Donnerstag, 31. Dezember 2009
Letzte Wünsche
hier aus dem völlig verschneiten Walde,
durch den man total super Schlitten fahren kann,
von ganzem Herzen ein gesundes neues Jahr!
Gesundheit, Liebe, Freude, Spass und Mut!
Wir sehen uns im nächsten Jahr. :-)
Und hoffen, sie sind auch wieder mit dabei,
dass würde uns freuen!
Sarah und Diana
Samstag, 26. Dezember 2009
eins, zwei, drei
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Freude, Dankbarkeit, Demut
Nach dem öffnen der Augen am Morgen wurde sich schnell angezogen und gemütlich gefrühstückt.
Nachdem Sarah nach einer Weile aus ihrem Spielezimmer kam,
lagen tatsächlich Geschenke unter unserem Tannenbaum.
Schrecklich aufgeregt war der Sonnenschein bei auspacken.
Und hoffentlich froh über das, was sich hinter all dem Papier und den Schleifchen verbarg.
Ab dann: Versinken beim und im spielen.
Ein Schläfen.
Chic machen.
Und nun…. frohes Beisammensein, essen und noch mehr Geschenke.
Wir wünschen ihnen allen einen noch ganz besinnlichen Tag.
Ganz wunderbare Feiertage.
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Wasserdicht, oder auch nicht

Als wir das Haus verließen konnte das Kind in wirklich allerletzter
Sekunde davor bewahrt werden, mit den nicht wasserfesten Stiefeln
in eine große Pfütze zu springen,
um dann die nächsten Stunden mit nassen Füßen durch die Stadt
waten zu müssen.
Nach den nun wirklichen allerletzten Vorweihnachtsvorbereitung am
Vormittag, legten wir eine Pause im "Bacomis" (wir empfehlen!!!) ein.
Zwei große Damen tranken den mega leckeren Kaffee mit Hummus-
Bagel und die kleine Dame verlangte vor der Vitrine mit gestrecktem
Zeigefinger nach gelbem Cheesecake.
Wieder vor der Haustür konnte Sarah sich einfach nicht erwehren,
und musste dann doch mal,
auch ohne wasserfeste Gummistiefel, geschätzte 6 Minuten in der
noch größer gewordenen (es taut ja schließlich)
Pfütze regelrecht baden.
Reinspringen, stampfen bis es ordentlich spritzt, durchwaten,
durchrennen.... bis fast kein Wasser mehr drin ward.
Am ende wurde der Beutel Apfelsinen in den resten des Wasserlochs
noch ordendlich gebadet, getaucht, ersäuft.
Und nun schlummert die kleine (Dreck) Wasserhexe und träumt vom
Weihnachtsmann, oder der Weihnachtsfrau, der/die ja morgen
hoffendlich ein paar Geschenke unter den Baum legt.
Dienstag, 22. Dezember 2009
Eisregen
Für die fast letzten Weihnachtstage-Besorgungen am Vormittag
holten wir "die Ziege" wieder raus. Allerdings war stellensweise kaum
noch Schnee auf den Gehwegen und die Kufen des Schlittens
quietschten. Wir kamen nur schwerlich vorwärts.
Auf halbem Wege erhörte uns der Winter und schickte Regen,
welcher augenblicklich auf der Erde gefror und (wohl nur für uns)
eine phantastische Eisschicht zauberte und wir nun mühelos mit
dem Schlitten durch die Stadt laufen konnten.
Am Nachmittag zuckelten wir erneut mit dem Schlitten,
mit Joel und Patrizia, den Kanal entlang in die W.strasse, wo wir von
J. und Mama mit lecker Kuchen empfangen wurden.
Schnattern und spielen, R. und Mama trudelten auch noch ein.
Zum Abendessen wurde eine sehr leckere Sauerkrautsuppe serviert.
Gekicher und gerutsche, einen Ausrutscher, gab es auf dem vereisten
Weg zurück.
Und dann....hopp hopp..ganz flott:
"Appp" ind die Heiti!
Montag, 21. Dezember 2009
Schlittenfahrt
Am Vormittag mit dem Rad im wahrsten Sinne des Wortes die Stadt
unsicher gemacht, holten wir für die Nachmittagseinkäufe den
Schlitten (in unserem Fall "Die Ziege" auf der meinereiner als
Kindchen schon unterwegs war!) aus dem Keller.
Freudig quietschend wurde dieser vom Herzchen in Beschlag genommen.
Sie wollte auf Schneefreien, wirklich nicht befahrbaren Flächen
gar nicht mehr absteigen. Allerdings im Einkaufsmarkt war dann
wirklich Schluss und nur unter größtem Gezeter stieg sie ab.
Sie blieb am Eingang auf dem Schlitten sitzen,
jetzt natürlich aus Prinzip!
Sonntag, 20. Dezember 2009
Weihnachtsbäckerei
Ein Anruf lockte uns heute doch zumindest für ein paar Meter in die
Kälte raus vor die Tür.
In der WB.str. wurden Pfefferkuchen gebacken und es sollte gebastelt
und verziert werden.
Ausstechen, schnitzen, kleben, kitten.
Kichern, lachen, lach-brüllen.
Joel und Sarah ließen erst von Holger ab, als es ums verziehren
der Häuser ging.
Bunt, bunter, am buntesten!
Und während geschmiert, gekleckert und Schabernack getrieben wurde,
zauberte der Küchenchef uns ein Abendessen, welches wir zwei so
noch nicht kannten. Kartoffeln in roter Soße gekocht. Lecker!
Ach und unser vierter Adventmorgen?
