die Papageienkuchen
Buffeteröffnung
Yammy yammy
Man soll ja Feste feiern wie sie fallen, das machen wir
natürlich wann immer es geht:
Wir feiern feste Feste und vor allem sehr gerne.
Allerdings feiern wir nicht nur dann wenn sie fallen,
sondern lassen sie auch mal fallen, oder werfen sie regelrecht so hin wie wir
sie brauchen, ja, einfach so, nach unserem belieben, wie wir es gerne hätten.
Nun werden sich einige fragen, ob und wie man sich zwei Feiern
für einen Geburtstag leisten kann. Tja, wir können das, oder wir machen, das
wir es können. Wir machen das zur Freude aller Beteiligten möglich, denn wir
haben so viele liebe Menschen in unseren Leben, die wir
zu dieser oder auch anderen Gelegenheiten, sehr, sehr gern
hier mit uns haben.
Wir haben in diesem Jahr zwei Feiern für ein Geburtstagskind
geplant, organisiert, ausgerichtet und entspannt gefeiert, weil wir so viele
liebe Menschen kennen und eben auf niemanden verzichten konnten, da es uns
nicht möglich war zu entscheiden, wer aus Platzgründen nicht kommen darf! Und
weil wir uns immer wahnsinnig freuen und in's Zeug legen, wenn wir unsere
Turmtür öffnen.
Mehrere volle Hände geladene oder spontane Kinder und Erwachsene strömten nun also
in unser Heim, oder ehrlich gesagt, trabten langsam und schnaufend die vielen
Stufen bis nach oben, um beisammen eine gute Zeit zu verbringen.
17 Kinder.
Plus meist die dazugehörigen Eltern.
Wir selber.
Zwei Ratten.
Wir waren perfekt vorbereitet und mit dem allerersten
klingeln, begannen wir.
Käffchen, Kuchen, Cup Cakes, Rollen, Schnittchen, Erdbeeren,
Gürkchen, Saft...... .
Wir lieben es uns in's Zeug zu schmeißen und schönste Zeiten
beisammen zu verbringen.
Viele wunderbare Geschenke bekam das Sonnenkind. Auf diesem
Wege sagen wir noch mal: DANKE, DANKE, DANKE!!!!!
Und auch an die kleinen und großen Helfer des Küchendienstes
und der Essensausgabe, die organisiert war wie in einem Kindersommerferienlager,
mit anstellen und Mengenangaben, Besteckwahl und Platzsuche.
Jeweils vor dem Kerzenauspusten wurde laut gesungen, dann
Kuchen, Sarah hatte eine gut durchwachsende Auswahl zusammen gestellt,
geschlemmt, ein Schatz gesucht, gespielt, gemalt, Bücher angeschaut,
gelesen....
Jede/r konnte sich in unseren Räumen entfalten wie sie/er
wollte, zum erkunden, ergründen und eintauchen. Bewusst gab es keine
Animierung, was manch einem komisch und langweilig erscheinen mag. Aber dieser
Verzicht, erzeugte auf den zweiten Blick eine zufriedene, pure Fülle.
Wir haben Unterschiede festgestellt. Zwischen dem feiern mit
Großen und Kleinen.
Es war gut das wir das feiern geteilt haben, da wir so mehr Zeit für jedes
Kind hatten, Jede/r seinen eigenen (Spiel)Raum suchen konnte, niemand sich
bedrängt fühlte, wir wirklich Zeit zum spielen, kommunizieren und beisammen
sein hatten.
Die Großen waren lauter. Und führten Gespräche, Diskussionen,
machten so ihr eigenes Ding. Auf dem Spielplatz gab es Tischtennisversuche,
Boule Spiele, Kletterpartien, Gespräche,
in der Hängematten chillen und jede menge erzählter Witze.
Wir staunten..... und lachten.
Die Kleinen brauchten ein Höckerchen am Waschbecken im
Badezimmer, und freuten sich noch über die Luftballons, malten ohne ende, aßen
Körbeweise Erdbeeren und leckten das
Frosting von den Cup Cakes und stellten sie wieder zurück. Wir
staunten......und lachten.
Bei der Schatzsuche versuchten die Großen mit Gradzahlen und
Kompass zu arbeiten, guckten und lasen of die Karte nicht richtig und rannten
gerade drauf einfach los. Natürlich fanden sie trotz allem ihren Schatz. Doch
die kleinen waren schneller. Sie müssen nicht denken, nur weil diese Persönchen
viel kürzere Beine haben, könnten sie nicht die Treppen hoch und runter rasen!
Eine viel versprechende, prall gefüllte Schatztruhe ist nicht zu unterschätzen.
Ein großer Unterschied lag im Karte lesen. Während die einen
noch lasen, guckten die anderen auf die gezeichneten Bilder mit Pfeilen und
Stuften, flogen regelrecht die Stufen hinab und verschwanden schon in den
Katakomben des Kellerlabyrinths.
Die Eroberungsschreie hallte weit über die Grenzen der Stadt
hinaus.
Beobachtet haben wir, das alle Kinder zum malen auf dem
Bauch lagen. Und, das Kuchenkrümel gleichmäßig auf dem Boden verteilt wurden.
Und das alle lachten. Und...... .
Am Ende der jeweiligen Tage, verließen glückliche und
zufriedene Gäste, glückliche und zufriedene Gastgeberinnen. Das macht uns sehr
froh.
Nachdem alles weggeräumt, abgewaschen, sortiert und poliert
ward, krochen wir noch flott auf allen Vieren über den Boden, um die verkippten
Becherreste aufzuwischen und mit den Fingernägeln die Nudeln, Gürkchen und
andere Essenreste aus dem Teppich rauszukratzen.
Wir sind dankbar. Und zufrieden. Und froh.
Gerne wieder! Mit allen!
beim Geschenke auspacken
nach dem Schatzfund in den Katakomben
Masken bemalen, malen, ausmalen, stempeln, rollern, puste.....
Es war ganz wunderbar!
Und Mama, kann siebenjährige Töchter sehr empfehlen!!!
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