Dienstag, 30. November 2010

Noch einmal. . .

schlafen und dann darf endlich das erste Kästchen geöffnet werden!

Montag, 29. November 2010

Kalt und grau


Mit dem Rad fuhr die in lila eingepackte Dame zur Kita und zurück.
Später klingelte Tante Mindy und hatte die ersten Nikolaus-
geschenke dabei. (Liverpool und Prag lassen grüßen!) Dankesehr,
auch wenn es mit unserem Geschenk eher in die Hose ging ;-(

Wattebausche fädelten wir mit einer dicken Nadel auf einen Faden
auf und hängten die ersten Schneeflockenketten in die Fenster.
Nehmen sie mal einen Wattebausch zwischen zwei Finger und drücken
sie drauf. . . . . grad so, als liefe man durch frischen Schnee.
Ganz wunderbar.

Zum Abendessen mäkelte die kleinste Dame am
"Tofugullasch mit selbstgesammelten, getrockneten Waldpilzen"
herum. Eine Runde Yakari ("Mama!" "Ja?""Warum quietscht denn
das Pferd immer so???" ????? ???? "ES quietscht nicht!
Es wiehert, Schätzchen!") und dann hopp galopp mit den
wiedergefundenen Handwärmern in's Bettchen.

Sonntag, 28. November 2010

Erster Advent

Bitte beachten sie dringend den Schal!!!!!
(Farbe ausgesucht vom Sonnenkind,
gestrickt von Mama ganz geschwind.)


Es war einmal eine kleine Prinzessin. Die lebte mit ihrer Mutter,
der Königin, in eines Schlosses hohen Turm.
Eines Wochenendes im Winter erwachten die beiden und es ward
noch sehr, sehr duster vor den Fenstern.
Die kleine Prinzessin sprang aus den warmen Federn und rannte
barfuß durch alle Zimmer und knipste das Licht an.
"Es ist Tag! Es ist hell! ........ Guck!!! "

Zum Frühstück aßen die beiden von güldenen Tellern, die Prinzessin
ein goldiges Croissant, denn die liebte sie gerade sehr, sehr,
tranken aus goldenen Tassen heißen Tee und schauten dabei aus
dem Fenster und entdeckten einen zweiten Eiszapfen an der
Dachrinne vor ihren Augen.

Danach war erst einmal Schlossarbeit angesagt, zum einen weil
ja das Dienstpersonal am Wochenende immer frei hatte, zum
anderen, weil es einfach genau an diesem Tag gemacht werden musste.
Und da die Königin nicht anders konnte, half die kleine Sarah ihr
sehr hilfreich und war bei allen Aufgaben sofort hilfsbereit
zur Stelle.
Als erstes stopfte sie die Wäsche in die Machine, verteilte sehr
großzügig Waschpulver, drehte an Schaltern und drückte auf Knöpfe.
Später beim aufhängen der dann sauberen Kleider unterstützte sie
mit edlen Kommentaren darüber, dass die Wäscheklammerfarben
zu denen der Sachen aber so gar nicht passen würden.
Danach wurde abgewaschen, aufgeräumt und die letzte Winter/
Weihnachtsdeko verteilt.
Ganz zum Schluss musste nun noch Staubgesaugt werden. Und da
die kleine Prinzessin diese Aufgabe "liebte", wedelte, rutschte,
segelte, flog, kroch, kämpfte und sang die wenig später durch
Flur und Wohnzimmer des Schlosses.







Nach getaner Arbeit gönnten sich beide ein kleines Teepäuschen,
um dann dick, dick eingepackt hinaus in die Sonne zu gehen.
Mit dem Rad und zu Fuß ging es auf den Spielplatz um zu balancieren,
Fußball zu spielen, zu rutschen und darüber zu meckern, dass
viiiiel zu wenig Schnee läge, dieser also gar nicht reiche um
Schneebälle und Schneefrauen zu bauen. Mit roten Wangen
machten die Zwei sich knapp zwei Stunden später auf den
Heimweg. Nahezu jede gefrorene Pfütze wurde von der kleinen
Prinzessin "berutscht", nach jedem Millimeter Schnee gegrabscht.

Schnaufend und jappsend kamen beide an diesem Tag oben
in ihren Gemächern an und machten sich sogleich daran eine
leckere Mittagssuppe zu kochen. Die kleine Dame schnibbelte
das Gemüse und die Gnocchi klein, die große Dame stand daneben
und schaute, mittlerweile fast Wortlos, zu.
Nach dem Mittagsschmaus baute Sarah wieder aus einem Tisch
auf dem Bett ihre Löwenhöhle und machte ein kurzes Schläfchen.
Nach diesem puzzelten, LÜKten, malten, fädelten, klebten beide.
Noch später guckten beide sich Bücher an und schwammen
in Knisterbad und blauer Malseife im weiten Ozean umher.

