Samstag, 30. Januar 2010
Häschen saß und schlief
versorgt waren, ging es dem kleinsten "Häschen" plötzliche wieder
schlecht und nun liegt es hier und da rum, verweigert das Futter
und bellt wie ein Hund.
Frühling . . .wann kommst du endlich?
Donnerstag, 28. Januar 2010
Viel alleine
Und mal nicht so sibirisch kalt war's.
Im Kling Klang war das Kind alleine und ein großes Mädchen.
Kartoffelsuppe essen um die Ecke.
Danke!
Beim Handschuh anziehen klappt es immer besser, also alleine und so
das die fünf Fingerchen ihren richtigen Platz alleine gefunden haben.
Begeistert ruft Sarah dann jeweils:
"Mama, ich hab gewonnen!!!"
Und dann kuscheln, die Katzen"bürschte" und schlafen.
Mittwoch, 27. Januar 2010
Alles wieder weiß
Wir rannten also lieber in die Kita, um ja nicht
auszufrieren.
Während es draußen in dichten Schneeflocken rieselte,
wurde es hier drin auch ganz weiß.
An den Wänden. Das ganze grau und die Schmutzflecken beseitigen.
Später wurden Zahlen sortiert und Farbtaler ebenfalls.
Aufkleber kleben, das Steckspiel spielen.
Beim Zähneputzen klebten die Saugfüße der Zahnbürstenkatze auf
dem Wannenrand. Es wurde versucht sich so im senkrechten
die Zähne zu putzen. Versucht, wohlgemerkt.
4 Lieder, einmal aufstehen, schlafen.
Dienstag, 26. Januar 2010
Geanfallt
Das Kindchen hält sich die Ohren zu und spricht:
"Dasss is soo laud. Da muss ich meine Ohren anhalten!
Affhörn! Da krieg ich einen Anfall!!"
Vielsagende Blicke und eine gefährliche Augenbraue folgten. :-)
Montag, 25. Januar 2010
Wir liegen
heute ist es ganz eindeutig zu kalt zum schreiben!
Sonntag, 24. Januar 2010
Den letzten beißen..... die Restkrümel
in eines Schlosses sehr, sehr hohen Turm, direkt unter den Wolken,
aus denen es jetzt im Winter immer und ständig schneit.
Es begab sich eines Sonntag morgens, dass beide zur gleichen Zeit
erwachten. Sie kuschelten und schmusten noch herum, standen dann
auf, zogen sich ihre Kleider an und begannen das Frühstück zu zubereiten.
Das müssen sie am Wochenende nämlich immer tun,
denn da hat das Dienstpersonal immer frei.
Körnerbrötchen wurden mit Butter beschmattert, mit "Honich" und
Schokoaufstrich. Tee wurde aus goldenen Tassen geschlürft,
ein Ei von der Prinzessin abgepellt.
Honigmelone wurde verschlungen, eigentlich den ganzen Tag.
Dann spielte die kleine Prinzessin Sarah mit ihrer Mama den halben
Vormittag. Sie badete in der güldenen Badewanne, spielte mit Malseife
und Knisterbad. Gekicher beim Haareföhnen.
Königliches Mittagessen.
Ein königlicher Mittagschlaf.
Am Nachmittag zogen sich die beiden ganz, ganz warm an und
stiegen die vielen, fast hundert Stufen des Turmes vor die großen
schweren Schlosstore hinab.
Hach war das aber kalt. Sogleich reichte die Königin der kleinen
Prinzessin einen Handwärmer und schnell eilten sie durch die Straßen,
um sich mit einer Freundin, der Alexandra, zu treffen.
Sie gingen in ein Cafe, welches wohl das beste vegan "Cafe-Vux"
sein sollte im ganzen Königreich. Als sie um vier dort eintrafen,
wurde ihnen ein letztes Stück eines Kuchens verweigert,
da es das letzte sei und schon "weg". Und dann gab es nur noch
6 Stück Kuchen, von einer einzigen Torte. Alles gähnende Leere,
bis auf die Kuchenkrümel zumindest. Hmm.
Die Königin war doch sehr empört, denn bei den Empfehlungen
und auf den vielen Fotos lief die Kuchentheke glatt über und über.
Viele Speisen gab es auch einfach nicht, weil es Sonntag war.
Die drei Damen konnten sich keinen Reim darauf machen,
wo da der Zusammenhang bestehen mochte.
