heute ……
das kind „frisst“ seit paris wie ein scheunendrescher. langsam bekomme ich angst vor ihr. alleine heute morgen zwei eier, brei und yogi. das essen kann nicht so schnell rangeschafft werden und geht langsam in die tausende an geld. dazu kommen dann die „vollgehauenen“ windeln die mittlerweile fast millionen kosten und bezeugen ,dass sie wirklich viel gegessen hat. obendrauf die angst sie werde so schwer das sie nur noch mittels flaschenzug in die wohnung gehievt werden könne. tragen fast unmöglich.
ausserdem: frustshoppen ,das kind kam gut weg dabei. uns fehlt paris, das flair, die menschen, die freundlichkeit. wir leiden an parisinfluenza.)
neue schnürschuhe, einen wasserfesten spielplatzanzug und fast gummistiefel mit fischen drauf.
1 spielplatzbesuch. der 2. fiel leider aus wegen starkem regen.
und heute vor einer woche…..
auf dem flughafen freudiges staunen wie groß die flugzeuge (von air france) von nahem sind. wir haben einen fensterplatz. ein paar tränchen kullern vor glück und freude wärend des an rollens und in den sitz gedrückt werdens, weil man tatsächlich eben am abheben ist und es kaum glauben kann.
alles flitzt vorbei, die ersten wolken sind unter uns. ein dauergrinsen stellt sich bei mir ein. das kind schläft längst (genau genommen bis zur landung in charles de gaulle , benannt nach eben diesem) und verpasst den wohl großartigesten augenblick seit ihrer geburt. dann und wann ruckelt es, als säße man im zug. ein wenig melden sich die ohren.
von den häusern und feldern ist bald nichts mehr zu sehen. wir schweben im sonnenschein. der blick geht oberhalb zu blauem himmel und unten sind wolken, gedreht wie cappucinocreme oder gepolstert wie wattebausche. die 90 minuten sind zu schnell vorbei.
ankunft in paris .orientieren, in den zug einsteigen ,zur metro wechseln, aussteigen und vor der ersten hürde stehen, die die restlichen tage mehrmals am tag eine dicke ärgerfalte auf die stirn zaubert.
der kinderwagen passt nicht durch die absperrungen die man erst passieren muss, egal ob beim rein oder raus. jedes mal muss das gefährt auseinandergebaut und mühselig durchgehievt, mit sack und pack und dem kind auf dem arm durch den dünnen spalt der kontrolle geschoben werden. allerdings fallen wir von der metro fast in unsere wohnung. das haus ist eins mit einem hinterhof ,den man über eine uralte treppe in seinen stock verlässt und in den etagen eine runde rum laufen kann. es ist etwas besonderes hier zu sein, denn von nur zwei häusern in gaaanz paris die so alt sind und solch einen geschlossenen hof haben, ist dies eins davon. und wir wohnen hier die nächsten 6 tage. great!
wir schmeißen alles gepäck ab und stratzen gleich los. sacre coeur ist 5 minuten um die ecke.
die sonne scheint, der ausblick ist phantastisch. es wird rum gesessen und geplanscht ,die basilika von innen ansgeschaut(sarah flüsterte immer mit und war beeindruckt von den vielen kerzen).
lebensmittel einkaufen war nicht ganz so cool ,musste aber gemacht werden. das kind wollte schließlich seine windeln, nudeln, couscous und milch und yogi und in französisch sieht das alles nach „ich-verstehe-nicht-was-das-für-inhaltsstoffe-hat“ aus.
den ersten abend gab es dann nicht so pariserlike nudeln und tomatensoße, die aber sehr köstlich waren.
und dann...die erste nacht in frankreich.
die erste nacht in paris.
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