Im Bett zeitungslesend auf eine erwärmung des Wohnzimmers warten.
Frühstücken heute ohne Sonntagsei, aber mit "Kur-Speziellem-Müsli"
Menü. Danach Hüpfball und kneten mit "Kitty".
Noch 4 Tage und dann wirds ernst!
Nein, quatsch...dann ist alles schon wieder vorbei!
Samstag, 19. Dezember 2009
Streiks.
nach einem Ministreik der kleinen Dame ein ausgefallener Mittagschlaf,
Kinderyoga-versuche am Nachmittag,
und ein wegen der Kälte komplett streikendes Auto.
Wir streiken jetzt auch, wir wollen es warm haben.
Zumindest wärmer!!!
Freitag, 18. Dezember 2009
Bitter kalt
Und Schnee haben wir hier in unserer großen Stadt.
In der Kita bekamen die Kinder die ersten Weihnachtsgeschenke.
Danach große und laute Neujahrsbekundungen, die so komische
Formulierungen wie "Bis nächstes Jahr!" beinhalteten.
Somit ist das Kind ab nun auch ein "Ferienkind".
Eine Süßigkeit nach dem Abendessen vom Tannenbaum nehmen
und auf dem Gummiball rumhüpfen sind grad die
"Tagesbeschäftigungen" überhaupt!
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Blogeintrag No. 500
Winterlieder während alle um den selbstgebauten Weihnachtsbaum
tanzten. Es gab tolle Leckereien und vom Kindchen ein tolles selbst-
gebasteltes Geschenk in Form einer Kerze mit beklebtem Glas.
Langsam wirds ernst!
Noch 7 Tage!
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Diese Stadt hat uns wieder!
Während sie sich drei Wochen lang mit schlechtem Wetter in aller Weltgeschichte
rumplagen mussten, lagen wir auf der faulen Haut in Buckow, im weißen Schloss,
bei unserer verordneten Mutter-Kind Kur.
Wir bewohnten ein zwei Zimmer Apartment mit eigenem Bad und Blick auf den See.
(Von dem aus am Morgen oft ein atemberaubender Sonnenaufgang zu bewundern war.)
Ich (Mama) musste soviel Sport wie wohl noch nie in meinem Leben machen.
Der Muskelkater ließ uns wohl aber alle eher durch die Gänge schleichen als hüpfen.
Wassergymnastik (kleine Schwimmhäute zwischen den Zehen hatten sich
schon nach wenigen Tagen gebildet, die Hände befanden sich im „Dauerschrumpelzustand“),
Gymnastik, Nordin walking, Rückenschule (die Muskeln sollten sie jetzt
mal sehen….ha ha!!!), Pilates
( wie sehe ich meinem Po am besten von Hinten?) und PMR, um nur einiges zu nennen.
Zwei bis drei Stunden am Tag Sport, den man auch zeitlich vorgeschrieben
und hin bekam, da ja das gesamte einkaufen, Essen zubereiten, Tisch decken,
(Das Essen wurde sogar serviert oder beim Buffet konnte sich jeder selbst bedienen.
Da ja Sarah auch zum zunehmen hier war hatte sie nach den drei Wochen
2 Kg mehr auf den Rippen. (An dieser Stelle wird verschwiegen, dass ihre
Begleitperson 4 Kg zunahm, wir sagen mal einfach „ natürlich reine Muskelmasse“!) )
und abräumen sowie der Abwasch weg fielen, den hier Angestellte des Hauses
übernahmen. Nicht mal den Müll musste man selber runter tragen, geschweige
denn sein Zimmer selber putzen. Luxus pur. Nach dem Wäsche waschen durfte
der Hauseigene Trockner „genossen“ werden. (Wir wollen jetzt auch so „Was“ haben!!! )
Freizeit an Stellen, wo sie bisher noch nicht bekannt war, geschweige denn
vermutete wurde.
So war es möglich, noch mehr Zeit als sonst zusammen zu verbringen.
Was auch getan wurde.
Wir kneippten schon morgens um acht und aßen dann reichlich Frühstück.
Erst wurde im eigenen Bad inhaliert, dann, nach einem ordentlichen Donnerwetter,
zweimal am Tag am Gerät mit ordentlichem Salzzusatz in der Praxis.
Viel, viel Zeit wurde in der Schwimmhalle verbracht. Stundenlang geturnt in der
riesigen Turnhalle, auf dem Trampolin gesprungen, geklettert und Kinderyoga betrieben.
(Am schweißtreibendsten war das freiwillige Kinderturnen mit Frau K.,
die mit der Trillerpfeife auch den letzten Kasperkopf in Griff hatte und uns hin und her
scheuchte zu lustiger Musik und abschließendem Gekicher.
In der hauseigenen Sauna haben wir 2-mal die Woche gesaunert und Kindersaunern
organisiert.(Sarah kochte im Aufgusstopf die Palette der guten Küche rauf und runter,
rührte mit dem mega großen Holzlöffel emsig um und verteilte Imaginäres Essen
auf Holzbänke und Hände.)
Der Kurort an sich wurde erkundet
mit seinen schmalen Gassen, alten Häuser, Tälern und Bergen.
Den Spielplatz im Schlosspark haben wir natürlich ebenfalls unsicher gemacht.
(Die neuste Leidenschaft der jungen Dame…wippen! Toll mit nur einem Kind! )
Eis wurde geschlemmt im Tante-Emma-Eisladen Roth, den wir hier ausdrücklich
empfehlen können, mit jeder menge Kinderdeko, Süßkram, Haarzeug und einem Armband.
