Sonntag, 30. Mai 2010
Ah! Ja! So!
Laufrad fahren, gucken ob noch alles da ist wo es sein soll,
im Hinterhof die Schnecken abzählen, Sonne tanken,
Melonenkaugummis an der Ecke besorgen.
Laaanges Schläfchen.
Danach machten wir im Sonnenschein die Hasenheide unsicher.
Zum Abendessen trugen 3 Damen in der K.str. so gar nicht bei
und Daniel stand alleine am Herd. Hat sich aber gelohnt!
Beim essen waren wieder alle anwesend und verschlagen
im neuen Rekordtempo Spargel ohne Ende.
100Km/h mit dem Rad die Flughafenstr. runter, im Hinterhof
die tausend Schnecken schnell nochmal durchzählen und
dann heute mit reichlich Krawall ins Bett.
(Ja....sie bewegt sich auch noch immer, zu dieser fortgeschrittenen Stunde,
barfuß auf den Dielen und langsam entwickelt es sich heute
als der Kriegspfad, können sie glauben!)
Samstag, 29. Mai 2010
Wonnig
Endlich....endlich....endlich!!!!
Sonne. Helligkeit. Wärme.
Schuhe aus. Und Socken. Barfuß.
Das Kind war ganz entzückt das sie das heute endlich
durfte, sie hat so lang darauf gewartet.
Nackige Füßchen flitzen über hellgrünen Rasen.
Ein heißer Grill, ganz viel zu Essen und wunderbare Musik,
aufgelegt von coolen Typen/innen, im "Schlesischen Busch",
also unserer "Gewitterwiese".
Rennen, flitzen, koldern, abhängen, rumliegen, sitzen,
chillen, Rad fahren, Ball spielen, futtern, kichern, lachen,
trösten, essen, schlemmen, schnattern, rollen, tollen. . . .
Später schwarze Füße, Haare und Ohren in der Wanne schrubben.
Danach:
die Wanne schrubben.
Ein Kindchen, welchen sich noch ins große Bett kuschelte, um auf
"Lena" in Olso zu warten, dann aber doch im kleinen Bettchen
platz nahm und sogleich schlummerte.
Freitag, 28. Mai 2010
Triefendes Grau
Balllancieren auf dem Spielplatz und rutschen.
Danach ging es aber so was von entspannt zum Abendessen in den hohen Turm mit "mammam"
Gästen. Kochen und rumsitzen in der Küche, schlemmen, schnattern und nochmal ganz lang spielen mit Patrizia und Joel.
Die Zahnbüste wurde später vermisst. Stellen sie sich bloß mal vor, der Elefant saß hinterm Waschbecken! Wie hat der da nur Platz gefunden?
Während meinereiner alle Vorbereitungen für das morgen Nachmittag stattfindende Schlemmen beim grillen vorbereitete und das Kind in seinem Bett ja schlief. . . , zog eben dieses heimlich still und ganz leise in das große Bett um und erschreckte später fast zu Tode!
Donnerstag, 27. Mai 2010
Durchwachsen
Danach Babyfische im Riesenaquarium bei Freunden bestaunen.
Platte Nasen an der Scheibe auf der Suche nach den Garnelen.
Fangen und toben, jagen und verstecken, tragen und tragen lassen.
Zauberhaftes, spontanes, Abendessen mit anschließendem
Waschbecken schrubben mit der neuen Tube rosa Zahnpaster,
welche nun leer im Mülleimer liegt.
Dafür glänzt es jetzt nebenan mit "Blink, blink Sternchen" .
Und hier steht nicht die Katze irgendwo im Bad rum,
sondern ein komisch grün-gelbes Elefanten-schrubb-Dingends
hängt Kopfüber an der Unterseite des Waschbeckens.
Mittwoch, 26. Mai 2010
Nie Stillstand
Wie lang ist es her, dass das Kind die erste Drehung liegend auf dem
Teppich, aus der Rücken in die Bauchlage, absolvierte?
Ann das Tragetuch gegen den Babywagen, Sportwagen, Buggy getauscht?
Das erste Wort, „Dadüdada“ und das zweite“ Mama“, lösten entzücken aus.
Wann?
Kriechend, dann auch schon die Treppen hoch.
Wann hatte es sich das erste Mal hochgezogen und gestanden?
Der erste Schritt?
Wann wurde der Stuhl zum sitzen benötigt?
Ein größeres Bettchen, dann ein Bett?
Dieses nicht enden wollende Geschnatter, in ewig lang gebildeten Sätzen,
seit wann läuft das?
Seit wann steigt das Kind alleine alle Stockwerke hoch?