Sie tranken dann Tee und spielten mitgebrachte Spiele zusammen.
Auf dem Rückweg wurde gekitzelt und getobt, gekichert.
Der zweite Handwärmer kam zum Einsatz, schaffte aber bei
minus 15 Grad auch nicht viel Abhilfe. Somit galoppierte die Königin
mit der kleinen Prinzessin, nach einer flotten Verabschiedung,
ganz schnell zurück zum Schloss.
Hier wärmten sie sich auf, tranken Tee, aßen lecker Abendessen
mit den goldenen Löffeln und spielten noch ein wenig.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann machen sie ganz sicher
bald mal wieder einen Ausflug um Kuchen zu essen,
aber nur da, wo wohl ganz wirklich mehr Auswahl ist.
Samstag, 23. Januar 2010
Wärmendes
Die Sonne! Sie leeeeebt!!!!!
Ja ganz wirklich. Sie war da, heute Vormittag. Ein Weilchen.
Wir haben sie nach mehreren Wochen mal wieder
gesehen, sie wärmte, ein ganz wenig,
und sie war wunderschön.
Der Vormittag wurde im "Kurz und Klein", mit Liliah
und Maria verbracht. Kuchen backen, Kaffeekochen, Baby küssen.
Danach ein unendlich langer Mittagschlaf, schön warm
unter dicken Decken.
Nach dem wach werden gab es eine Überaschung in Form eines
kleinen Päckchens. . . ach Handwärmer.
Diese kleinen coolen Dingens haben wir ja in dieser Woche das
erste mal so richtig kennen gelernt und für genial empfunden.
Mama, und das Kindchen ja sowieso.
Und weil das so ist, haben wir natürlich mal gegoogelt wie die denn
überhaupt funktionieren, mit diesem kleinen Knacks und es
wird warm und sind nun wieder etwas schlauer. Klicken sie HIER.
Nun sind wir im Besitz zwei solcher Teilchen in Form von Smily
und einer roten Hand.
Natürlich mussten die nun gleich mal ausprobiert werden und das
geht ja nur draußen mit kalten Händen.
Hier wurde auch gleich schon vor der Haustür mit dem
experimentieren begonnen, gemeckert und sich gefreut.
Also "appp" raus und eine Runde durch die Arkaden drehen mit
anschließendem Eisgelage, heute Kokos.
Während wir so kalte Finger beim Eis essen erhofften, um diese dann
gleich mit den Handwärmern zu wärmen, spatzierten Nathalie und
Brüderchen und Eltern vorbei. Ein warmes "Hallo" reihum.
Die Alten schnatterten und die beiden Damen liefen rückwärts,
rannten im Kreis, kicherten.
Verabschieden, gehen, und plötzlich. . . . . .
eine spontane sehr liebe Einladung zum Abendessen.
Wir nahmen gern an und so spielten die Damen noch ein paar Straßen
weiter weiter. Rutschen, hopsen, tanzen, zanken.
Beim Abendessen wurde das Essen glatt vergessen, zu aufregend.
Auf dem Heimweg wurde der zweite Handwärmer zum Einsatz gebracht.
Eine heiße Schokolade für den leeren Bauch und zum wärmen.
Dann schnell die Knapperleiste scheuern, singen und schlafen,
mit wärmendem Kirschkernkissen an den Füßchen.
Ach...und der Käfer!!!...hier..im Buch!!!!..... der heißt
Marien!!! Begreif das doch endlich mal, Mama!
Freitag, 22. Januar 2010
Liebe ist. , . .
sie auch ohne Schnee mit dem Schlitten,
wenn auch laut quietschend,
über alle Wege zu befördern.
Donnerstag, 21. Januar 2010
Mehr Schnee
Schnee, damit der Schlitten wieder ohne knirschen fahren kann.
Nach dem Kling Klang (Auch hier fielen drinnen erneut Schneeflocken
und kleine Winterkobolde tanzten mit Vivaldi dazu.)
gab es in der W. strasse lecker Abendessen.
Zähneputzen mit der Klebe-Katzen-Zahnbürste.
Schlafen.
Mittwoch, 20. Januar 2010
Eiskalt erwischt
großartigste Helferin beim Taschentücher und Creme reichen.
Dienstag, 19. Januar 2010
Es taut
Schlitten ziehen und Bus fahren mit Alexandra.
Und jetzt gleich, ab beide ins Bett unterm Himmel,
mit Tee, Wärmflasche und Kirschkernkissen, ein paar
Büchern und Laura's Stern DVD.