Freundschaften wurden geschlossen unter Großen und kleinen Leuten. Sarah
freundete sich mit Anna an. Mit Greta und Lilly. Ab der zweiten Woche wurde
nun nicht mehr nur in der Hauseigenen Kita abgehangen, sondern auch beim
essen und anderen Freizeitdingen.
Malen und CDs hören, spielen im Spielzimmer.
Meinereiner (für alle die sich immer wieder fragen warum diese Floskel hier immer
wieder mal verwendet wird….. Bugs Bunny Fan lässt grüßen und es ist
auch sonst so schön passend) ließ sich mit den Ladys Gesine,
Katja 1 und 2, Barbara, Anne und Stefanie ein.
Wir organisierten und schmissen eine Kaminfeuerparty mit einem sehr heißen Ofen
und selbst gemachtem Kinderglühwein.
Bekamen im Schwimmbad zur Abschlussfeier alkoholfreie Cocktails serviert,
während die Kinder noch mal zwei Stunden im Kindergarten abhängen mussten
und bekamen am letzten Tag noch mal das volle Sportprogramm von A bis Z
von der „Kur-Leitung“ verabreicht,
so das wir regelrecht erholt und auf allen vieren das Schloss verließen.
Neu für uns beide war auch, das ab dem 1. Dezember „verordnete“ Türchenöffnen.
Sarah hatte drei an der Zahl, was nicht beabsichtigt war, und konnte so dreimal
am Tag, nach jeder Mahlzeit nämlich, ein Türchen öffnen.
Ja selbst der Nikolaus trudelte pünktlich hier ein und so hatten wir Obst und
Süßkram in unseren geputzten Stiefeln. Bei Sarah saß der
„in London verloren gegangene“ Sandmann (natürlich neu noch mal wo ergattert!)
oben auf dem Schuh.
Na das Freudengeschrei war im ganzen Haus zu hören!
Und auf dem Weihnachtsmarkt haben wir wirklich den Weihnachtsmann getroffen.
Na da riss die kleine Dame aber ihre Augen ganz schön weit auf und sahnte einen Teddy ab.
Und am letzten Wochenende schneite es! Während des Frühstücks fielen ganz
sachte dicke Watteflöcken vom Himmel.
"Frau Holle. Frau Holle. Die schüttelt ihre Betten aus, da fällt für uns der Schnee heraus!"
Wir bedanken uns für eure zahlreichen SMS, Briefe, gemalten Bilder, Geschenke
und Anrufe, allen die an uns gedacht haben, sowie dem uns besuchenden Besuch!
Und nun?
Der Wettlauf geht in die nächste Runde….
Noch 8 Tage, dann kommt der Weihnachtsmann.
Ho ho ho und Sport frei!
Mittwoch, 25. November 2009
Bei dem Wetter wärmendes
Während wir faul sind und uns nur dann und wann ein wenig bewegen
um zu essen, schwimmen oder um zu „kneippen“,
überbrücken wir ihre für uns genommene Zeit mit ein paar warmen Sommererinnerungen.
Dienstag, 24. November 2009
Anders als gedacht
Affentheater gleich zweimal heute Morgen in der Kita.
Zum ersten, weil Sarah und Leonie nur rumkasperten, kicherten und sich
unterhielten, somit ein aus und anziehen nicht möglich war.
(Naja es muss ja mal darüber gesprochen werden, dass J. nun
drei Jahre alt, auf die Hochebene darf und die beiden noch nicht und
wann sie denn drei werden und dann ja auch da hoch dürften und im
allgemeinen und sowieso und.. . . .
. . . . lass uns doch mal beide zusammen pinkeln gehen oder?. . . . . .)
Zweites Theater hinter den Scheiben der Kitamauern dicke, fette Elefantentränen,
brüllen, Unverständnis. Dann eine Frage, eine Antwort, ein noch mal
zurück gehen, noch mal klingeln und Türsummen, und:
Das Herzblatt war aufgelöst vor Sorge, da Mama sie zwar geküsst hatte,
aber sie doch nicht Mama!!!!!!!!!
Dies holte sie nun nach und alles nahm den gewohnten Gang wie immer.
Ein langer, langer Mittagschlaf.
Und dann Überraschungs- "bye bye" besuch von Tante Mindy. Kneten,
schneiden, mit dem Flitterball spielen.
Und danach schwangen wir uns aufs Rad und brausten zu einem schönen und
sehr ausladenden, entspannten und mega leckeren
"bye bye" Abendessen. :-)))
Danach im strömenden Regen nach Hause radeln, Sachen über die Heizung
hängen, das Übliche und sofort schlafen unter roten Sternen.
Montag, 23. November 2009
Dreckspatz
der Regen spülte uns ins Karstadt am Herrmannplatz.
Hier stolperten wir über Alexandra und besuchten somit
zusammen die Fische, Vögel und Schlangen. Rolltreppe fahren.
Durch andere Geschäfte schlendern, Pizza essen zugucken und
ein "Dreckspatzenbad Gut Mut" von der Freundin einsacken.
Dieses wurde eine Stunde später auch gleich angewandt und in
der heimischen Wanne im gelb eingefärbten Wasser geplantscht.
Beim Haareföhnen braucht Sarah mittlerweile dreimal so lange
wie Mama(oje oje).
Und dann kurz vorm zu Bett gehen: Scherenschnitte......., nach
dem einsammeln dieser, vier Lieder und ohne meckern schlafen.
Sonntag, 22. November 2009
Frühlingstemperaturen
acht wach und las Buch. Viel Buch.
Und betrachtet das Gesichtchen der gegenüber noch friedlich
Schlummernden. Machte Frühstück, und wartete, wartete
hungrig auf das Sonnenkind, bis es ausgeschlafen hatte.