Die Sprossenwand, mit wieviel Monaten wurde sie erklommen?
Dann stand plötzlich ein Laufrad im Flur, nun wird schon auf
dem Fahrrad geübt.
Wann war der Zeitpunkt, als es so sehr gewachsen war,
dass es plötzlich das Licht an und ausmachen konnte?
Türklingen zu öffnen und schließen vermochte?
Wann ist das passiert? Vor allem wie?
Ungläubig bin ich. Ja manchmal im Alltag erstarrend.
Da vieles Routine ist, untergeht und dabei doch ein großes Stück
Kraftaufwand und viel Übung für den Sonnenschein war.
Dann, in stillen Momenten, in denen eben dieses faszinierende Erleben tobt,
mich verharren und nachdenken lässt bin ich am ende nicht nur verwundert. . .
Dienstag, 25. Mai 2010
Montag, 24. Mai 2010
Beruhigendes Blau
Sonne und Regen im Wechsel.
Langer Mittagschlaf.
Laufrad brausen.
Ein Wasserreicher Regenguss mit kräftigem Gewitter.
Abendgäste.
Daniel und Tante Mindy.
Ball spielen, kichern, toben.
Sonntag, 23. Mai 2010
Donnerstag, 20. Mai 2010
Grau in grau
Mittwoch, 19. Mai 2010
Liebe ist.. . .
in den Farbetöpfen rummanschen lässt,
welche dann nicht nur Papier verzieren,
sondern auch Wände.
Dienstag, 18. Mai 2010
Montag, 17. Mai 2010
Küstenwinde
Sonntag, 16. Mai 2010
Donnerstag, 13. Mai 2010
Lupenrein
Laufrad fahren durch das ewige, nicht enden wollende, unendliche Grau dieses Mai's.
So langsam geben wir das Hoffen auf Sonnentage auf.
Mittwoch, 12. Mai 2010
Psssst.
aufgeregt, interessiert.
Dienstag, 11. Mai 2010
Kalt und grau
Später gab es Löwengebrüll und Gerenne mit gekitzel durch den Flur.
Und da ja jeder Tag nicht nur zum spielen da ist, wurde auch heute wieder für alle aufregendes gelernt. Der Steinbutt ist eine Schollenart, die sich ganz toll verstecken kann.
Am Anfang schwimmen die "Babyfische" "aufrecht", also so wie die meisten Fische. Da sind ihre Augen noch jeweils eins auf jeder Seite. Wenn sie größer sind, "wandern" die Augen auf die linke Seite und sie schwimmen dann ganz "platt" rum.
Wenn man den Fisch anfasst, dann ist es so, als wären kleine Steine auf der Haut. Deswegen heißt er auch "Steinbutt"!
Das Yakari-Kind liegt im Zelt unterm Sternenhimmel.
Montag, 10. Mai 2010
Drei Jahre genau BÄRLINÄR.
Salzluft geschnuppert. Hier.
Stürmisch. Grau. Kalt.
Ein rustikales Häuschen.
Ein Kamin für ländliche Wärme.
Viel frische Luft.
Schaukeln und buddeln im Garten.
Die Schnecken hier haben fast alle gelbe Häuser.
Zuhause nicht.
Zu Fuß und Laufrad die Gegend erkunden.
Kalte Nasen und nasse Füße.
Angefreundet mit den Kindern hat sich Sarah.
Die kamen zum spielen und jagten den Großen
etwas Angst ein, beim essen.
Wolgast, Zinnowitz, Koserow,
Bansin, Heringsdorf, Ahlbeck.
Am Strand Muscheln sammeln.
Den Möwen beim picken zusehen.
Gummistiefel-unabdingbar.
Dem Wellenrauschen lauschen.
Manchmal kichern und lachen, zwischendurch.
Nur zwei Tage und doch fast völlig ausgeklinkt.
Das Meer, wir lieben es.
Und heute:
Mittagskind, Spieleauto und Abendessen bei Mandy und Daniel.
Und:
Wir sind heute genau drei Jahre " Ich bin ein BÄRLINÄR!!!!"
Sonntag, 9. Mai 2010
Donnerstag, 6. Mai 2010
Mittwoch, 5. Mai 2010
Mai-Rummel-Bummel
Ja schön aussehend, aber essen sie die bloß nicht. Pro Apfel mindestens eine Tüte Zucker drum rum. Einmal abbeißen und dann schööön zur Seite legen! :-)
Ja und dann ging der ganze Spaß für fast 3 Stunden mal so richtig los.
Die kleine Dame steht ja schon immer auf Polizeiautos. Heute auch.