Gooods Nächtle
Montag, 18. Januar 2010
Gack gack
Samstag, 16. Januar 2010
Ein Tag
Falls sie dachten, wir hätten ein beschauliches, ruhiges Leben, ich habe hier den Versuch eines Gegenspruchs. Erwachsene und Kinder…das passt nicht so recht zusammen. Der Generationenkonflikt beginnt vom ersten Tage an! Glauben sie mir, ich weiß wovon ich spreche! Meist ist es chaotisch, aufregend. Das Herzinfarkt- Risiko schnellt mehrmals am Tag ins unermessliche, wenn man schon wenigstens nur einen Racker hat. Es gibt da manchmal Tage, da möchten sie schon gleich nach der ersten halben Stunde nach dem erwachen und aufstehen, sofort wieder unter der Bettdecke verschwinden und erst in der nächsten Woche wieder raus kommen.. Besser noch: gar nicht aufstehen.
Kennen sie Situationen in denen es (bei uns so genannt, bei anderen Menschen auch Trotzanfälle genannt) Meinungsverschiedenheiten gibt? In denen alles plötzlich und unerwartet aus dem Ruder läuft? Eine Situation jagt die nächste, also die katastrophale Situation natürlich.
Auch bei uns brechen diese Tage dann und wann über unseren Köpfen herein und wir müssen dann 24 Stunden sehr standhaft und vor allem tapfer sein.
Die Befürchtung meinerseits, es wird wohl auch nie so ganz vorbei sein.
Am morgen öffnet man die Augen. Ah, das Kindchen schlummert noch. Wie günstig, denk man sich und pellt sich ganz leise aus dem Bett, um diesen Ruhezustand zu bewahren, denn 5 Minuten allein sein auf dem Klo hat schon was. Und später beim ersten Kaffee wären noch mal 300 stille Sekunden wirklich ganz fantastisch.
Auf dem Bett sitzend, nach den Hausschuhen hangelnd…
…immer noch suchend,… noch hangelnd…
Scheiße, gestern Abend doch im Bad stehen lassen.
Vor Kälte zusammengekrümmt, der ganze Körper und natürlich auch die Zehen, auf deren Spitzen ganz leise Richtung Tür schleichend.
In der nächsten Sekunde ist ein lauer Schrei zu vernehmen, das Kind schlägt die Augen auf, kichert. Man selber hockt am Boden, hält sich den Fuß, der eben Bekanntschaft mit den Murmeln und Perlen vom vorabendlichen fädeln gemacht hat.
Nach dem Morgenritual-geknutsche, DAS anziehen. Der Weg des Arms durch das Hemd endet im mittigen Kopfloch, der rechte Fuß wandert in die linke Strumpfhosenseite, der Pullover bleibt an den Ohren hängen, die Hose rutscht. Das Kind wehrt sich, will nicht mehr mitmachen. Ach ist das schön…die zeit läuft. Vor dem Zähneputzen brüllt das Kind die Kunde, sie wolle „aaaleiiineeee“ die Zahnpaster hoch machen. Vor allem „gannnz viiiiel!!“.
Beim anschließenden Zahnpaster bestreichen der Zahnbürste darf der Teppich auch mal kosten. Man beißt sich auf die Lippe, ja tatsächlich ganze 24 Stunden durfte er sauber im Bad liegen.
Während des späteren anziehens der Wintersachen verabschiedet sich der Schnürsenkel beim zusammenbinden. Beim öffnen der Tür dicke, fette Krokodilestränen, das Kind wollte doch die Tür aufmachen! „Alleiiiine!“ Die Tür muss wieder geschlossen werden, damit sie sie nun öffnen kann. Sie strahlt kurz, schaut dann dramatisch a’la „Siehste, so will ich das haben!“ in meine Richtung. Im Treppenflur gibt es die nächste Ansage, das Kind gehe alleine , auch ohne anfassen die Treppen hinab, als sie kurz strauchelt, ihr geholfen wird, gebrülle
( „aleiiiine!!!“) , und unten vor der Haustür ist klar, die Handschuh liegen selbstverständlich noch oben auf der Komode. Während dem Kind nach dem Spurt die eben noch Fehlenden angezogen werden, versucht ihr Herz (ja wirklich ihrs, nicht das Kind und der Kosename) von 220 zu 220 auf 120 zu 80 zurückzupumpen.
