werde ihnen sagen, man lernt nie aus….
holzklötzchen.......
und ich dachte immer mäuse fängt man mit käse!!!
Donnerstag, 26. Februar 2009
reis essende tigerkinder
in der kita gab es heute reis und obstsalat.
sie hätten die tische nach der raubtierspeisung
mal sehen sollen!
da vergeht kurz die lust auf tigerkinder, aber gehörig.
umgekippte becher, verstreutes besteck, reis und obst
nicht nur im bauch, sondern auch auf und vor allem,
aber wirklich vor allem, unter dem tisch!!!
wer da mit abräumen und sauber machen dran ist...
na gute nacht schon am mittag.
ein schläfchen, danach "appp" zum winterspielplatz.
2 stunden runden drehen.
fast alle waren anwesend.
danach abendessen, den gelben sandmann,
das übliche und nun schlafen.
Dienstag, 24. Februar 2009
fasching
völlig entspannt ließ das kind sich piratenkleid, strümpfe,
nietengürtel, kopftuch und geschmeide anziehen.
noch entspannter war dann das darauf folgende schminken.
dicke augenklappe, lange wimpern, sommersprossen und sehr
wichtig: blutroter mund!
sie ist doch eine piratenbraut und kein „er“, also ein pirat!!!
der nagellack machte etwas probleme, bzw. die zeit bis er fest war
und nicht mehr verschmiert werden konnte. . .
einzig jetzt gab es ein paar stirnenrunzeln vor langeweile und
wegen dem „stille sitzen“.
nachdem der jaulende wind die nägel getrocknet hatte,
erbeutete sie auch schon das „mootad“ und verschwand in den
haushohen wellen der meere, um kurz darauf wieder aufzutauchen, dem
ersten schiffsmaaten ein: „giessbrei!!!!“ zu zu brüllen und
nach seemannsart alles hinunter zu schlingen,
ohne stumpf und gräten… ääähhh stiel.
(womit wir wohl gerade beim seemannsgarn sind!)
dann bimmelte plötzlich die schiffsglocke, der 2. maat,
der für heute bei der piratenlady anheuerte,
erschien in der kajütentür, alexandra.
helle aufregung, das schiff kippte vor freude fast um.
auf der kita-piraten- faschingsinsel versammelten sich langsam mehr
und mehr knirpse in kostümen. ein buntes wirr warr entstand,
feuerwehrmann, frosch, clown, schmetterling, piraten, leopard, marienkäfer,
polizist,erdbeere, katze teufel, salamander, fee……. ,
alle waren gekommen.
zusammen singen, klatschen und stampfen.
es gab ein model-schau-laufen, die kostüme wurden bewundert.
zum schluß führten clown conny, dimitri und phylis ein theaterstück auf.
pfannkuchen, oder hier in berlin auch „berliner“ genannt, wurden aufgetischt.
der erste und der zweite maat verließen spätestens jetzt das piratenschiff
und ließen ihre kapitän-piratin in ruhe alleine weiter feiern.
nach dem mittags-fress-gelage machte der chef des dampfers
ein fast 2 stündiges schläfchen,
um dann ausgeruht noch einmal in den hafen des winterspielplatzes
zu schippern.
hier wurden noch ein paar rutschautos, bücher
kekse und apfelschäfchen erbeutet,
um danach nach hause zu segeln,
zu speisen, in der koje zu verschwinden und
lauthals schnarchend einzuschlafen.
anstrengend solch ein piratenleben, können sie glauben!
Montag, 23. Februar 2009
fix und foxi
mootad fahren, toben, lachen, schlafen.
Sonntag, 22. Februar 2009
fische bis zum abwinken
halb acht ein jammern aus dem kinderzimmer,
sarah hatte da wohl bemerkt, sie liege noch immer
in ihrer eigenen koje. schnellstens wird dem abhilfe getan,
„appp“, in die großen federn.
dann: milch, grießbrei, malen, turm, bauen.
später: frühstück mit flackes und kaffee mit doreen im fuchsbau.
schnattern ohne ende, toni in der küche besuchen,
physalis abstauben.
milch und wasser umschenken, flackes verkrümeln,
obst klauen, kekse futter, ein ei abpellen, ein wenig daran nagen…….
natürlich alles das kind! was denken sie denn???
ein schläfchen.