Bei frühlingshaften 16°C alberten beide Damen ungehörig, gehörig
auf dem Bauernhof im Görlie rum, erstürmten das Baumhaus,
fütterten die Muckchen.
(Hier auf dem Bauernhof scheint es gerade nicht gut zu stehen.
die Gelder für nächstes Jahr wurden gekürzt. Der Hof wird
schließen müssen so wie es aussieht.Leider fanden wir keine
UnterstützeAdresse o.ä. , nur Spruchbänder mit
"Lieber Streichelzoo als Streichkonzert". )
Spielen (Rollenspiele) im Wohnzimmer, toben auf dem Sofa,
stempeln, lesen, kneten.
Später, viel später ein mittellanger Besuch bei Maria und Liliah.
Monika tauchte auf. Käffchen, Spielezeug, Bücher, Babykram.
Schon wieder ein bisschen mehr konnte sich die kleine Dame heute
auf den "letzten" Hund einlassen. Er ist so groß, da darf man auch
schon mal rückwärts gehen. Eine Runde zusammen an der Luft
einmal Flughafen und zurück.
Zum Abendessen wurden Tortellini mit Spinat gereicht.
Meertierebücher anschauen.
Danch, das Highleight der letzten Tage:
"Aaalaineee, Zaahnbasta hochmachään!! Ganzz viielll. Ja.So!!!"
Drei Lieder, rote Sterne, schlafen.
Samstag, 21. November 2009
Aufwärts
Hier zerlegte das Herzchen ein Brötchen in zwei komische Teile.
Knetete, schaute Bücher an, spielte unten in der Sonne auf dem
Spielplatz.
Die vielen Treppenstufen schaffte sie heute sogar wieder allein.
Nach dem verspäteten, sehr reichlichen Mittagessen....
kein Mittagschlaf.
Dieser wurde dann bei kleineren Besorgungen gegen 16 Uhr
an der frischen Luft begonnen.
Abendessen in der W. Strasse. Pizza ward hier aufgetafelt.
Noch ein wenig malen und streiten.
Wieder daheim, viele, viele Bücher, ein paar Lieder und dann warf
sie mich einfach raus. Es sei jetzt genug "gesingt".
Küssen. Schlafen.
Freitag, 20. November 2009
Color
Nach dem ersten Frühstück eine Runde Rad fahren ins FUNN zum zweiten Frühstück.
Essen, Tee trinken, Babys angucken, um Babys rumlaufen, mit der Puppe spielen,
Handwerkern.
Eine doch recht reichliche Portion Nudeln und Gemüse zum Mittagessen.
Ein wirklich langer Mittagschlaf.
Dann Eis essen am Lausitzer Platz, ein wenig über den Spielplatz schlendern,
den Öko-Markt angucken.
Ach und dann lassen wir sie heute mal an unseren Kunstwerken der letzten Tage teilhaben.
Window-Color a’la Weihnachten haben wir gebastelt.
Donnerstag, 19. November 2009
Frische Luft
Nachdem Sarah heute Morgen die Augen aufgetan hatte, begann sie.....
sofort zu schnattern.
Dies ist ein Anzeichen von gutem und wohl zu schnellem genesen!
Sie ging alleine durch die Räume, ruinierte die schon seit Tagen anhaltende
Ordnung im Kinderzimmer binnen von Sekunden, schmierte ordentlich
dicke Farbe mit dem Pinsel auf den Tisch….. Huckleberry Finn,
oder Pippi Langstrumpf, ist also wieder zurück gekehrt.
Zum Mittagessen ein kleiner besuch von Tante Mindy und einem
glitzernen Mitbringsel aus München. (Nochmal vielen dank.)
Ein langes Mittagschläfchen, nach dem dann ein „Genesungs-Care-Paket“,
von Freundin Alexandra per Post (!!!)gesandt, von Sarah aufgefetzt wurde
und ein noch nicht bekanntes Maulwurfbuch zum Vorschein kam.
Ein ganz wenig trauten wir uns heute noch raus.
Und dann lag das Herzblatt auch schon im Bett und schlummert tief und fest.
Mittwoch, 18. November 2009
Am wegpusten
erwähnen sondern gaaaanz schnell vergessen wollen,
scheint das gröbste dann heute überwunden gewesen zu sein.
Bis auf das schwach sein und sich tragen lassen müssen,
das gleich weinen bei jedem bisschen und dem nängelig sein,
hat der dolle Sturm hier in Berlin die Viren größtenteils weggepustet
und so scheint es Sarah nun schon wieder so gut zu gehen,
dass sie im zackigen Ton Gummibärchen orderte.
Montag, 16. November 2009
Grippen
Sarah ist ja nun seit 3 Tagen krank.
Müde, matt, genervt. Sie hat husten, schnupfen, brechen, Durchfall,
Fieber bis 39,7°C mal hoch, mal runter, hat ihre bekannten Atemprobleme,
jappst nach Luft. Hat seit 3 Tagen nichts gegessen, nur getrunken.
Ein kurzer Anflug von Panik keimte in mir auf, am Samstag.
Da konnte sie nämlich nicht mal mehr alleine aufs Klo gehen,
sie war so matt, wurde hin und her getragen.
Alle 2 Stunden Fieber messen. Wadenwickel, Kopf kühlen.
Einmal bekam sie Fiebersaft, es war über 39,5 °C und damit sie ein
wenig schlafen kann.
Schwer ist es oft mit diesem entscheiden.
Hinschauen. Hinhören. Aufpassen. Beobachten.