Auf dem Weg zur Kita schlängelt man das Kindchen an allen Hundscheißhaufen vorbei, um dann auf dem Rückweg selbst in einen schönen großen reinzulatschen.
Der Kaffee zur Belohung für die ersten anderthalb überstandenen Stunden dieses Tages wird in einem Zuge, schnell und kräftig gelehrt, indem er vom rechten Handgelenk angestoßen und somit umkippt wird, so das die Brühe sich rasend schnell über den Tisch ergießt. Natürlich auch auf den Boden tropft.
Ja selbstverständlich….
es war türkisch Kaffee. Die tausend kleinen Kaffeekörnchen können somit heute ihre Geschwister in den Dielenritzen vom letzten mal „Kaffeetrinken“ begrüßen.
Ein Gang in die Küche den Lappen holen, aufwischen, Irgendwie klebt es jetzt überall.
Ahh… am Hausschuh war noch was, naja, es sollte ja heute eh noch gewischt werden.
Warum nicht jetzt?
In ganz passablem rosa glänzt es später auf der Leine, beim ansetzen der weißen Kochwäsche…wo kam bloß diese rote Socke her?
Beim Wasserkochen verbrüht man sich am linken Arm, der Reis purzelt aus der Tüte,
ja aber nicht aus dem Loch oben in den Topf, sondern aus einem unbekannten,
unten, am den Boden.
Mit Handfeger und Kehrschippe wird der Schaden ganz schnell beseitigt, um dann beim abkippen in den Mülleimer das ach viel zu kleine Loch dann doch nicht zu treffen und den ganzen Schmus noch einmal ordentlich daneben zu kippen.
Spätestens jetzt möchte man laut brüllend etwas werfen oder treten.
Das allerdings geht ja gar nicht, wo bleibt die Vorbildfunktion?
Nach dem kindlichen Mittagschlaf ist für den Zwischensnack schon alles vorbereitet.
Sarah mag eine Banane, Mama greift eine, streift die Schale in 4 langen, gelben
Schlangen ab und gibt ihr eine Geschälte.
Die Welt geht somit augenblicklich unter! Sarah brüllt augenblicklich los,
sie wollte die Banane selber schälen. Sie springt vom Stuhl, schreit und kreischt,
wirft sich (fast) zu Boden. Zum Schluss dicke fette Tränen. Die Banane haltende Person
weiß nicht wie ihr geschieht und wechselt die Gesichtsfarbe im schnellen weiß, rot hin und her.
Schwitzen und frieren im wechsel.
Tja!! Nun will sie gar keine Banane mehr, weder mit noch ohne Schale.
Durch nichts ist dieser Fehler von eben wieder gut zu machen. Da helfen auch nicht
die kleine Zahnstocher, die die Bananenschale Minuten später oben zusammenhalten
und wieder wie neu aussehen lassen.
Das schlechte Gewissen plagt, man habe das Kindchen völlig unglücklich gemacht.
Wie konnte man nur?!
„Alleiiiiine“ war nicht möglich, somit ist für Mama und die Banane der Zug abgefahren!
Durchdrehen und ruhig bleiben sollte man ebenfalls, wenn die handwerklichen Fähigkeiten,
und deren Ansichten darüber, von Kindern und großen Menschen auseinander gehen.
Denn als Sarah wenig später mit dem Schraubenzieher die Löcher im
Stuhl vergrößert oder sich durch die Rillen im Parket hackt, dann macht sie das nur,
weil sie den einen Tag doch ganz genau gesehen hat, dass Mama mit dem
Schraubenzieher den Tisch reparierte.
Wo bleibt der Dank, wenn nach dem Hammer gegriffen wird, um die Lampe zu reparieren?
Schließlich hat das Kind genau zugesehen, wie neulich die Gardinenleiste von ihnen
selber mit einem gezielten Schlag repariert wurde. Wo genau soll da der Unterschied sein?
Erklären sie mal, genau und verständlich. Kurz und knapp!
Ach, und waren das noch nette Zeiten, als das Kindchen zum Pflanzenzerstäuber
griff und „pffft“ die Fensterscheiben besprühte. Und „pffft“ die Wand durchnässte….
Schnell lernte es, dass es Orte gibt, da wird kein “pffft“ geduldet.
Ausgerechnet heute, an so einem unspektakulären Tag, wird die neuste Grenze
ausgekundschaftet und abgesteckt, denn wenig später wird der Lampenschirm
und die Couch attackiert. „Pffft, pffft“ und gleich noch mal.
