Dienstag, 31. Juli 2012

Von Weltumreisten Muscheln

Nach dem Kindergarten hatten wir es heute sehr eilig durch die Straßen zu kommen, um unsere Urlaubsheimkehrer persönlich zu begrüßen.
Wir lauschten den Reiserouten, schauten auf Elefantenbilder, türkisblaues Meereswasser und bekamen wunderschöne  Muscheln von Schnorchelgängen geschenkt.

Mittwoch, 25. Juli 2012

Warmer Sand

 Nach dem Kindergarten flogen zwei Damen auf einem Rad wie der Blitz auf den Spielplatz, um endlich nach einer kleinen Ewigkeit Diana und Josip zu treffen.
Bei reichlich Wasser zum trinken, Eis (Kaffee) und Keksen wurde der heiße Nachmittag verbracht.
Später speisten zwei Damen außer Haus und genehmigten sich nur ein paar Meter weiter Lieblingseis.
Auf der Rückreise entdeckten wir einen fahrbaren Rasen und machten es uns ganz kurz gemütlich. :-)

Dienstag, 24. Juli 2012

Sommertime

Abendessen auf Balkonien mit den Beinen unterm Tisch um nebenbei im Wasser des Planschbeckens zu baumelnd.
Danach: Eine kleine Spazierfahrt weit: Kokoseis.

Und vor drei Wochen?(Was wir selbst kaum glauben könne wie lang es her ist....)
Da trudelten wir bei Oma Marry ein.
Wir besuchten die Schafe, Ziegen, Pferde, Kühe, Schweine und Katzen.
Wanderten durch den grünen Park.Hunderter kleiner Laubfrösche hüpften uns über den Weg.
Es wurde geplanscht und gelacht, fange gespielt, Zuckerschoten und Erdbeeren vom Ackerrand gegessen.
Und das alleralleralleraufregenste: (das glauben Sie kaum!)
Die Schildkröten haben 3 Eier in ihrem Gehege gelegt! Wir sind nun ganz gespannt wie es da weiter geht.

(Fotos bald)

Sonntag, 22. Juli 2012

Wiesenerkundungen

Nach einem gehaltvollen Frühstück und dem füttern von Katz und Fisch ging es im Sonnenschein Richtung U8 und Mauerpark. Wir holten uns eine riesige Portion Okraschoten, Kichererbsen und Reis und  kletterten den Berg hinauf. Neben einer Schaukel nahmen wir platz, speisten das unglaublich köstliche Essen, schauten auf die vielen Menschen da unten und nebenan an der Karaokebühne.
Während das Sonnenkind schaukelte, streckte Mama alle viere von sich. Bücher lesen, blättern.
Nach einem kleinen Umzug wurde der zweite Spieleplatz unter Sarahs Lupe genommen, eine Stunde später der dritte.Wenn die Sonne scheint, wir schwören, die Zeit verfliegt viel schneller!
Beim gehen bewunderten wir noch den Wasserspeienden Roboter der uns alle zum lachen brachte.
Das Tunnelsystem und eine seiner Tunnelraupen brachte uns zurück ins Viertel und sogleich schlemmten wir Birnen-,Schoko und Karameleis.Auf sonnigen Wegen spatzierten wir zurück und wenig später fiel das Sonnenkind auch schon in einen tiefen Schlaf.


Samstag, 21. Juli 2012

Waldelfen die grillen

Es war einmal...
an einem grau sonnigen Samstag ..
in einem fernen Land..
in einem hohen Turm...
eine mittelgroße Prinzessin.
Dort lebte sie mit ihrer Mutter der Königin.
Nach einer ruhigen Nacht saßen sich beide an der großen Tafel im Speisesaal gegenüber und aßen ganz entspannt die erste Mahlzeit des Tages.
Goldenes Toast, glänzenden Honig von güldenen Tellern.
Das lustige Eierhämmerle von Tante Mindy kam zum Einsatz. Gekicher.