u-bahn fahren, mit drei mal umsteigen müssen,
zum aquarium. wie aufregend.
dort waren schon nele und rocco.
fische.
fische.
fische.
soweit das auge reicht.
sarah und ihr begleiter rannten zusammen durch die gänge.
brüllten und kicherten.
ein paar eindrücke gibts für alle hier kostenlos zum
anschauen, ist zumindest in arbeit.
und....eine spinne krabbelte am glas entlang....von außen!
vielleicht verwandeln wir uns in der nacht in "spiderwomen".
rückfahrt. hatten wir erwähnt...mit drei mal umsteigen...?
k.strasse. hier wurden wir schon erwartet. im wohnzimmer, bei
stefan und ljubina, gab es ein bowling-match,
später einen boxkampf.
sarah führte ihr köstüm für den fasching vor, kam als
pippi langstrumpf dann doch nicht durch.
das köstüm erneut in arbeit also, ein ganz wenig zeit ist ja noch.
vielleicht sollte sie mit der sonnenbrille als
"littele miss sunshine" gehen?
alexandra kochte mega leckere "rote beete suppe".
mandarinen essen, toben, licht an und aus machen, die
katze streicheln.
daniel zog dem kind dann die wintersachen und schuhe an,
schnell nach hause,
4 lieder,
schlafen.
Samstag, 21. Februar 2009
oh je schnee weh
und bei ihnen?
schnee, zum frühstücksei um sieben.
schnee, zum einkauf und helikopterflug in den arkaden
gegen neun. hier blühen im übrigen die
kirschbäume und krokusse. das animierte zum kauf
der ersten ostereierfarbe in diesem jahr.
schnee, auf dem weg in die k.strasse, bepackt mit
frischen brötchen.
schnee und ein leicht schlummerndes kind auf
dem rückweg.
schnee, beim mittagschläfchen.
auf dem weg zum spiele-spass bei joel.
hier blieben wir mit sid noch bis um 20 uhr, alle
sechse in der küche am kochen.
nuku und rote soße. nam nam.
schnee auf dem heimweg.
und nun eben, die erste schneepause seit 2 tagen.
Freitag, 20. Februar 2009
Donnerstag, 19. Februar 2009
geburtstagsparty 2
im schneegestöber ging es, mit einem geschenk in der
hand, eine strasse weiter.
joel hatte heute seinen 3. geburtstag.
einen blauen elefanten hat mama patrizia die halbe
nacht gezaubert, der begeisterte auch sarah
ungemein.
spielespass, toben, essen, (alle sind sich einig, ab
morgen ist diät angesagt!!!) trinken war für 3 stunden
angesagt. das chaos wird wohl in einem
arbeitsgroßeinsatz beseitigt werden müssen.
das kind wollte nun glatt nicht ins bett, obwohl
völlig ausgepowert und müde......
zum tausendstenmal möchte sie mir lauthals erzählen,
dass sie die schwarze katze gestreichelt hat!!!!
und nun...fast schlafend, fast.
man könne fast denken sie möchte noch ein wenig
"germanys next top model" mit sehen.
Mittwoch, 18. Februar 2009
geburtstags party 1
am vormittag ein spatziergang zum hermannplatz.
endlich mal wieder die schlangen, schildis und fische besuchen.
zum mittag falafel, das kind halloumi.
ein schläfchen.
danach ging es zur ersten geburtstagparty in zwei tagen!!!!
da war was los.
luftschlangen, lampions, luftballons.
und es gab so viel tolles essen und kuchen....
und ganz viele kinder.
vor allem kinder!!!!
und zur krönung wurde cello gespielt, sarah brüllte nach
mehr und tanzte.
zuhause "ein ins bett umfallen", gleich die äuglein zu.
wohl nicht nur bei diesem einen kind,
können sie wohl glauben!
Dienstag, 17. Februar 2009
sonnenschnee
der sonne nicht auf den winterspielplatz,
sondern auf den richtigen "winter"spielplatz,
nämlich den draußen!!!
hier trafen wir meta und lilly an, joel kam mit dem schlitten.
wieder daheim gab es lecker waffeln aus dem waffeleisen.
dann das übliche....
jetzt eben: schnarch, schnarch.