Man könnte entspannt bleiben, es ist ja nur Wasser. Allerdings ist ein
durchgeweichtes Erwachsenengesicht nicht so einfach hinzunehmen.
Somit kommt die Flasche aus den kleinen Händen in die großen und
nochmals neue Grenzen erklärt. Großes Gejammer. Gejaule.
Böse Blicke. Dramatische Augenbrauen.
Dazwischen immer ein Hauch der Verzweiflung.
Versöhnung zwischen Cowboys und Indianern ausgeschlossen.
Als es Richtung Abend und essen geht, wird erstmal aufgeräumt.
Scherenschnitte-Schnipsel, Stempel, Blätter, Knete, Knete, Knete, Knet, Kne, Kn, K…..
Bei aussprechen des vier monatigen Kneteverbotes entrüstete Schreie des kleinen Dingends,
dann klaubt sie alles was sie an rosa und blauer Knetmasse greifen und kriegen kann an
, ja an ihrem Bauch und dem neuen Pullover zusammen und versteckt den Batzen
anschließend in den Ritzen des neuen Sofas. „Maaaineee!“
Und dann, als Mittel zum Zweck,
„Warum soll ich die Spielsachen aufräumen? Das war ich nicht!
Ich hab das nicht da hin geworfen….“ Das wäre ein gewisser Max gewesen,
den hier allerdings niemand kennt. Ich schon gar nicht.
Während das Kindchen aufräumt (Die Schublade der Stifte geht nach dem ablegen
von 4 Stück bunter Mal- Stängel nicht richtig zu, somit wird diese vor
lauter Wut komplett über den gesamten Boden ausgeleert, um dann die
hundert Stifte einzusortieren.) suche ich diesen Max,
denn ein Kind reicht im Haushalt.
Fremde werden hier nicht durchgefüttert, schon gar nicht ungefragt.
Beim Abendessen mit schön gedecktem Tischchen, Teekännchen und Kerzen,
begrüßt erst der umgefallene Trinkbecher den Tisch, dann Decke und Fußboden.
Später tun es ihm Kartoffelbrei und Erdbeerquark gleich nach. Dazwischen immer
ordentliches Gezeter, ja, selbstverständlich von beiden Tischseiten!
Aber auch immer wieder ein militärisches „Aleiiine!“, dem ein sanftes „Bitte Helfen“
gleich folgt. Dazwischen ein kontraproduktives „Du nicht!!!!!“.
Das Kind muss doch noch hunger haben, denn es ist mehr Essen auf und unter dem Tisch
(von der Kleidung fange ich gar nicht erst an) als wohl in ihrem Bauch angekommen sein könnte.
Beim aufwischen am Boden schlagen sie sich gehörig den Kopf ein und bleiben
unterm Tisch liegen. Weinen und wimmern ganz leise in sich hinein.
Ja, ja, das kann ich ihnen sagen. Pausen gibt es mit dem Beginn der Geburt eines Kindes nicht.
Wohl nie wieder! Da bin zumindest ich mir mittlerweile ziemlich sicher.
Wäre eine Pause dran, passiert etwas (Un)-Vorhergesehenes, gibt es eine Veränderung,
und sie fällt einfach so aus.
Da die kleinen Racker ja wachsen wie die blöden muss der Sachenschrank alle
4 Wochen durchsortiert werden. (Naja, Knickebocker und Hochwasserhosen bei
minus 18°C kommen nicht so gut an im Kindergarten, beim Jugendamt wohl auch nicht.)
Ein weiterer Nachteil des Wachsens ist auch, dass man den halben Tag damit zu tun hat,
größere Kleidung und vor allem Unmengen an Nahrungsmittel ranschaffen und ranbuckeln muss.
Dazu kommt, „Die“ werden ja auch immer schlauer, ständig müssen neue
Regeln und Schlupflöcher gesucht werden, um nicht gänzlich im Chaos zu enden.
Bücher und Zeitungen werden nach Rettungs- und Hilfsangeboten für Eltern durchsucht.
Und ist es wirklich zu fassen? Intelligenter werden „Die“ auch noch, andauernd muss man
das Spielzeug und die Bücher austauschen, neu kaufen und aufstocken.
Und ein „Nein“ wird längst nicht mehr so einfach hingenommen und kommentarlos akzeptiert
wie noch vor einem halben (ach so wunderbaren) Jahr.