Gegen zehn schellte es am Tor.
Schnell eilten beide Damen die schier unendlich lange Wendeltreppe hinunter, begrüßten Alexandra und Daniel und sprangen mit ihnen zusammen in die schon angespannte Kutsche.
Richtung Süden ging es ein wenig. Und noch ein wenig mehr.
Über Wiesen und Felder, Dörfchen (Zeesen,Körbiskrug) vorbei an Wäldern, Seen und Klappbrücken.
An einem Waldrand machten wir Stopp, griffen nach dem Körbchen und begaben uns auf Pilzsuche.
Wir stapften durch viel, viel weiches Moos, über Baumstämme, durch Spinnennetze. Fanden rote Fliegenpilze, Stöcker zum schnitzen, Waldameisen und einen kleinen Laubfrosch.
Zwei schhillerne Blindschleichen lagen am Wegesrand im Gras, sonnten sich und wurden von uns neugierig beäugt und schlängelten sich dann davon.
Das Körbchen füllte sich auch im zweiten und dritten Wald nicht mit Pilzen.
Dafür wurde geschwiegen, gekichert, gesungen, gerannt,gesprungen, gekrochen, gekletter, Händchen gehalten, gefachsimpelt, fotografiert. . .    .
Auf der Rückfahrt, knapp vier Stunden später, schlummerten drei Damen und ein Kutcher kutchte.

Wieder im Schlossturm begannnen die kleine und die große Dame mit den Vorbereitungen für ein grillen ohne Regen.
Sie füllten Auberginen und Tomaten, schnippelten Oliven, kochten Nudeln, würfelten Tofu, sorierten Saitanwürstchen und Maiskolben, rührten Grillketchup, steckten Pilzspieße, packten große Taschen.

Ein wenig aufgeregt waren die beiden schon, als sie sich in  Richtung ehemaliges Rollfeld von Temepelhof begaben. Lange waren sie nicht mehr hier gewesen. Soooo weit konnten sie schauen, ohne das irgendwas in die Quere kam. Ganz hinten war alles ganz klein. Drachen flogen umher, Ball wurde gespielt, geskatet..... .
Schnell waren die Decken ausgebreitet, der Grill aufgestellt, die Beine lang gemacht.
Wenig später saßen Sarah und Mama, die Vormittagsbegleitung plus Eins inmitten von so viel unglaublich leckerem Essen, das sie gar nicht wußten womit sie bloß beginnen sollten.
In der Zwischenzeit schnitzte die Prinzessin mit ihrem Taschenmesser allerlei Muster in den wanderstock und tobte mit den zwei anwesenden Herren, während die Königin dann den Wanderstock fast fertig schnitzte.

Die Sonne neigte sich spät am Abend langsam dem Ende und versuchte hinterm Fernesehturm zu verschwinden. Verabschiedungen. Tränenreiche. Freudige.
Am Rande des Areals angekommen, wurde küssend Alexandra verabschieder und dann drehten sich beide Damen noch ein letztes Mal um und blinzelten in die schier unendlich orange Sonne und entschwanden dann ganz still in ihren Turm zurück.

Und wenn nichts dazwischen kommt, dann werden sie wohl in dieser Erstbestzung sehr bald wieder grillen.




Donnerstag, 19. Juli 2012

Wechselhaft

Sonnig bis wolkig das Wetter am heutigen Tage.
Stürmisch dazu.
Mit Gewittern.
Und Regengüssen das es Überschwemmungen gab.
In dem Wirrwarr dazwischen wir zu dritt mit freundin a. .
Am Abend Pizza essen im Gräfekiez, danach, eingemurmelt in unendlich viele Decken, Meloneneis.

Vor sieben plus sieben plus sieben  Tagen wanderten wir durch Wälder und Felder.
Pflückten SommerSonnenWiesenBlumensträuße.
Als gegen Abend der Regen wiederkam, fanden wir flauschigen Unterschlupf bei Oma Ingrid und Opa Peter.



Dienstag, 17. Juli 2012

Spreewald

 Vor einundzwanzig Tagen begaben wir uns mit Opa Paul auf eine abenteuerliche Reise durch den Spreewald.
Geheime und verschlungene Wege fuhren wir durch Dickicht, Geäst, Bäume, Sträucher, Farne. Vorbei an vielen, vielen Wasserstraßen.
Hier und da begegneten uns Touristen, die verdatterten schauten wenn sie gegrüßt wurden. Denn hier im Eck grüßen alle alle und wir natürlich fleißig mit.
Es war nicht zu warm und nicht zu kalt. Vor allem: es regnete nicht.

Opa Paul fuhr vorneweg oder hinterher. Lübbenau, Leipe,Burg. Opa erklärte die Orte und ihre Begebenheiten.Wir sahen uns die "Schiffshebewerke" ganz genau an, in denen Schiffe und Boote hoch und runter geschickt werden, je nach Wasserstand ihrer angepeilten Seite.