Montag, 16. Februar 2009
Sonntag, 15. Februar 2009
oje, noch mehr schnee
gegen um elf verließen alle der k.strasse, der besuch und wir,
die warmen wände der behausung und es ging
mit bobbycar und mootad richtung spielplatz in der hasenheide.
es gab wettrennen, fahrzeugtäusche,
versuche einer schneeballschlacht.
auf dem spielplatz angekommen spielten die großen kinder
fast begeisterter als die kleinen.
(fotos gibt es in den nächsten tagen!)
hüpfen, klettern, fangen, ruschen, rennen, schaukeln.
und es schneite und schneite....
für 8 hungrige "mäuler" gab es dann nudeln und rote soße,
mit schön viel knofi.
danach:mittagschlaf zu hause, kaffeetrinken mit doreen
buchclub, abendessen, schlafen.
und es schneit und schneit.....
Samstag, 14. Februar 2009
geküsster besuch
drei besucher kamen heute zum frühstück,
zwei große und ein kleiner.
micha und milou sind “ in the city of bööörlin” ,
alexandra gesellte sich dazu.
da wurde um bücher gekämpft, zusammen gekocht
und rutschauto gegen mootad getauscht.
nach dem aufregenden marmeladenglas auslöffeln,
eier abpellen und butter werfen
holte mama das erste geburtstagsgeschenk für das kind
dann doch schon aus dem schrankversteck.
„darby and friends“ stempel mit hellblauem farbkissen
(welches sich gaaanz wunderbar bemanschen lässt!!!)
dazu den tuschkasten und dann wurde ein blatt nach dem anderen,
von den kleinen künstlern ganz kreativ gestaltet.
allerdings waren die vier hände dann die eigentlichen meisterwerke.
bei der verabschiedung wurde umarmt und geküsst, die kinder natürlich.
zum mittag vollkorn-buchstaben-nudeln aus dem dm mit tomatensoße.
ein schläfchen, also das kind, mama spuren von eß-
und malversuchen beseitigend, versorgungstasche packend
für ein wenig später. . . .
dann ging es ab in die k.strasse.
alle waren da, plus micha und milou.
zum kaffee gabs brötchen, muffins,
und daniel wirbelte plinsen in der luft herum.
spielen mit der eisenbahn und kneten mit knete,
welche dann überall lustig in grün und blau rum klebte.
beim wettlaufen in der küche gekicher und gekreische,
und nein, dem kind ist nichts passiert, als es ganz sanft gegen
das küchenregal lief. . . . .
ein wenig später kurvten ein bobbycar
und ein mootad durch die berlinerstrassen.
es gab ein wettrennen und ein wettkreischen.
ein berg wurde heruntergeprescht und wieder hinaufgeschnauft.
das mootad wurde solange gefahren,
bis milou auch den letzten tropfen sprit verausgabt hatte.
zum abendessen thai, nudeln, grießbrei, yogi, honichmeloneee.
dann schnell nach hause und schlafen.
aber nicht bevor wir an der tankstelle anhielten und das motorad voll tankten,
damit doch für morgen Vormittag alles startbereit ist.
„rum-kräschschen“ in der hasenheide!!!!
Freitag, 13. Februar 2009
goldene berlinale
schlug die prinzessin die äuglein ganz groß auf,
strahlte einen augenblick heller als die sonne und
verlangte dann augenblicklich, mit einer großen
sorgenfalte auf der stirn, nach ihrem kaffeetrinken:
grießbrei und honichmeloonee,
natürlich aus goldenen schalen.
da die sonne in den turm des schlosses schien,
entschied sich die königin mit der prinzessin,
ein wenig gesellschaft im volke zu suchen.
so zogen sie sich an und gingen die elfenstrasse zur
kutschenhaltestelle an der großen strasse, bezahlten
zwei taler und saßen dann natürlich am fenster.
am potsdamer platz stiegen sie aus, überquerten
ein paar grüne ampeln, gingen durch die, extra für sie,
golden erleuchtete strasse richtung berlinale palast.
hier sahen sie; heike makatsch, tilda swinton,
renee zellweger, keanu reeves, . . . . . .
in einer zeitung an und schlenderten dann in den großen
eispalast, um dort erst den springbrunnen zu besuchen,
dann ewig rolltreppe zu fahren, sowie je eine kugel
erdbeereis die königin und die prinzessin eine goldene kugel
bananeneis zu essen.
diese wurden auf dem boden der galerie zu sich genommen.