Jetzt müssen sie selber nämlich auch das tun was sie sonst vom Sonnenschein
verlangen in solchen Situationen. Da schaut man dem Kindchen schon mal
ganz ängstlich in die Augen, nach einem zackigen
„ Mama ich spräche mit dir! Gugg mich bitte an! Daß is sonst unööfflichst!!!“
Ein „Warum“ und „deine Begründung“ können nachts um vier ganz schön derbe
auf den Muttermagen schlagen.
Das können sie aber wissen, man!
Die nächste Veränderung steht auch bei uns gleich wieder ins Haus.
Denn hingegen aller Bekundungen und mitfühlender Sorgen (die wir ja eh zum lachen finden…),
das Kind trüge noch Windelhosen zum schlafen….,
stand sie seit Nächten vorm mütterlichen Bett, mehrmals wohlgemerkt,
und bat um Begleitung zum Klo, wegen der Dunkelheit.
Somit fallen die angefangenen durchschlafenden Nächte
(Hatten wir jetzt einen Zählerstand von 9) wieder weg und werden durch ein
„Wir spazieren mal beide lustig zum Klo durch die Eiseskälte und wieder zurück
und loben natürlich noch ganz doll, damit sie die nächste Nacht auch wieder auf
der Matte steht, zum nächsten Pinkelgang.
Können sie nicht verstehen?
Na dann sollten sie mal diese dramatischen Blicke sehen des Nächtens!
Ach kennen sie?
Dann sind sie wohl Max!?
Freitag, 15. Januar 2010
Flott
Nicht zum haushalten sondern zum ausruhen und vor allem
Luft holen.
Das ganze Schloss stinkt nach Tymian und Knoblauch.
Überall hängen feuchte Tücher die für Erleichterung sorgen sollen.
Wasserschälchen auf den Heitzungen.
Und eine Kerze haben wir aufgestellt
und angezündet.
Donnerstag, 14. Januar 2010
Polarwinde
Heute war er zu kalt.
Schnell werden die Wege draußen gegangen.
Zwei Kinder im Kling Klang.
Ausruhen auf dem großen Bett.
Mit Büchern, Maulwurf, und so.
Fast gleich eingeschlafen.
Äuglein sachte zu.
Blick nach oben, 'gen Sternenhimmel.
Wir denken an dich!
Mittwoch, 13. Januar 2010
Wunderschön
Wunderschön ist hier die Winterlandschaft in der ganzen Stadt.
Wir haben hier ein paar schöne Eindrücke eingefangen.
Ansonsten:
Ein Baby wurde geboren. Wir schicken liebe Grüße!!! :-)
Abholungs-Überraschungs-Gast in der Kita: Freundin Alexandra.
Freude bei Sarah.
Überall sind Straßen gesperrt, damit die Feuerwehr die Eiszapfen
und Schneemassen von den Dächern holen kann.
Der Schnee färbte sich von grau in fast schwarz.(an den Strassen)
Es sind noch immer Schneemassen überall, aufgetürmt und rutschig.
Das Herzblatt war erneut beim turnen und wird dort
wohl angemeldet werden.
Dienstag, 12. Januar 2010
Ganz anders
heute vorgelesen. Sarah schrieb die Geschichten komplett um . . . . ,
also sowas haben sie ja noch nicht gehört!
(grüße an den lila gipsarm!)
Montag, 11. Januar 2010
Schneeberge in der Stadt

Überall Massen von Schnee. Autos bleiben stecken, die Räder drehen
durch, Menschen können kaum laufen, Eis, Eiszapfen . . . . .
aber mit dem Schlitten, da kommen wir ganz gut vorwärts.
Das Puppenbaby musste trotz Schnee wie immer mit.
So sieht das dann aus., wenn um all die Klamotten noch das Tuch
geschlungen werden muss.
Der Nachmittag wurde mit vorlesen, Bücher anschauen, malen und
"Electric" verbracht.
Sonntag, 10. Januar 2010
Schneeballschlacht im Görlie

Bis in den hellen Tag hinein wurde heute ausgeschlafen.
Bei der Eröffnung des Verkaufladens im Wohnzimmer, wurde
kräftig eingekauft, eingetippt, auf der Kasse rumgehackt,
die Kreditkarte vermehrt durchgezogen, Wechselgeld( hier Plastegeld, Pennys
und Pfund).