 Knapp 40 km fuhren wir hin und her und hauten später ganz hungrig Nudeln und Tomatensoße in die leeren Bäuche, legten ein Weilchen die Füßchen hoch.
Im Garten beobachteten wir Bienen und Hummeln, streichelten die Mietz, fütterten die Hühner, lagen auf der Hollywoodschaukel, rätselten, lasen und pflückten Himbeeren.
Später schwangen wir uns nochmal auf die Räder und radelten das kleine Stück nach Kaupen, besuchten die Oma und aßen riesige Eisbecher voller Leckereien.
Nach 2 Tagen schnürten wir unsere Koffer und zogen weiter.
Zu schnell war die schöne Zeit hier vorbei.Aber wir haben sie genossen.



Montag, 16. Juli 2012

Novemberrain

gab es heute in unserem Bärlin und wir fühlen uns in einem DejaVue in einer Endlosschleife.
Denn vor zwei Wochen besuchten wir die Urgroßeltern am Schwielochsee und das Wetter trug
mit Regengüssen, Gewittern und Sonnenschein seine Beiträge.
Mit Uroma wurde geschmust, Fußball gespielt und Bücher angeschaut. Uropa gab Sarah Paroli und
bekam dieses Mal ohne mit der Wimper zu zucken auch ordentlich eins zurück.
Am späten Nachmittag war das Sonnenkind so müde, das es beim Kaffeetrinken draußen auf dem Sesselchen einschlief, nicht wach wurde und erst im Spreewald bei den Großeltern die Augen wieder auftat.



Sonntag, 15. Juli 2012

Bye Bye



 Am Morgen vor zwei Wochen machen wir uns auf den Weg, um den Rest des Insel zu erkunden.
An der Steilklippe wandern wir nicht oben entlang, sondern unten. Erst durch den kleinen Wald.
Dieser endet plätzlich und wir stehen an einem geheimen Strand. Da wir ihn entdeckt haben gehört ab da uns undso stolzieren wir durch den Sand, über Steine, Muscheln, durchs Meer.

 Wir klettern nochmal auf den Aussichtsturm und gucken weit ins land und noch weiter aufs Meer,
sammeln die wirklich allerletzten Muscheln ein, brüllen ein "Auf Wiedersehen" in den Wind am Wasser,
winken und wispern fast still ein "bis bald" hinterher.

Samstag, 14. Juli 2012

MeeresUrlaub

Das rauschen des Meeres weckte wohl das Hühnchen vor zwei Wochen und es gockelte erneut  kurz nach sechs durch den Ostseestall.
Nach dem Frühstück wanderten wir zur anderen Seite der Insel. Hier schauten wir bei der Surfschule vorbei, begrüßten unseren Wal, lagen ein bisschen faul in der Sonne im warmen Sand herum und beobachteten die Kai Surfer und Surfer.
Der Strand war auf dieser Seite viel steiniger. Wir liefen über, hopsten über mittlere, kletterten über große Steine. Wohin wir auch blickten, andere Menschen hatten aus ihnen ansehnliche Türmchen gebaut.
An den Hängen, welche viele Abbruchstellen hatten, beobachteten wir Bienen, die in diesen Sand und Lehmböden ihre Häuschen eingerichtet hatten.
Einen großen Bogen wanderten wir und schauten irgendwann auf Klein Zicker. 
Ausruhen. Aufs Wasser Blicken. Die Wellen beobachten. 
An den Steinen hingen Unmengen von wunderbar grün glänzenden Algen, einen ausgetrockneten Krebspanzer fanden wir.



 Über die riesige Blumen-Gräserwiese ging es ins Dörfchen zurück.
Hungrig waren wir und aßen mit einem bärenhunger unsere tellerchen leer.

 Die strahlende Sonne wurde am Mittag und Nachmittag an der Strandmuschel und im Wasser auf dem Surfbrett genossen. Wir bauten Sandburgen, sammelten Muscheln und Steine, schleppten Seetang an Land und wanderten Kilometerweit den Strand hinauf. Eine Sandbank machten wir ausfindig und kolderten ewig am seichten Wässerchen herum.


Am späteren Nachmittag wurde ein Ausflug nach  Prora und Binz unternommen.
Wir schlenderten am Strand entlang, fanden riesige Muschelbänke und liefen auf der 370 Meter langen Seebrücke aufs Meer.


Den letzten Sonnenuntergang sahen wir uns natürlich am Meer an.
In der Dunkelheiten huschten wir die paar Meter ins Häuschen und fielen froh in die Betten.