Instinkte. Wir alle haben sie. Ich auch. Und versuchte auf sie zu hören.
Gestern ging es ihr schon besser.
Frische Luft, ein wenig redete sie sogar.
Sonntag, 15. November 2009
Sternenglanz
"Elfenturmes" und reichlich Fingerfarben verbracht.
Ein Schläfchen. Mittendrin ein kurzer Blick auf Daniel und Ljubina.
Ein Spatziergang im Sonnenschein am Kanal entlang, im Wagen
liegend, das Kind. Ein ganz wenig auf der Schaukel wollte Sarah
sitzen und sich anschubsen lassen.
Danach reichte die Kraft sogar noch zum Kneten mit den neuen
Förmchen, Rollen und Farben von "Hello Kitty".
(Wir empfehlen: Bei Toysrus gibts die Becher mit Zubehör gerade
für 1, 50. Die kosten sonst 4, 50 und sind sogar noch preiswerter
als einfache Nachfüllknete.)
Danach auf dem Sofa liegend dem Sandmann zugucken, an einer
Babybanane nagend.
Knapperleiste putzen, und zum Bett "watscheln". Dann allerdings
hopste Sarah flink in ihr Bettchen, denn Mama hatte aus dem Keller
nicht lauras Stern sondern
"Sarahs Sterne" geholt, entstaubt und aufgehangen.
Nun schläft sie schon, nach 3 Liedern und einer Beschwerde, wir hätten
nicht geküsst, und auf sie herab leuchten die rote Sterne.
Samstag, 14. November 2009
Den ganzen Tag. . .
Stunde draußen durch das milde November-Berlin schlendern,
schmusen, ausruhen, schlafen.
Freitag, 13. November 2009
Zweites Laternenfest
Am Vormittag ging Sarah in die Kita
und war am Mittag einfach mal kein Mittagskind!
Sie schlief ihr Schläfchen dort, um dann mit den anderen Kids
und den selbstgebastelten, sehr entzückenden Laternen
( Papierstücke mit Leim auf einen aufgepusteten Luftballon geklebt)
den Lampionumzug zu laufen.
Als die Kinder, schon lange vorher, laut singend zu hören,
zurück kamen warteten dort schon die Eltern mit Kuchen und
Brezeln, Salaten und Tee auf sie.
Am Lagerfeuer wurde sich allerdings vorher aufgewärmt und
mit den Erziehern laut Laternenlieder geträllert.
Zu Hause angekommen reichte es gerade mal noch für "Die
Schildkröte feiert Geburtstag" und dann schlief sie bei Lied nr. drei
schon tief und fest, so ganz ohne Lauras Stern.
So und für alle die es noch nicht wußten:
Der Martin hatte ja einem Bettler Essen und Kleidung abgegeben.
Und so wie er auftauchte verschwand er auch wieder. Die Menschen,
die den Bettler vorher beschimpft und weggeschickt hatten,
besannen sich und wollten dem Martin für seine Gutmütigkeit
danken. Aber er war weg und es schon sehr, sehr dunkel.
Also zündeten die Menschen ihre Laternen an und gingen ihn suchen.
In einer Scheune fanden sie ihn und dankten.
Und deswegen feiern auch wir St. Martin, obwohl wir nicht
einer Glaubensgemeinschaft angehören.
Mitgefühl, Gutmütigkeit, Freude und Hilfe sollten nicht vergessen
werden. Wir teilen unser Habe gerne mit anderen und unsere
Liebe am liebsten mit euch! :-)
Donnerstag, 12. November 2009
Erster Laternenumzug
Nach dem Mittagschlaf kamen auf wahrlich einen kurzen Sprung
Maria mit Liliah vobei. Sarah war sehr aufgeregt das ein echtes Baby
hier ist. Sie bot gleich was zu essen und sämtliches Spielzeug an.
Langsam wurde es draußen dunkel und wir machten uns zu viert auf den
Weg zum Laternenfest.
Der Kling Klang e.V. hatte zum Laternenfest eingeladen.
Unsere Laterne hatten wir doch schon vor 3 Wochen gebastelt
und heute kam sie endlich zum Einsatz!
Eine Kapelle lief vorn weg und es wurden gaaanz laut Laternenlieder
gesungen. Liliah verschlief die laute Zeremonie und machte aber dann beim
Kekseverteilen ganz große Augen! Sarah spatzierte Hand in Hand mit
Maria den dunklen Weg entlang, der gar nicht mehr dunkel war, da
so viele Laternen ihn ganz hell erleuchteten.
Auf halben Wege machte plötzlich Sarahs Laternenlämpchen schlapp.
Bloß gut das vorsorglich ein Teelicht eingepackt wurde, das nun angezündet
warm und sanft schien.
Später wurden alle Laternen auf ein langes Seil gehangen und ein großer
Kreis gebildet, in dem ein St. Martinstag Theaterstück aufgeführt wurde.
Danach wurden Tee und Kekse gereicht.
Joel und Sarah bekamen vom Holger noch ein Eis spendiert, schließlich war es
sehr mild heute und dann ging es ab nach Hause.
Milchreis, mit Zucker und Zimt, zum Abendessen.
Das Calliou Buch zum ausklingen des Tages.
Und dann haben wir heute mal eine Preisfrage die keinen Preis behinhaltet, ausser
vielleicht den, hinterher etwas schlauer zu sein.
Warum tragen wir an St. Martin eigentlich Laternen durch die Gegend?
Mittwoch, 11. November 2009
In der Weihnachtsbäckerei
Der Vormittag begann aufregend, da eine Küche in Fuchsia -Malve - Pink getaucht wurde.