Denken sie nicht, dass die blutjunge Verkäuferin Fehler machte oder
auch nur irgendwas „durchgehen“ ließ! Wenn es mal nicht „piep“ machte am Scanner,
dann griff sie sehr beherzt einfach in meinen Einkaufsbeutel,
holte sich das „ungepiepste“ Warenstück heraus und zog es durch den Scanner.
Sauer wurde ich als Kundschaft allerdings, als sie die Wasserflasche
gleich dreimal berechnete. Ständig musste ich zuviel zahlen,
da half alles meckern und drohen nichts.
Später waren wir mit Diana im Görlie verabredet.
Also wurde der Schlitten und die alte Gauldame angespannt und los ging es.
Schon von weitem waren komische Töne zu hören.
Da schienen ja recht viele Menschen Schlittenfahren zu wollen.
Aber nein. Ganz anders. Hunderte Menschen veranstalteten eine
Massen-Schneeball- Schlacht.Schönere Bilder hier klicken und hier (sogar mit Video).
Dazu gab es aufgelegte Musik und Schneemänner die lustig tanzten.
War das ein Radau und geballer, wenn der Startschuss zum neuen Beschuss
gegeben wurde. Schlachtrufe auf beiden Seiten und das vorbei zischen der
Schneebälle war ganz deutlich zu hören. Die Leute hatten echt den totalen Spaß.
Wir schauten eine ganze weile ungläubig zu und kicherten.
Zum rodeln hatte Sarah heute nicht so recht Lust.
Sie rutschte lieber mit dem Po die Piste runter und krakselte dann wieder rauf.
Zum aufwärmen ging es ins Yellow zu Kaffee, Brause und ein paar Pommes.
Auf dem Rückweg schlenderten wir am Kanal entlang durch die mittlerweile
Massen von Schnee, und wurden an der Brücke von unserer lieben Begleitung „verlassen“.
Noch mal „flauschig“ gemacht haben wir es uns dann noch mal.
Und dann schlummerte die kleine Lady auch schon fein.
Samstag, 9. Januar 2010
Abfahrten
Man mag es kaum glauben, aber dieses ganz feine Schneerieseln
kann nach ein paar Stunden auch ganz ordentlich weiße,
gefrorene Wassermassen aufgetürmt haben.
Ein langes Frühstück, welches u.a. ein Ei "mit Soße" beinhaltete.
Und dann zogen wir 30 Minuten Richtung Görlie mit dem Schlitten,
um dort aber ganz ordentlich zu rodeln. Leider
ging der Fotoknips nicht. . . .ach ist die Winterwelt schön!
Welch ein Schneeberg!!! Auch mal ganz alleine ging die Abfahrt.
Danach durften wir uns in der W.strasse mit Tee und sogar
einem Mittagessen aufwärmen.
Wieder ein mittellanger Rückweg.
Ein langes Schläfchen. Nur die kleine Dame? Neee! Heute nicht!
Die alte Schlittengauldame musste auch ruhen!
Später ging es per Schlitten zu Maria, Toni und Liliah.
Veganes Sushi und Frühlingsrollen, vor allem Sommerrollen gab es hier.
Ljubina, Alexandra und andere netten Menschen waren anwesend.
Der Rückweg sollte mit dem Bus zurückgelegt werden. Von diesem sahen
wir allerdings gerade noch die Rücklichter. Die nächste Abfahrt abzuwarten
lohnte nicht. Und somit trabte die alte, lahme Gauldame mit dem
Kindchen durch den Schnee, zurück in den Stall unterm Himmelszelt.
Ach und da wir schon wieder nur am "fressen" sind, haben wir uns
vorsichtshalber mal hier angemeldet! Schauen sie doch auch mal
gleich, ganz unbedingt rein!!!
Freitag, 8. Januar 2010
Vorbeigerauscht
Gästen und bestimmt schönsten Geschenken.
Eine Mama tischte krassen Kartoffelsalat und Sojawürstchen
auf. Allerdings war die Torte zuerst alle. Nam.
Mehr konnte nicht passieren, der Tag war dann schon vorbei.
Knapperleiste putzen, singen, die neuen Sterne im Zimmer zählen
und schon war ruh, unter dem Meer.
Donnerstag, 7. Januar 2010
Fliegende Teebeutel
konnte heute im Kling Klang wieder Trampolin gehopst werden.
Danach lautes mitsingen der Lieder, probieren der Instrumente.
Hinter metergroßen Trommeln stand das Kind auf einem Hocker
und haute, in helfender Begleitung, drauf.