Am ende des Tages brachte die "Pferdemama" ein Indianerkindchen
wiehernd und galoppierend zum Zähenputzen ins Bad. Und dann,
dann schlief die kleine Prinzessin nach 2 Schneeliedern auch schon
sogleich ein und die Königin tat es ihr nur wenig später gleich.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann erleben sie bald wieder
ein ganz wunderbares Winterwochenende.

Freitag, 26. November 2010

Wie die Zeit vergeht. . .

ab heute vor einem Jahr, waren wir drei Wochen HIER zur Kur.
Beim Fotosangucken kommen wir beide ins schwärmen und beim
lesen verfallen wir ins kichern.
Wir vermissen das Schloss manchmal ein wenig, das gute Essen,
den Sport, die viele Zeit zusammen und natürlich unsere
Liebsten Bekanntschaften aus dieser Zeit.
Ein bisschen Wehmut kommt auf.
Ob's wohl an den ersten sachten Schneeflocken liegt, die wir
heute morgen beobachtet haben?

Dienstag, 23. November 2010

Nachmittägliches


Tannenbaum und Zipfelmützen basteln,
bei Tee, Kerze und Nussschale.

Später großes Koch- (Gnocci zum Abendessen, das Kindchen
schnibbelte das Gemüse vorbildlich) und Backgelage
( selbstgemachtes Stollenkonfekt) in der Küche.

Eine Runde Pferdegetrabbel Richtung Zähne putzen, einmal
aufstehen, schnarchen. ;-)


Montag, 22. November 2010

Große Erwartungen

. . .kann ich dann auch eine "geschneite Kugel" machen. . .??

Dienstag, 16. November 2010

Ansichtssachen

Morgens früh halb sieben:
Ringring.

"Mama!"
" Ja!"
"Dürfen wir jetzt endlich aufstehen????"


"Uahahahah.. . .
.ja... wir dürfen Schätzchen!"
"Na bloß gut!"

Montag, 15. November 2010

Kindliches

Das Kindchen möchte seit Monaten ein Pferd.
Ein eigenes Pferd.
Natürlich!
Ein echtes, selbstverständlich.

Seit mehreren Wochen hat sie nun eins.
Ein eigenes. Natürlich.
Ein echtes.
Selbstverständlich.

Ein echtes imaginäres Pferd.
Es hat selbstverständlich auch einen Namen.
Einen Unglaublichen Namen.
So typisch, typisch für sie.

Leuchtende Augen.

Sonntag, 14. November 2010

In der Weihnachtsbäckerei










Es war einmal in einem fernen Land in einer großen, großen Stadt, ein hohes Schloss.
In dem wohnte die kleine Prinzessin, mit ihrer Mutter der Königin, und schlug morgens gegen sechs gaaanz groß ihre grünen Augen auf.
Es begab sich so an einem Wochenende, welches nicht allzuweit vor Weihnachten lag,
dass die beiden ganz große Lust hatten, Plätzchen zu backen.
Da beide in der Woche schon alleine Kekse und Stolle gebacken hatten, hatten sie Lust, sich Gesellschaft und Hilfe in das Schlossgemäuer zu holen.
Schnell tätigten sie einen Anruf und siehe da. . . zwei weitere Backfreunde standen sogleich da.

Da wurde der Teig geknetet und gerollerter, ausgestochen und gebacken, um dann mit viel Freude, Ideenvielfalt, Gekicher und vor allem Liebe verziert zu werden. Es sah aus wie in der Weihnachtsbäckerei. Dazwischen naschten 2 kleine und zwei große Naschkatzen von Teig, Zuckerguss und Mandeln.
Die Vanille-Kipferle-Plätzchen sind wohl die leckersten geworden.

Später am Abend wurde das Festmahl aufgetafelt, welches die 2 großen Damen genüsslich verschlangen, wohingegen die zwei kleinen Schlemmermäulchen ihre Schnuten verzogen.
Kartoffel- Rote-Beete-Suppe und Kroketten-Smileys. "Hm." dachten sie da die zwei Essenden und schmierten Bäcker J. und Bäckerin Sarah eine "Schniiiieete" vom ebenfalls frisch gebackenem Vollkornbrot.

