Sonntag, 16. September 2012

Waldkinder






Es lebten einmal in einem fernen Land eine mittelgroße Prinzessin und die noch größere Königin in eines Schlosses hohen Turm.
Es begab sich eines Sonntagmorgens, da schlug die eine noch im Morgengrauen die Augen auf und schlich auf leisen Zehenspitzen durch die Säle, um sich einen großen Stapel Bücher ins Bett zu holen. 
Wenig später tat es ihr die andere nach.
Zum Frühstuck verschlang die Prinzessin zwei goldene Toast mit gelbem Honig sowie zwei ganze Eier.

Den Abwasch und die restliche Hausarbeit erledigten die beiden danach selbst. Schließlich hatte das Schlosspersonal an den Wochenenden immer frei.

Als alles erledigt war begann sie Gemüse für das  Mittagessen  Kleinzuschnibbeln.
Suesskartoffeldingens.
Die güldenen Loeffel schippten wenig später vom Teller in den Mund und dann ging es auch schon los in den Wald.

Die Kutsche trudelte kurz nach halb zwei am Waldspielplatz ein. Kein Mensch weit und breit. Wie wunderbar.
Bis auf das knarren von Ästen, Blätterrauschen und dem atmen der beiden war absolute Stille. 

Die beiden sammelten Eicheln und Kastanien, schossen viele schöne Fotos in herbstlichen Farben, balancierten, erkundeten und lagen faul lesend in der Sonne.
Als der Tag sich neigte galoppierten sie zum Schloss zurück.
Hier bereitete Sarah sich zum Abendmahl fast ganz allein ihr Spiegelei.
Dann schrubbten sie schmutzigen Waldfüße, betrieben Knapperleistenpflege und fielen auch sogleich ins Bett.

Und wenn sie nichts anderes vorhaben,verbringen sie bald wieder einen entspannten Tag im Wald.

Keine Kommentare: