da das kind in der kita, schlenderte ich selber alleine über den wochenmarkt,
den am maybachufer. immer wieder ganz wunderbar.
kaufte unglaublich leckere erdbeeren, eine mega gelbe ananas
und lecker ruccula sowie minze ein.
haben sie eine ahnung was „spaghetti-käse“ ist?
und ein „nussbrot mit ganzen nüssen“?!?
danach auf einen kaffee und ein wenig plauschen
beim zwischenstop im FUNN.
kurz darauf erstürmte mich auch schon das kind beim abholen in der kita.
trotz des mittagessens im kindergarten, schlingt das herz einen ganzen
teller griessbrei runter und eine halbe flasche schoko-getreide-milch hinterher.
hinlegen, augen zu. sie muss ausgeschlafen sein,
wir besuchen doch am nachmittag die zwei köpenicker
das erste mal in ihrem zuhause, mit joel und patrizia.
eine halbe stunde autofahrt und spielespass
(klettern, buch angucken, drücken und küssen....),
da sollte sie ausgeruht starten, ich auch.
(da wusten wir auch noch nicht, dass wir nach "der hauptmann von köpenick"
geschlagene 50 minuten hin und her irren,
die rückfahrt über lichtenberg, friedrichsthain, treptow führen würde.
während ihres mittagschlafes legte ich wäsche, hängte die neue auf, bügelte.
ich erzähle ihnen das, weil ich irgendwann geräusche vernahm
in der sonst so stillen wohnung.
hatte ich die wohnungstür nicht richtig geschlossen und die katzen
aus etage 3 stromerten jetzt hier herum? ich stehe da und lausche.
nein, das sind keine katzen, das sind unten im 4. die bauarbeiter. aber eindeutig. oder?
gerade ist in meinem kopf alles klar, da klopft es wieder.
nein einklopfen ist es eigentlich auch wieder nicht, aber irgendwas wie holz auf holz.
holz? auf holz?
ich schleiche zur tür, horche gespannt. alles ruhig. ich darf ja jetzt nicht über die laut,
knarrenden dielen laufen, das kind grunzt schließlich in frieden.
da! da war es wieder. irgendwie kenn ich das geräusch….aber woher?
nun schleiche ich doch vorsichtig durch den flur,
an der tür mit den fischen will ich gerade lautlos vorbei schweben,
als genau in den moment aus diesem zimmer, genau dieses geräusch kommt.
ich spähe hinein. nichts zu sehen. ich verharre einige momente.
das ist ja gerade zu unheimlich.
ha! da! da war es wieder! eindeutig aus dem zimmer des schlafenden kindes.
so ein mist, wir haben mäuse! oder riesenspinnen, oder ähnliches getier.
ich schiebe die tür auf, um sarah nicht zu wecken,
trete ganz vorsichtig ein.
da sitzt eine riesenmaus in sarahs bett!!!!
aaabbbeeeerrrr was für eine!
und die sitzt da, grinst mich frech an und angelt den nächsten baustein aus dem
spiele-eimer durchs bett, um den turm noch höher zu bauen.
in einer seelenruhe grabscht sie nach einem weiteren stein.
ich werde ihnen sagen, man lernt nie aus….
holzklötzchen.......
und ich dachte immer mäuse fängt man mit käse!!!
2 Kommentare:
hmm... wo wir ja wieder bei den großen mausefallen (vom thema brotbacken) wären ;-)
wär also vielleicht doch nich so schlecht :-D
ja...... das kam mir auch schon in den sinn....
zumal nun schon 2 varianten des anlockens bekannt geworden sind!
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