Dienstag, 17. Juli 2012

Spreewald

 Vor einundzwanzig Tagen begaben wir uns mit Opa Paul auf eine abenteuerliche Reise durch den Spreewald.
Geheime und verschlungene Wege fuhren wir durch Dickicht, Geäst, Bäume, Sträucher, Farne. Vorbei an vielen, vielen Wasserstraßen.
Hier und da begegneten uns Touristen, die verdatterten schauten wenn sie gegrüßt wurden. Denn hier im Eck grüßen alle alle und wir natürlich fleißig mit.
Es war nicht zu warm und nicht zu kalt. Vor allem: es regnete nicht.

Opa Paul fuhr vorneweg oder hinterher. Lübbenau, Leipe,Burg. Opa erklärte die Orte und ihre Begebenheiten.Wir sahen uns die "Schiffshebewerke" ganz genau an, in denen Schiffe und Boote hoch und runter geschickt werden, je nach Wasserstand ihrer angepeilten Seite.

 Knapp 40 km fuhren wir hin und her und hauten später ganz hungrig Nudeln und Tomatensoße in die leeren Bäuche, legten ein Weilchen die Füßchen hoch.
Im Garten beobachteten wir Bienen und Hummeln, streichelten die Mietz, fütterten die Hühner, lagen auf der Hollywoodschaukel, rätselten, lasen und pflückten Himbeeren.
Später schwangen wir uns nochmal auf die Räder und radelten das kleine Stück nach Kaupen, besuchten die Oma und aßen riesige Eisbecher voller Leckereien.
Nach 2 Tagen schnürten wir unsere Koffer und zogen weiter.
Zu schnell war die schöne Zeit hier vorbei.Aber wir haben sie genossen.



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