Das Ergebnis konnte sich schon am Mittag sehen lassen.
Nun überlegen wir hier unten ebenfalls uns mal wieder mit etwas neuer
Farbe an den Wänden auszutoben.
(Wia woollen och sowat ham!)
Ein langer Mittagschlaf.
Anschließend ein besuch im FUNN.
Die anderen Kids waren nebst Mamas ebenfalls zugegen.
Hier gab es die erste Stolle dieses Jahr.
Sarah und Mama waren gestern Abend noch so motiviert,
dass zwei Stollen geknetet wurden.
Sarah schüttete alle Zutaten zusammen und kostete später den Teig.
Ein unverständnissvoller Blick auf die zwei Murmeln,
die dann „ausruhen und liegen“ sollten.
„Wieso müssten die denn jetzt schlafen?“
Es dauerte dann nicht lange und schon zogen die schönsten Duftwolken
aus der Küche durch die ganze Wohnung.
Und nun, naja, Scherenarbeiten, dann Zähne putzen und Lauras Stern……
aber erst wieder nach dem singen.
Dienstag, 10. November 2009
Arche Noah
Nebenbei ein paar Legoteilchen, Scherenschnitte und
Tee.
Danach schwamm die kleine Dame gaaaanz weit raus, also
an den weit, weit entfernten Rand der Badewanne.
Danach "Mamm mamm" (Kennen sie diesen Begriff noch?)
Und nun.... Lauras Stern lauschen, davor singen.
Natürlich!
Montag, 9. November 2009
Isch bin ein Bärliner
verbracht wurde. Bei J. und Familie wurde mit den anderen Kids
gespielt. Sogar Abendessen bekamen wir hier uneingeplant.
Backkartoffeln, Sojaquark und Salat.
Eigentlich wollten wir jetzt eben am Brandenburger Tor stehen, die
umfallenden "Mauer-Domino-Steine" und das Feuerwerk anschauen.
Allerdings hat Sarah einen bösen Husten und es regnet sooo doll,
da haben wir es doch sausen lassen.
Sonntag, 8. November 2009
Viel erlebt
Samstag, 7. November 2009
Sonniger Samstag
Die Schweine wurden gefüttert, die Schafe gezählt, vor der Katze
weggerannt und der Hund gestreichelt.
Einen Igel haben wir gesehen. Er huschte über die Strasse und
verschwand im Laub, wohl um zu schlafen.
Laub wurde geharkt. Und Wallnüsse aufgelesen. Wir werden sie
waschen, trocknen, knacken und haben dann Futter über den Winter,
wie die Eichhörnchen im Londoner Heydepark.
Freitag, 6. November 2009
Laternenlied
und meine Laterne mit mir.
Dort oben leuchten die Sterne
und unten leuchten wir.
Mein Licht ist aus,
wir geh’n nach Haus’;
ra-bimmel, ra-bammel, ra-bumm.
Donnerstag, 5. November 2009
Musik im Ohr
Wir befinden uns hier beide vor der O2 Arena, live, und freuen uns
sie hier bei den European Music Awards begrüßen zu können!
Nein....das Herzblatt liegt im Bett und "Lauras Stern" läuft noch.
Meinereinerselber auf allen vieren das Wohnzimmer wischend.
Nebenbei wurde vor wenigen Minuten das wohl aufregendste
Musikereignis dieses Monats gestartet.
Im Kling Klang hopste Sarah heute besonders hoch und sang
besonders laut "dapp dapp dibibibi dapp dapp..." mit.
Mit Laternen, bestückt mit echten Kerzen, gingen die Kinder ihre
Runden und sangen Laternenlieder.
Wir wurden über den Sinn von St. martin aufgeklärt.
Später fast nebenan spielen, puzzlen und Mandarinen futtern.
Zum Abendessen tafelte Meisterköchin Patrizia Kartoffeln, Rosenkohl,
Brokkoli mit Kohlrabischnitzel und weißer Soße auf.
Die Töpfe waren danach leer.
Und nun schläft der Kind und träumt wohl von Lauras Stern.
Mittwoch, 4. November 2009
Erster Schnee
sehr bittere Enttäuschung beim Herz, da der Schneeball,
der aus zusammengekratztem Schnee von mehreren Autos bestand)
hier oben in der Wohnung einfach ungefragt weg geschmolzen war.
Bei den Weihnachtsheinzelmännchen und -frauen waren wir gleich
nach dem Mittagschlaf, um ein paar Aufträge abzugeben.
Wir fanden ein Schlupfloch zwischen zwei Schneephasen,
huschten mit dem Wagen um die Pfützen herum und atmeten
ein wenig kalte Luft, um dem bösen Husten ein klein wenig eins
auszuwischen.
Später Scherenschnitte fast eine Stunde lang. Es wurde fast alles
zersäbelt was dem kleinen Ding in die Finger kam.
Danach?
Eine Stunde Schnipselbeseitung und ein fast voller Eimer. :-)
Dienstag, 3. November 2009
Ein See in der Nähe
beseitigen, malen und schneiden wir, spielen mit dem Steckspiel
und schauen Bücher an.
Montag, 2. November 2009
Sonntag, 1. November 2009
Kalter Sonntag
(wir können empfehlen!)Nudossi .
Zum zweiten Frühstück wurde ein wenig durch die -3°C kühle Luft
mit morgendlicher Sonne gefahren, in der K.strasse wurden wir schon
erwartet, wegen der mitgebrachten frischen Brötchen.
Daniel und Ljubina wurden begrüßt, mit Alexandra das zweite Früh-
stück eingenommen, nebst Ei, für Sarah.
