Sonntag, 27. April 2014

Ein entspanntes Wochenende

Nach unserer Osterreise, die wir in den kommenden Tagen so ein bisschen weiter geben, war das Sonnenkind am Freitag in Kletterpark unterwegs und sehr begeistert.
Den Samstag verbrachten wir erst beim Käffchen im Hinterhof und dann ab dem späten Vormittag in der Nähe der Jannowitzbrücke. Wir wanderten vom Moritzplatz Richtung Heinrich Heinestr. Ecke Köpenickerstr.. Hier waren jede Menge Menschen die zur Kundgebung und Blockade gekommen waren gegen den Neonaziaufmarsch. Nun machen 'se sich mal nicht gleich wieder nen Kopp! Wir informieren uns ja bei sowas immer, checken die ganze Zeit ständig die Lage und Infos und haben Plan A, B und C immer noch für ein flottes sich weg begeben in der Tasche. Allerdings konnten wir das nicht einfach so hin nehmen und auf den Spielplatz gehen. Soweit es möglich ist, können und wollen wir uns äußern und tun das auch einfach, in einem uns möglichen Rahmen. Und was passiert und wer ist eigentlich sonst da, wenn keiner hingeht?
Da sich an der Brücke direkt und um sie herum ein fester Ring von Blockern gebildet hatte, die leider auch jede Menge Tränengas und Knüppel von der Polizei abbekamen, bliebt der zweiten Ring als Plan B besetzt, doch es passierte nicht all zu viel. Die Polizei war unterbesetzt (gab ja auch noch eine Anti Tierversuchs Demo...) und die Demonstranten, die sich nicht auf der Brücke befanden, waren dermaßen viel mehr, das dieses mal einfach nichts weiter passierte, alles Stillstand und die weißen Jungs auf der Brücke, bei 24°C und Sonnenschein, mehr als nur ein bisschen Farbe bekamen.
Jede menge Menschen warteten. Viele Kinder, ganze Familien warn hier. Ein buntes sitzen, spielen, reden.
Es gab Musik, oder es wurde welche gemacht. Wir pusteten Seifenblasen, die Kinderhorden zu fangen versuchten.
Später, stärkten wir uns und verbrachten die Stunden bis zur Dunkelheit im Hinterhof.
Zusammen krochen wir in ein Bett, pischperten über das Geschehene und nahmen uns vor, am Sonntag mal nichts zu tun, ausser ein bisschen im Hinterhof zu spielen.
Großartige Tage!
Können Sie glauben.



Montag, 14. April 2014

Freitag, 11. April 2014

Färiäään

Schon wieder. Also eigentlich handelt es sich bei der Schulzeit der Kinder, um eine Ferienzeit mit Unterrichtssequenzen, oder?

Durch das Grau der Stadt stiefelten heute am späten Mittag 4 Füße Richtung Schule. Eine eingeflogene Besucherin begleitete mich. Überraschungsbesuch für die kleinere Dame.
Wir lunschen in alle Räume und finden die Gesuchte beim essen, ziehen unsere Köpfe ganz schnell wieder ein und lassen sie in Ruhe speisen. Schauen derweil den Rest des Gebäudes an. Ich kenn das alles ja nun schon längst, aber unser Gast noch nicht. Sie war bei einem Tag der offenen Tür in der Schule mit bei, guckte sich mit pädagogischen und kindgerechten Augen alles an. Ist das der richtige Ort für genau das Kind? Wenn ja, wer behauptet das und wer darf das einschätzen und bestimmen?. . . . .
Wir kommen vom Garten hinein und plötzlich steht das Kindchen inmitten von Kindern und schaut nicht mich an, sondern so eher an mir vorbei.
Also eigentlich schaut sie ganz schon deppert. Manche Menschen sehen wir einfach zu wenig.
Checkt sie das grad nicht? Oder doch..gleich bestimmt....
Eine Sekunde, zwei.... .
Die Augen weiten sich.
In der Dritten ein Freudengebrüll, mit um den Hals werfen.

Och, nach der 5, Stunde habe ich so einen Kohldampf, das ich alles nur auf die Bank drinnen legen und sofort mit meinem Mittag beginnne. Ja, gut, ich gebe es zu, das Essen kommt meist zu kurz und das geschnatter zu sechst am Tisch ist einfach ein absolutes muss. Nachdem wir alle mehr oder weniger im Essen gestochert und gegessen haben, holen wir natürlich den Nachtisch. Ja, Kinder können leuchtende Augen haben! Abräumen, abwischen und jetzt schnell in den Flur und dann in den Bastelraum.
Oh, mist, meine Mama. Und äh..... wer war die da nochmal.... ratterratterratter......
Ich mache große Augen, reiße meine Arme auf, brülle laut "Dodeeeeeen!!!" und fliege ihr in hohem Bogen entgegen. Sie fängt mich auf und wir drücken uns ganz doll.


Nach dem Spielplatz gehen wir Zweige kaufen, Erdbeer und Tomatenpflanzen.
Daheim Käffchen, italienisches Gebäck und dann packt Sarah auch schon Karten, Plaste-Chips und Holzmännchen auf den Tisch.
Beim Brain Twister und schwarzen Peter spielen alle gegen alle. Sarah sieht man sofort an dem dramatischen Gesichtsausdruck an, das sie den schwarzen Peter im Moment hat. Beim Vier gewinnt-Cut the rope schenken sich Doreen und Sarah gar nichts. Doreen hält den Kopf schräg.
Wird ihr das helfen?