Und raten sie mal wer hier wo so kreischt!
Wohl nicht nur mein Kindchen fiel ohne Lied sofort ins Bett um. ;-))
Bilder morgen.
Dienstag, 4. Mai 2010
Im warmen
Kein wunder bei dem kalten Regenwetter, da will man sich auch nur verkriechen im warmen.
Puzzeln, Lüken, Bücher anschauen, singen, tanzen, kitzeln, kichern, eine Bude bauen und wieder einreißen, lesen, an Erdbeeren knabbern.
Und da man ein Herzchen, was bis Abend schlief, nicht fast gleich wieder ins Bett schicken kann, ging es mit dem spielen nach dem Abendessen heut ein Stündchen länger.
Die Katzenbürschte fragen sie?
Die hängt ohne Kopp am Waschbecken!
Montag, 3. Mai 2010
Regen
Beim verabschieden waren die Kinder der Meinung es werde nun Herbst. Wir Großen konnten dem nur sehr schwer und sehr zaghaft entgegensprechen.
Nun schlummert das Kindchen, äh, Yakari, endlich, im Zelt, während "Alter Donner" nebenan im Stroh liegt und heißen Tee schlürft.
Sonntag, 2. Mai 2010
Aufregendes des Tages:
Huuuaaaahhhh war das kalt und grau heut.
Samstag, 1. Mai 2010
1.Mai



Es war einmal eine Prinzessin. Die lebte mit ihrer Mama der Königin in einem ganz hohen Turm. Eines Tages, es war der erste Mai, verbrachten die beiden einen ganz ruhigen Vormittag. Sie malten und kneteten, tuschten. Später aßen sie von güldenen Tellerchen mit goldenem Besteck ihr Mittagsmahl und hielten ein langes königliches Schläfchen.
Am Nachmittag machten sie sich auf den Weg zu einer Grillparty. Sie fuhren die Wienerstraße entlang, über den Spreewaldplatz und über die Skalitzer. Überall waren ganz viele Menschen, überall gab es laute Musik zum tanzen, überall Essen und Trinken. Da alles so voll war und die beiden ganz bepackt mit den Grilldingen fuhren sie als erstes an den ganzen Partys vorbei zu Toni, Maria und Liliah. Hier gab es Kaffee und Kuchen.
Dann wollten die beiden Damen sich aber endlich in das Getümmel stürzen und gingen in die Oranienstraße. Man, waren hier viele Leute. Vor dem Coretex gab es Musik, aber es war so ein großes Gedränge, dass die beiden bald keine Lust mehr hatten und in "Tanne B" ein Eis kauften. Danach wurde auf dem "Lausi" ein wenig mit Jannik gespielt, mit Mama geschnattert.
Da alle neugierig auf die Abenddemo waren, standen ein paar kleine und große Leute nun am Rand am Görlie und warteten. Aber nichts passierte.
Langsam bekamen alle hunger und da weit und breit gute Laune war, machten sich alle in die Gemächer, in denen sie Essen bekamen.
Bei den Grillgastgebern waren nun noch mehr Gäste eingetroffen. Es wurden leckere Köstlichkeiten geschlemmt, geredet, gelacht und Musik gehört.
Später wollten die Königin mit der Sarah noch ein wenig die Füße vertreten und draußen ein wenig schauen gehen, so wie letztes Jahr. Allerdings war das dann nicht möglich und so wurde auf dem Hinterhof Roller gefahren, Seifenblasen gemacht und an Fensterscheiben im 0,5ten Stock geklopft. Leider war es auch später immer noch nicht möglich, entspannt umherzulaufen, die Skalitzer entlang zu wandern, am Spreewaldplatz Musik zu lauschen. Dafür bekam die kleine Prinzessin viele neue Eindrücke mit, schon allein wegen der vielen Gäste, die ihr viele spannende Dinge über den ersten Mai erklären und erzählten. Und zum anderen, da Sarah so aufgeregt über die Blitzknaller nicht an Silvester und den Polizeihubschrauber war.
So entschlossen sich die beiden langsam den Tag ausklingen zu lassen und mit dem Rad zurück zum Schloss zu fahren. Im kräftigen Regenschauer (hey, dem einizigen in diesem Jahr am ersten Mai!) fuhren sie also im goldenen Kutschrad Heim und stiegen pitschenass die vielen, vielen Stufen in ihren Turm hinauf. Schnell machte sich die kleine Dame bettfertig, schrubbte die Zähne und durfte im großen bett Platz nehmen.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann sind sie nächstes Jahr am ersten Mai auch wieder in Kreuzberg unterwegs und gucken, feiern und staunen.