Später lila Licht und weiß leuchtende Sachen und eine
verblüffende Vorführung, gerade so als wären wir mal eben im
Zauberzirkus zur Vorstellung.
Teebeutel sind wahre Raketen.
Glauben sie nicht? Können sie aber. Wir haben sie gesehen,
die Lunte und die Zündschnur. Wir haben sie fliegen sehen.
Ganz wirklich!
Schön. Sehr schön.
Wir waren verblüfft aber vor allem verzaubert.
Und dann spielten alle bei uns. Zum Abendessen Pommes und Burger.
Danach noch ausnahmsweise der gelbe Sandmann und dann
schlummerte die kleine Dame auch schon.
Mittwoch, 6. Januar 2010
Sport frei!
uns, beim Sport in der Turnhalle mal vorbei zu schauen.
Viele Kinder, viele Turngeräte, viel gerenne und gehopse.
Schaukeln auf den Turnerringen.
Springen von ganz oben auf eine besonders dicke Matte.
Mal sehen, der nächste Mittwoch kommt bestimmt.
Dienstag, 5. Januar 2010
Hoch erfreut
Der Maulwurf im Zoo, Laura und die Katze im Pixiformat
und noch eins. Ein gaaanz großes.
Laut schrie sie auf: "Den! Den kenn ich!!! Den kenn ich, von
morgen in "Färnsehn" !!! Jaaa!"
"Ja, den kennst du! Der kam immer nach dem Sandmann,
vor und während der Kur, vor ein paar Wochen.
Weißt du noch wie "der" hieß?
Nils Holgersson
Danach ein aufgescheuchtes Kindchen mit Mama auf der Couch.
Stundenlanges angucken, blättern, vorlesen, glänzende Augen
und zwei plattgesessene Hintern.
Montag, 4. Januar 2010
Anziehen und ausziehen
wie erst gedacht und eingeplant,
sondern beim anziehen und abholen.
Nach dem Mittagschlaf zogen wir uns ewig an, um eine Stunde
Schlittenfahren zu fahren und zu rodeln.
Neue Kunststücke a'la Cabuwazi wurden auf der "Ziege"
vollbracht. Auf dem Rücken liegend und sitzend rückwärts fahren.
Hierbei musste erneut erinnert werden:
"Kind!!! Iß keinen gelben Schnee!!!"
Auf dem Heimweg sackten wir noch Miniapfeltaschen ein, zogen
uns wieder ewig aus und machten einen ganz gemütlichen,
oben unter den Schneewolken.
Und dann wurde "gepuppt". Sachen anziehen, ausziehen.
Das Tragetuch anziehen und ausziehen.
Für die Babypuppen wurden heute Windeln besorgt.
Alle, wirklich alle haben wir angezogen, ausgezogen,
angezogen, ausgezogen, an, aus, an. . . .
Sonntag, 3. Januar 2010
Na aber klar
Schlittenfahren (mal zusammen und mal ganz alleine) mit laut
jubelndem rodeln den Berg hinab gab es am Nachmittag mit
Joel und Mama.
Auf einem Schlittenweg entlang der K.M.str. wurde nur gekichert.
Das Kind lag "verkehrt" herum auf der "Ziege". Das bereitete nicht nur
ihr und mir, sondern auch jeder Menge Passanten gehörigen Spass.
Misosuppe ohne Nudeln und Reis schmecken am allerbesten mit:
Nudeln und Reis und ohne Miso. . .
Nach dem verabschieden wurden an Alexandra Eisschneebälle verschenkt.
Erneutes Gekicher beim Rückweg. :-)
Ach und weil ja niemand unseren Tannebaum gesehen hat:
können se gucken gehen, steht noch unten vor de Tür und wartet uff the
Boomabfuhr übermorjen! Des war der Schönste von allen!
Können' se glauben!!!
Samstag, 2. Januar 2010
Wir danken. . .
allen Lieben für die unglaublich vielen und so schönen, kreativen,
bildenden, lustigen, süßen, warmen, chicen, fetzigen, coolen,
lehrreichen und ganz wunderbaren Geschenke zum Weihnachtsfest.
Sowie für die Briefe, Anrufe und Wünsche zum Neuen jahr.
K.str. am Heiligen Abend
Oh...der echte Weihnachtsmann. . ., da muss man schon mal
genauer hinschauen!
Zusammen auspacken
Ach.... der Biker
Schneegstöber im Walde