Freitag, 13. Juli 2012

MeerFreitage


Vor zwei Wochen, als hätte man es am Vorabend schon geahnt, krähte das kindliche Hahnenkücken morgens  um sechs.
Nach einem leckeren Frühstück auf der Terasse wollten wir dann auch gleich los die Insel weiter zu erkunden. Da es ein wenig nieselte, zogen wir Gummistiefel, Regenhosen und Mäntelchen an, spannten den großen Schirm auf und trabten mit Proviant, Kamera und Eimer los.







Einen hohen Aussichtsturm hatten wir gestern schon gesichtet und da wollte Sarah jetzt hoch.
Wir liefen allein. Kein Mensch weit und breit auf der kleinen Strandpromenade, welche alsbald zum Strand und dann auch sogleich zum dichten, grünen Wald wurde.
Wir liefen ein Stück hinein und standen plötzlich vor einer riesigen Wand. Nur gut das es einen schmalen Weg in Schlangenlinien hinauf gab. Wir kraxelten und schnauften.
Oben angekommen standen wir auf einer grünen Wiese, unter dem Turm und konnten ins Dorf hinunter sehen.

Plötzlich war Sarah sehr aufgeregt. Sie hatte wahrlich und echte Dinosaurierspuren gefunden.
Beweismaterial haben wir natürlich geschossen! Also ganz eindeutig….sehen Sie selbst!
Die Stufen des Turmes erklommen wir bedächtig. Auf den letzten Stufen fand das Kind eine gestürzte Schwalbe neben dem abgefallenen Nest.
Von hier oben konnten wir weit, weit ins Land und aufs Meer blicken. Ein großartiges Gefühl. Wo liegt das Festland? Wo hört das Wasser auf?  Ist das da drüben Skandinavien? Wäre es tatsächlich möglich das….?
Kichern Sie nicht! Wir haben Dinospuren gefunden! Wenn wir unterwegs sind ist immer alles möglich und die Sonne haben wir stets in unserem Handgepäck! Können Sie glauben!
Wir entstiegen dem Turm und wanderten weiter.






Ein kleines Wäldchen, eine Steilklippe, kleine Wanderwege, eine riesige Blumenwiese.
Mohn, Korn, Getreide.
Weinbergschnecken, gelbe Schnecken (Können Sie sich daran erinnern….damals, vor über zwei Jahren, das Häuschen am Meer, da gab es auch nur gelbe Schecken. Wir werden wohl noch mal hinfahren müssen, um unsere These zu bestätigen, dass gelbe Schnecken vorwiegend an der Ostsee leben.)



Wir passieren das Schildchen „Mönchgut“, rennen den Berg runter und klettern dann vorsichtig zum Wasser hinab, finden Tonnen von angeschwemmten Muscheln und bekommen gar nicht alle in den kleinen Eimer.
Picknick inmitten von  Mohnblumen.
Der Himmel klart auf, wird ganz blau. Die Sonne strahlt los. Klamotten auspellen und verstauen ist plötzlich angesagt, und dann stratzen wir dem „Endhacken“ entgegen und treffen hier auch wieder auf unsere Begleitung.
Den allerersten Hühnergott finden wir an der äußersten Spitze. Mehr Rügen geht nicht mehr.
Weißer, warmer Sand umspielt unsere Füße, welche diesen mit den Zehen kräftig kneifen, um vorwärts zu kommen.




An der Bottenseite laufen wir zurück. Aufgeregtes gucken und hals lang stecken ist plötzlich angesagt. Da hinten, da ist irgendwas….. aber was???
Es könnten Steine im Meer sein, aber……aber NEIN…..wir sind hier, sind uns schnell einig, ganz eindeutig: ein Wal.   (siehe Foto oben drüber! )  :-D
Über Wiesen mit Kühen geht es im Sonnenschein weiter und nach Stunden stehen wir wieder vor der Haustüre.
Ein wenig ruhen. Die Strandsachen zusammen packen, denn die brauche wir, da wir uns kurze zeit später in das salzige Ostseewasser begeben und schwimmen und planschen, hüpfen und paddeln, tauchen und lachen.
Stunden um Stunde verrinnt.
Wir sammeln Muscheln, baden, rennen, gucken, starren aufs Meer, lesen und lassen vorlesen, plauschen,  wandern, klettern.
Am Abend fallen wir in die Betten und haben das rauschen des Meeres immer im Ohr.