die kleine prinzessin erheiterte die menschen, sagte"hallo",
winkte ihnen zu, kicherte und lachte.
sie wurde fotografiert, in die wange gekniffen, einmal fast
am liebsten mitgenommen. . . . .
auf der kutschenfahrt zurück zum schloss, saßen die beiden
ganz hinten und winkten den nachfahrenden kutschen,
bis diese freudig hupten.
abendessen wurde ihnen im orangefarbenden salon aufgetafelt:
falafel, humus und dergleichen allerlei köstlichkeiten.
an den fischen vorbei ging es zurück zum schloss,
die vielen stufen hinauf in den turm,
ließ die prinzessin sich tragen.
noch ein paar runden mootad drehen, das übliche
und dann königlich gebettet, prinzessinen-like ruhen,
unterm sternenhimmel.
Donnerstag, 12. Februar 2009
Das duftet
ungläubig starrt das kind das große, viereckige gerät an.
es scheint ihr doch unheimlich zu sein.
„watt wa das???“ fragt sie immer wieder.
„wir backen heute mal wieder selber brot, und du bist dabei.“
„heeefen!!“
sie krempelt sich augenblicklich die ärmel hoch.
das kind wird auf den stuhl gestellt,
bekommt die mehltüte in die hand gedrückt.
sie schüttelt die tüte umständlich hin und her, bis sie leer ist.
nun füllt sie das abgemessene wasser in den behälter.
nicht aber ohne vorher noch mal schnell mit den finger zu fühlen,
ob es wirklich auch da richtige wasser ist, nämlich das nasse.
es ist das richtige.
wissend schauen mich zwei unglaublich große augen an.
sie klappt den deckel zu, einen knopf hier und einen da drücken.
etwas später kommt sie sehr gewichtig in die küche,
stellt sich auf den stuhl und will wissen wie weit das brot ist.
es schnuppert schon ganz doll nach frisch gebackenem.
als der automat piept, um uns zu sagen “fertig!“, kommt sie aus dem zimmer angerannt und ist fasziniert von dem ergebnis.
angrabschen, antatschen.
und ob sie’s glauben, wir haben mäuse in der wohnung….
am brot waren wenig später eindeutige mäuseknabberspuren zu erkennen.
da werden wir hier aber ein große falle kaufen müssen.. .
miep, miep.
piep, piep.
Mittwoch, 11. Februar 2009
reste schwarzer socken
gefülltes hefegebäck, dessen name jetzt gerade entfallen ist.
es war sooo lecker, das kind aß tatsächlich ebenfalls etwas.
später, vor dem baden, hatte sarah dicke, fette
"mutzeln "an den füßen. von den neuen socken.
nichts kann dieses kind erschüttern, aber hier traten doch große
sorgenfalten auf die stirn;
"was wa das?" und "schwaaasss fuuuße" und "iiihhh".
"das sind fusseln von deinen neuen socken. das ist nicht schlimm."
"doo. daaa!!! fuuselnnn".
in der wanne wurden dann gleich erstmal die füße geschrubbt,
von ihr, die eigenen.
das war ihr nicht geheuer, dieses schwarze zeugs da dran.
noch beim anziehen, haar föhnen und ins bett bringen faselte sie
ständig von "fuuselnnn".
na hoffendlich träumt sie nicht auch noch von dem zeug,
dann wird die nacht wohl eine lustige werden.
und...
haben sie schon mal eben geschaut.......
auch
schwarze
"fuuselnnn" an den füßen?
na dann aber
"apppppp!!!"
Dienstag, 10. Februar 2009
hhüüüühhhh
so einige bekannte waren da und kids aus der kita ebenfalls.
lieblingsbeschäftigung heute:
schaukeln, schaukeln, schaukeln.
und stellen sie sich nur mal vor,
heute morgen stand ein pferd, nicht im flur,
sondern in der küche!!!