Danach ging es erneut an die frische Luft und in die Sonne.
Eine Runde durch die Hasenheide laufen, auf dem Spielplatz klettern,
rutschen und hopsen.
Dann ging es flott zurück nach Hause, denn Mittagessen und Mittags-
schlaf riefen.
Später: Spielespass. Badewannen-ganz-weit-raus-schwimmen und
Rolle vorwärts üben.
Und nun überwacht sie genau was hier geschrieben wird und blättert Buch.
Gleich geht es zum Zähneputzen, Milch trinken und schlafen.
Samstag, 31. Oktober 2009
Herbstsonne
Es begab sich einmal an einem Samstag, in einem fernen Königreich,
in einem so hohen Turm, dass die Wolken ihn fast umarmen konnten,
dass die Prinzessin die Königin Punkt acht Uhr küsste und somit weckte.
Da ja bekanntermaßen Sonntags das bedientsteten Personal frei hat,
machte die Königin das Frühstück selber. Die kleine Dame aß ein Toast
mit Honig und Schokoaufstrich, welches auf einem goldenen Teller
serviert wurde, und 1/4 Croissant.
Ein paar Herzschläge später zogen sie sich auch schon ganz warm an, um
mit ihrer Begleitung für die nächsten Stunden, mit der U-Bahn zum
"Alexanderturm" zu fahre, um dort im Postbahnhof die "Nan Goldin"
Ausstellung zu besuchen. Fotos, Bilder, Filme und Musik.
Es war ganz spannend hier. Die kleine Prinzessin tanzte, kletterte auf den
großen Sofas rum und knabberte Kekse.
Auf dem Rückweg machte die kleine Sarah ein Schläfchen und erwachte
pünktlich vor des Schlosses Pforten, um dann ein schnell gezaubertes,
sehr reichliches Mittagessen zu verschlingen.
Nach einem ausruhen murmelten sich beide wieder ganz dick ein, um
die Sonnenstrahlen dieses Tages noch ein wenig einzufangen und gingen
auf den Weichselspielplatz. Nach einer Weile tauchten hier auch Rokko
und Nele auf.
Als der Tag langsam ergraute zogen die 2 großen Damen mit den
Kutschen, in denen die Kinder saßen, zurück zum Schloss.
Noch ein letztes Mal stiegen die Königin und die Prinzessin mit ihrem Besuch
für diesen Tag die vielen, vielen ausgetretenen Stufen zurück in ihre Gemächer.
Da alle hunger hatten wurde ganz schnell ein Teig zusammen gerührt und
Waffeln gemacht mit selbstgemachtem Apfelmus.
Danach wurde durch die Räume und Gänge Roller und Laufrad gefahren,
getobt, gehopst. Irgendwann schienen die Sternlein in die Fenster und die
Königin begab sich in die Küche um das Abendessen anzurichten.
Als alle Teller mit den güldenen Löffeln leer gegessen waren, die Pfanne das
letzte Reiskorn und die letzte Erbse hergegeben hatte, zogen die Besucher
vorerst von dannen, um noch ein paar Taler auszugeben.
Die Königin und die Prinzessin schauten sich noch Bücher an, puzzelten ein
wenig, putzten die Zähne und nach ein paar Liedern fielen der kleine
Madame schon die Augen zu.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann gehen sie bald wieder in den
kalten Herbst hinaus, um eine Austellung zu besuchen, bunte Blätter zu
sammeln und auf dem Spielplatz zu toben.
Freitag, 30. Oktober 2009
2°C auch tagsüber
Verdammt kalt war es heute nicht nur morgens, sondern den ganzen Tag
in unserer Stadt. Mit Handschuhen ( siehe Foto…können auch noch
anderweitig verwendet werden!), Mütze, Schal und Stulpen machten wir
trotzdem am Nachmittag die City unsicher.
Ein Weihnachtsgeschenketeilchen im Baumarkt einkaufen, Rolltreppen fahren,
im Einkaufswagen residierend Lebensmittel kaufen, ein Eis essen.
Im Karstadt besuchten wir die Fische, Hasen, Hamster, Schlangen,
Papageien und Frösche. Ganz aufgeregt rannte die Dame hin und her und
zeigte auf all die Fische. Naja, wir waren ja auch lange nicht hier.
Später, Scherenarbeiten mit Papier, welches zu Schnipseln wird, dann überall
rum liegt und jeden Abend haufenweise aufgefegt werden muss.
Vor dem schlafen gehen eine dicke Schokoladenmilch mit Honig,
da steht sie nämlich grad voll drauf!
Donnerstag, 29. Oktober 2009
Verspätetes Kompott
Beim abholen aus der Kita gab es heute ganz dicke, fette, heiße
Elefanten-Tränen. Es hätte keinen Nachtisch gegeben schluchszte
das Kind. Verständnislos schaue ich in die Runde. Auch andere Kinder
"beschwerten" sich. Hmmm... wie erkläre ich dem Sonnenkind, dass
das Kompott, der Apfelmus, doch auf den Grießbrei gekippt wurde
und somit alles zusammen nicht nur eine schöne leckere Pampe ergab,
sondern auch den Nachtisch gleich mit?
Zum Laternenbasteln beehrten uns J. und P. Da dachten wir
wir basteln mal flott eine von den Leuchtteilen für den Umzug, nix da!
Fast 3 Stunden dauerte alles zusammen.... es hat sich allerdings in unseren
acht Augen gelohnt.