So viele Karten auf einmal halten ist gar nicht so einfac, aber ich werde immer besser. 
Ich schlürfe mal meinen Bananensaft und beobachte ganz genau die zwei anderen. Wer von den beiden hat jetzt diesen schwarzen Peter? Die eine zieht ne dicke Stirnfalte, die andere spitzt den Mund .
Ich kneife meine Augen zu schmalen Schlitzen..... .Hm.... ich will gewinnen.
Och, hoffendlich gewinnt nicht Mama, die kreischt immer das ganze Haus zusammen.


Sitzen und lachen und kreischen. Beisammen sein und spielen.
Puzzeln.
Plötzlich ist die Zeit weg. Fünf Stunden sind ja wirklich gar nichts.
So ein Flugzeug wartet leider auch nicht.
Schnell huschen und dann, dann fliegt eine Dame über dem Berlin, in dem die anderen beiden leben.








Mittwoch, 9. April 2014

Ostereierfarbendes blau

gestaltete die kleinere Dame heute die Zunge, eine selbstgebastelte Maske und die ausgepusteten Eier.

Dienstag, 8. April 2014

In der Kirschallee


Aprilwetter fegt regelrecht über die Stadt, die die unsere ist, und bescheint, beregnet und durchwirbelt alles.
Nach der Frau Knapperleistendoktorin für "Verschiebungen", stahl sich, nach einem heftigen Regenguss, die Sonne hervor und wir konnten nicht anders als uns Richtung Treptow zu begeben und im Schlesischen Busch Butterblumen zu sammeln (für diesen hier wieder... Push me .), ein wenig auf den Riesenrutschen zu rutschen und die unglaublich, wunderschöne Kirschblütenallee entlang geweht zu werden und zu bewundern.
Die Farbe, oder besser Farben, denn es handelt sich um eine Vielzahl von rosa Tönen, ist so aneinander gereiht herrlich anzuschauen. Mitten darunter und darin standen wir und sogen in tiefen, tiefen Atemzügen den süßen Duft der Pollen ein. Es waren Momente, von denen man sich wünscht, wir könnten sie länger oder öfter auskosten.

Etwas später flatterte der Frühlingssturm uns unseren "ausnahmsweiseüberraschungsschlafstgastaberschöndasdudabist in den königlichen Palastturm hinauf.
Brezelessen, Würfelspiel und Gegacker.
nun ist Ruhe. Nur gut..... sonst hätten zwei zitternde Mäuse auf der Spinnenweben verhangenen Turmtreppe gesessen. ;-)

Freitag, 4. April 2014

Mehrfach verliebt


Spontan durften wir heute, zur richtigen Zeit am richtigen Ort, die Geburt von 4 Ferkeln verfolgen. Wir können ihnen sagen: AUFREGEND! Einmalig. Besonders.
Auf dem Ökohof in Ogrosen besuchten wir erst die Schafe, die schon viele kleine Schäfchen bekommen hatten. Die kichern die ganze Zeit rum und knabbern am liebsten Mantelknöpfe an. Dieses jahr müssten wir uns nicht sorgen, da es zu kalt draußen sei und die Kleinen wieder erfrieren könnten.
Verwundert waren wir über die heute riesig, frei rumlaufenden Schweine...... Eine Box musste spontan geräumt werden..... eine Sau brauchte Platz. Drei Ferkel hatte sie schon geworfen. Ein Kleines war gleich so flügge, das es den anderen Boxen gefährlich nahe kam und wir schnell Verstärkung holten, damit die Großen die Kleinen nicht treten oder angreifen konnten.
Wir verfolgten dann die Geburt von 4 Kleinen.
Schweine haben natürlich ein Ritual und eine Abfolge bei dem Geburtsvorgang.
Wie sie da erst so ganz bewegungslos und still in der Hülle lagen.......
Und dann zappeln sie und rappeln sich auf. Fallen immer wieder um. Nach 10 Minuten waren sie bei dem Sonnenschein und der Wärme schon fast trocken. Die Mutter trocknete in der Zwischenzeit das Nest im Stroh und bereitete alles für die nächste Runde vor. Im zehn Minuten Abstand hielten wir den Atem an und schauten dem Naturspiel zu.
Es war ein ganz besonderes Ereigniss dem wir heute beiwohnten. Das ist schön.


Donnerstag, 3. April 2014

Im Sonnenschein...

durch Neukölln mit Diana und Marta spatzieren.
im Sand sitzen.
Eis schleckern.
schaukeln.
Brain Twister auf dem Holzbrett tüfteln.
A. und P. über den Weg laufen.
klettern.
L. und Schwester und Mama antreffen.
Rad fahren.
sich mit Kindern auf dem Spielplatz anfreunden.
im Hinterhof verweilen.
meckern, weil es irgendwann doch nach Hause geht.



Dienstag, 1. April 2014

Waldstunden

Drei Stunden genossen wir die Stille auf dem Waldspielplatz. Unter der Woche ist hier ja nicht viel los. Nachdem Lok, Pferdewagen und Spinne genug beturnt und besessen wurden, stand balancieren hoch im Kurs.
Irgendwann schleppten zwei Damen Äste und Stöcke, Baumstämme, ja gar halbe Bäume heran und errichteten ein Waldschlösschen. Nach knapp einer Stunde Waldarbeit stärkte sich der Sonnenschein mit Himbeerkeksen auf dem Hausdach.
Wir plauschten über den Tag, die Natur und besonders über den überall in der Luft hängenden Bärlauchduft.
Später, daheim, als Sarah den Mixer in zarte Wedel und Cashewnüsse stampfte, durchzog eben
dieser Duft auch die Schlosszimmer und machte uns frühlingsgrün um's Herz.