Da es am Vormittag nach Regen aussah, gingen wir frühstücken und beschlossen,
den Vormittag hier zu verbringen. Draußen auf der Wiese saß ein Hase, soviel zu Sarahs Bedürfnis jetzt essen zu müssen. Sie klebte mit Händen und Gesicht an der Terrassenscheibe. Natürlich wurden auch heute morgen wieder viele Hörnchen heimlich verstaut.
Danach erkundeten wir wieder das Viertel. In einem Zoogeschäft besuchten wir Hasen, Spinnen, Fische. Sogar kleine Affen gab es hier. Sarah war begeistert. Ein paar Runden Karussell fahren. Mittagessen und Mittagschlaf im Hotel.
Später wieder in den unendlichen Weiten der Rolltreppen verschwinden und Metro fahren, aussteigen am Malostranska, um die Fische hier zu füttern. Danach schlenderten wir Hand in Hand zur Moldau. Ein Hochzeitspaar machte hier chice Fotos und einen Film. Sitzend und alles in sich aufsaugend, beobachte ich das Kind, welches vorsichtig auf den nassen Steinen am Ufer steht und den Enten Brot zu wirft.
Ich hab auch hunger, aber vom Brot mag sie einfach nichts ab geben. Alles für das Federvieh.
Es beginnt sich noch mehr zu zuziehen, fängt an zu tröpfeln, aber nur ganz wenig.
Schokoladeneis mag sie dann essen, ich erfülle ihr ja alle Wünsche, aber diesen nie wieder.
Es gibt kein Schokoeis mehr. Niiieee mehr!!! Shirt, Jacke, Kinderwagen und Regenplane, alles mit brauner Farbe voll, welche einfach nicht mehr raus zu bekommen ist.
Noch mal Pommes und ein Stückchen Pizza auf dem Wenzelsplatz, die Sonne ist wieder da.
Als hätte Sarah die Vorahnung, das morgen der schöne Spaß vorbei ist, hopst sie auf dem Bett rum und macht im Zimmer Seifenblasen. Wir wollen also den letzten Abend noch mal so richtig ab hotten und ….
Sarah kommt plötzlich aus dem Bad und sagt sie will jetzt schlafen, legt sich ins Bett und möchte aber doch noch singen. Die Party ist vorbei bevor sie begonnen hat und so verschlafen wir die letzte Nacht in der goldenen Stadt.
und heute:
eine handvoll gäste mit geschenken. vielen dank!
und: spargel essen bis zum "nicht mehr bewegen können."
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