Noch ein wenig spielen, toben, kichern, laut lachen und entspannen und schon war es so spät geworden , dass die Gäste flugs nach Hause in ihren eigenen Turm stiefelten.
Die Königin brachte die kleine Prinzessin Sarah ins Bettchen und sprach mit flehender Stimme:
"Mein Kind, es ist heute Wochenende und eine Stunde später als sonst. Bitte, bitte schlafe morgen früh auch eine Stunde länger. Das wäre ja so königlich fantastisch."
Noch während sie die Worte sprach schnarchte der Sonnenschein schon laut vor sich hin.

Am anderen Morgen, der ein Sonntag war, küsste die Prinzessin ihre Mama halb acht wach.
Dann frühstückten beide und begannen die königlichen Gemächer aufzuräumen. Die Sarah krallte sich sofort den güldenen Staubsauger und brachte ihn fast zum schmelzen, da sie ihn am liebsten nie wieder ausmachen wollte.
Eigentlich hatten die beiden sich für den "verregneten, grauen" Tag einen Ausflug ins Naturkundemuseum angedacht. Aber es war ganz warm und sonnig draußen.
Also wanderten sie zum Spielplatz und balancierten, rutschten und kletterten was das Zeug hielt.
Zusammen weit, weit raus schwimmen in der goldenen Badewanne, "Die kleine Prinzessin" Zeitung zusammen lesen, ausmalen und raten, den Sandmann schauen und Yakari, der gerade nach dem kleinen Sand werfenden Bartträger läuft.

Nach einem königlichen "La le lu. . ." fielen der kleinen Prinzessin augenblicklich die Äuglein zu.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann backen sie bald wieder Weihnachts-Plätzen.

Freitag, 12. November 2010

Laterne in Platzregen



Laternenfest oder eher Laternen-schwimm-gang in der Kita
im strömenden Regen mit erst draußen essen sollen im Dunkeln
in der Matsche, später dann drinnen,
zumindest ein paar paar Kleine und Große gemütlich beieinander.
Spielend, plauschend, lachend.

Yakari galoppierte noch flott auf seinem Pferd vorbei und
dann schlief das Herzchen auch schon neben dem
leuchtenden Halloweenkürbis ein.

Donnerstag, 11. November 2010

Im warmen

Spontanbesuch von der langsam "Kugelrunden" Diana gab es
gleich nach dem Feierabend, nach der Kita. Plätzchen, Stolle.
Gekicher, Geplausche an der warmen Heizung.
Draußen ward es schon gleich dunkel.

"Alte" Fotos von Sarah anschauen. Babyfüße 6,5 cm klein.
Unglaublich. Kaum noch vorstellbar. . . bei den Quadratlatschen
von Größe 28 heute.
Der Sonnenschein selber verstand das Wesen auf den meisten
Fotos nicht. . . "Ja, ja Mama, und ein Baby!"

Später singen und kuscheln am Bettrand.
Und während das Herz süß träumt, packt die Weihnachtsfrau
die allerersten Geschenke für Heiligabend in Papier.

Mittwoch, 10. November 2010

Laternenumzug


Nach der Kita hatte das Kindchen sehr große Lust zum
Laternenumzug vom Turnverein zu gehen.
Fix wurde im Keller gekramt, abgestaubt und los gegangen.
Joel und Natalie begleiteten uns mit den Mamas und ein
paar anderen aus der Kita.
Somit liefen Klein und Groß eine Runde, sangen Lieder und
sahen auf die vielen verschiedenen, leuchtenden Laternen.

Wieder zu Hause überkam uns die Lust sofort und auf der
Stelle Plätzchen backen zu müssen. ;-)
Die erste Stolle in diesem Jahr wurde schon vor ein paar Tagen
in den Ofen geschoben, nun wollten wir mehr.
Mit Nüssen und Marmelade und abgeriebener Zitrone.
Yam yam.

Als der Sonnenschein ins Bettchen fiel, schlummerte sie
augenblicklich ein und träumt warscheinlich vom Teig ausrrollen,
ausstechen, knabbern und naschen.


Mittwoch, 3. November 2010

Dienstag, 2. November 2010

Flott

Aufgeregt war der Sonnenschein heute, denn Alexandra holte sie in
der Kita ab. Zusammen verbrachten sie Zeit auf dem Spielplatz,
im Cafe beim Tee und dem Abendessen.
Nicht viel später fielen der kleinen Dame dann auch schon die
Äuglein zu, träumend von den Kitzeleien.