Sonntag, 8. Februar 2009
iiiihhhhhhh
mit einem gekonnten halbkreis, a'la karatekick, des linken beines,
schwingt sich das kind auf ihr „mootad“.
die mütze mit der bommel verwandelt sich augenblicklich
in einen feschen helm.
richtig hin setzen und schon schubbst sie sich mit beiden beinen
gleichzeitig ab, kommt so in schwung,
bewegt so dieses rote gefährt.
das kleine kopfsteinflaster schüttelt sie ein wenig durch.
ein mann kommt entgegen, sie sagt strahlend:“ hallo“ und „mootad faaan!“
er strahlt zurück, läuft weiter.
sie legt den rückwärtsgang ein, dreht um, ruft hinterer“ a maaaan. haaalloooo.“
er bleibt stehen, dreht sich um, kommt zurück.
und plötzlich plauschen sie ein wenig.
so ein kleines“ hin und her“.
verabschieden und er verschwindet ein paar eingänge weiter im hof,
und sie, sie dreht um und steuert auf einen hundehaufen frontal drauf zu.
gekonnt lenkt sie daran vorbei, um dann abzusteigen, in die knie zu gehen,
die hände auf die oberschenkel zu stützen
und lauthals ein „iiiiiihhhh!!!!“ von sich zu geben.
große augen, sehr große entrüstete augen! und ……….gekicher.
„hunseessiiii“ oder so was ähnlich kommt entrüstet aus ihrem mund.
die augen allerdings glänzen, strahlen……. faszinierend, anscheinend wirklich alles,
selbst das ist aufregend im leben dieser kleinen/großen person.
sie steigt wieder auf ihr rotes gefährt.
die großen pflastersteine schütteln sie nun aber gehörig durch.
in ihrem gesicht tauchen auf der stirn falten auf, sie kneift die augen ein wenig zusammen.
Es scheint anstrengend zu sein. das passt ihr gar nicht in den kram.
schieben lassen wird mit einem gekreischten „neeeeeiiiiiiiin!!!!!!!!!!!“ abgelehnt.
sie probiert.
dann schubst sie sich abwechseln mit den beinen ab. links, rechts, links, recht.
so geht es besser und schneller.
am grauen haus, hier läuft sie sonst immer über die gitter der kellerfenster,
heute muss das motorad da irgendwie nah ran und drüber.
gemecker und geschüttel.
und schon wieder einige hundehaufen mit diesem unglaublich,
aufgeregten bemerken, analysieren und lauthalsen bewerten.
ein pärchen bleibt stehen, guckt zu, kichert.
an der ecke, die mit dem orangen papierkorb,
fährt sie schon automatisch nach rechts weg.
hier ist der weg mit platten ausgelegt, hier bekommt sie richtig tempo,
hier fängt sie regelrecht an zu rasen!
der spielplatz ist nicht mehr fern, an der ersten zaunlatte steigt sie ab,
lässt alles stehen und liegen. „schaukeeee.“
nachdem sie sich erklären ließ, dass man das motorad nicht einfach so stehen lasse,
da es sich sonst schnell vermehre und ja nicht drei,
sondern nur eins gebraucht werde,
geht sie zurück und klemmt es sich unter den arm.
ein umständliches vorwärtslaufen beginnt.
eine frau mit zwei kindern auf dem spielplatz bricht in schallendes gelächter aus.
nach dem verweis, sie könne ja auch fahren, das kleine stück
und müsse sich nicht so abmühen, sitzt sie noch mal auf und fährt bis vor die bank.
dann stürzt sie richtung sand, schaukeln und rutsche.
auf dem rückweg, stellen sie sich die entrüstung nur mal vor….
da lagen tatsächlich immer noch hundehaufen da und vor allem vor ihrer tür ein neuer.
freudestrahlend verkündet sie ein brüllendes „iiiihhhhhh“,
um dann im hausflur zu verschwinden,
die katzen im hinterhof zu suchen,
und dann die vielen stufen in den hohen schlossturm hochzusteigen.
Donnerstag, 5. Februar 2009
Mittwoch, 4. Februar 2009
Dienstag, 3. Februar 2009
winterspielplatz
im winterspielplatz.
alle, alle, alle waren da um zu schaukeln, rutschen, klettern, hopsen,
mootad und auto fahren, zu kochen, rennen, bücher anzugucken. . . . .
. . . . . . . . . . . .
Montag, 2. Februar 2009
Sonntag, 1. Februar 2009
viele treppen bis zum himmel
alles gute maria und toni in der neuen wohnung,
fast unterm himmel,
und einem ganz kleinen,
willkommen in berlin liebe doreen,
saßen wir in der wanne, malten mit roter farbe und grünem schaum
arme, beine und bauch voll,
ließen die haare unter eine weißen haube verschwinden
und liegen nun im bett.
guts nächtle.