Naja und Abendessen gab es dazwischen auch noch. Nach den letzten
Vorlagen von "Steakli, Rotkraut und "Prager" Knödeln "
sowie dem auftischen von Kartoffeln, Bratlingen, Möhrchen und noch
mehr "Bäumen", wie R. sie so schön nannte, versuchten wir hier heute
mit Kartoffelsuppe ein paar Punkte zu ergattern.
Da Sarah schon mittags keinen wirklichen Nachtisch hatte, wurden hier
gefrostete Erbeeren aufgetaut, püriert und mit Quark verrührt.
Diese Schüssel wurde fast leer gegessen.... der große Kochtopp steht noch
halbvoll auf'm Herd. Was soll das Mama nur sagen? :-)
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Mittwochsroutine
wurden im Morgengrauen verteilt.
Gekicher.
Später ein sehr langer Mittagschlaf.
Noch später schmusen am Tisch im FUNN, wir beide.
Hopsen und springen.
Die Kinder sind groß geworden. Zu groß. Und laut.
Im FUNN sind fast nur noch Babys und Krabbelkinder.
Auf der Suche nach einer anderen Örtlichkeit sind wir schon
seit einer Weile. Sarah darf viele Orte noch nicht besuchen, da
sie nicht drei ist, die die bis drei sind, werden ihr nicht mehr gerecht.
Allerdings gestaltet sich die Suche leider schwierig-einfach.
Hier im Kietz ist Winter und Schlechtwettertechnisch nichts los.
Wir sind auf der Suche.
Ideen und Anregungen?
Na dann mal gaaaanz flott her damit.
Dienstag, 27. Oktober 2009
Neue Wege
immer unglaublich umständlich durch und beginnt so ihren Gang bis ganz oben.
Montag, 26. Oktober 2009
Kwaberi- heisst Tschüß
Simba - Löwe,
Tembo- Elefant und
Twiga - Giraffe. . .
nebenan wird neuerdings Suaheli gesprochen.
Wir haben Nachmittag ein wenig mitgemacht.
Später, sitzen wir beide im Schneidersitz auf dem Sofa, Mama eine
Bommel für die Mütze bastelnd und Sarah daneben,
Scherenarbeiten verrichten.
Schweissperlen auf der Stirn bei ihr, weil: es ist ja nicht ganz so einfach
den Daumen nach oben zu halten und zeitgleich zu schneiden.
(Anfänglich hält sie rechts die Schere völlig falsch in der Hand
und hebt dann die linke Hand hoch in die Luft. . . . . .Naja,
Daumen hoch war die Anweisung!)
Bei Mama, wegen der kleinen Herzinfarkte bei jeden Schnitt, der Gott
sei Dank in das Papier ging.
Aber: sie wird immer besser!
Und nun:
Kwaberi!!!
Sonntag, 25. Oktober 2009
Unter gelben Blättern
Unglaublich aufgeregt war das Sonnenkind heute bei all diesen vielen
Schiffen, Lokomotiven und vor allem "Fluchzeuggän".
Ein grünes, ein kaputtes, viele in der Luft an Strippen, ein ganz
großes draußen auf dem Balkon.
Ein Nickerchen zwischendurch, schließlich ist dieses Uhren hin und her
stellen ziemlich anstrengend!
Wir empfehlen ihnen einen besuch im Technikmuseum.
Mammam in der Bergmannstrasse...wir danken!
Und dann, zurück laufen, durch den sonnigen, milden Herbstsonntag.
Montag, 12. Oktober 2009
Über den Wolken
Sarah hat alles sehr genau mitbekommen, das abheben, die Wolken, den Sonnenaufgang, die Landung.
In London selbst ist sie einmal mehr über sich hinaus gewachsen, größer geworden. Das verreisen scheint sie
von mal zu mal positiv zu verändern. Schön.
Gesehen wurden: Big Ben, London Eye-Riesenrad, Tower brigde, Buckingham Palace, Trafalgar Square, National Gallerie, St. James Park, Monument, Tower of London, Leadenhall Market, St. Paul's Cathedral, Houses of Parlament, Westminster Abbey, Tate Modern, Millenium Bridge, Oxo Tower, die Themse,
National History Museum, Scinence Museum, Harrods, Kensington Palace, Diana Memorial Foundation,Albert Memorial,Bricklane, Cartoon Museum, British Museum, Chinatown, Soho, Convent Garden, Kensington Garden,Hydepark ( graue Eichhörnchen wurden hier gejagt und versucht auf Bäume zu klettern) , City of London School, größtes Spielzeughaus Londons(oder ganz Englands oder gar der Welt?), Rose Theatre, War Museum, London Docklands, Swiss Re Tower. . .
ganz sich wurden hier noch andere tolle Sachen glatt vergessen.
In Gatwick wurde gelandet und gestartet.
Mit der "Tube" der U-Bahn also durch die Stadt gedüst, einmal Taxi gefahren.
Der verkehrte Verkehr war aufregend, spannend und gefährlich zugleich.
Es kann einem schon fast zum verhängnis werden zur falschen Seite zu schauen.
Die Menschen sind sehr höflich, freundlich. Helfen gern unaufgefordert.
Das Wetter reichte von warm und Sonnenschein bis Nieselregen und grau.
London ist somit sehr, sehr zu empfehlen.
Wir danken nochmals für die Reiseeinladung, es war ganz wunderbar.
Und nun....
-warten wir noch immer auf das Notebook.
-wünschen wir unserem verunfallten, fast Zahnlosen Neu-Neuköllnern gute Besserung.
-vermissen wir schon jetzt unsere Bärlinerin, die nun zur bayrischen Dirndel-Trachten-
Trägerin mutiert. Alles gute!