Samstag, 15. März 2014

Sieben

bei der Kuchendekoration
die Papageienkuchen

Buffeteröffnung
Yammy yammy



Man soll ja Feste feiern wie sie fallen, das machen wir natürlich wann immer es geht:
Wir feiern feste Feste und vor allem sehr gerne.
Allerdings feiern wir nicht nur dann wenn sie fallen, sondern lassen sie auch mal fallen, oder werfen sie regelrecht so hin wie wir sie brauchen, ja, einfach so, nach unserem belieben, wie wir es gerne hätten.
Nun werden sich einige fragen, ob und wie man sich zwei Feiern für einen Geburtstag leisten kann. Tja, wir können das, oder wir machen, das wir es können. Wir machen das zur Freude aller Beteiligten möglich, denn wir haben so viele liebe Menschen in unseren Leben, die wir  
zu dieser oder auch anderen Gelegenheiten, sehr, sehr gern hier mit uns haben.
Wir haben in diesem Jahr zwei Feiern für ein Geburtstagskind geplant, organisiert, ausgerichtet und entspannt gefeiert, weil wir so viele liebe Menschen kennen und eben auf niemanden verzichten konnten, da es uns nicht möglich war zu  entscheiden,  wer aus Platzgründen nicht kommen darf! Und weil wir uns immer wahnsinnig freuen und in's Zeug legen, wenn wir unsere Turmtür öffnen.

Mehrere volle Hände geladene oder spontane Kinder und Erwachsene strömten nun also in unser Heim, oder ehrlich gesagt, trabten langsam und schnaufend die vielen Stufen bis nach oben, um beisammen eine gute Zeit zu verbringen.
17 Kinder.
Plus meist die dazugehörigen Eltern.
Wir selber.
Zwei Ratten.
Wir waren perfekt vorbereitet und mit dem allerersten klingeln, begannen wir.
Käffchen, Kuchen, Cup Cakes, Rollen, Schnittchen, Erdbeeren, Gürkchen, Saft...... .
Wir lieben es uns in's Zeug zu schmeißen und schönste Zeiten beisammen zu verbringen.

Viele wunderbare Geschenke bekam das Sonnenkind. Auf diesem Wege sagen wir noch mal: DANKE, DANKE, DANKE!!!!!
Und auch an die kleinen und großen Helfer des Küchendienstes und der Essensausgabe, die organisiert war wie in einem Kindersommerferienlager, mit anstellen und Mengenangaben,  Besteckwahl und Platzsuche.

Jeweils vor dem Kerzenauspusten wurde laut gesungen, dann Kuchen, Sarah hatte eine gut durchwachsende Auswahl zusammen gestellt, geschlemmt, ein Schatz gesucht, gespielt, gemalt, Bücher angeschaut, gelesen....
Jede/r konnte sich in unseren Räumen entfalten wie sie/er wollte, zum erkunden, ergründen und eintauchen. Bewusst gab es keine Animierung, was manch einem komisch und langweilig erscheinen mag. Aber dieser Verzicht, erzeugte auf den zweiten Blick eine zufriedene, pure Fülle.

Wir haben Unterschiede festgestellt. Zwischen dem feiern mit Großen und Kleinen.
Es war gut das wir das feiern  geteilt haben, da wir so mehr Zeit für jedes Kind hatten, Jede/r seinen eigenen (Spiel)Raum suchen konnte, niemand sich bedrängt fühlte, wir wirklich Zeit zum spielen, kommunizieren und beisammen sein hatten.
Die Großen waren  lauter. Und führten Gespräche, Diskussionen, machten so ihr eigenes Ding. Auf dem Spielplatz gab es Tischtennisversuche, Boule Spiele, Kletterpartien, Gespräche,  in der Hängematten chillen und jede menge erzählter Witze.
Wir staunten..... und lachten.
Die Kleinen brauchten ein Höckerchen am Waschbecken im Badezimmer, und freuten sich noch über die Luftballons, malten ohne ende, aßen Körbeweise Erdbeeren  und leckten das Frosting von den Cup Cakes und stellten sie wieder zurück. Wir staunten......und lachten.
Bei der Schatzsuche versuchten die Großen mit Gradzahlen und Kompass zu arbeiten, guckten und lasen of die Karte nicht richtig und rannten gerade drauf einfach los. Natürlich fanden sie trotz allem ihren Schatz. Doch die kleinen waren schneller. Sie müssen nicht denken, nur weil diese Persönchen viel kürzere Beine haben, könnten sie nicht die Treppen hoch und runter rasen! Eine viel versprechende, prall gefüllte Schatztruhe ist nicht zu unterschätzen.
Ein großer Unterschied lag im Karte lesen. Während die einen noch lasen, guckten die anderen auf die gezeichneten Bilder mit Pfeilen und Stuften, flogen regelrecht die Stufen hinab und verschwanden schon in den Katakomben des Kellerlabyrinths.
Die Eroberungsschreie hallte weit über die Grenzen der Stadt hinaus.

Beobachtet haben wir, das alle Kinder zum malen auf dem Bauch lagen. Und, das Kuchenkrümel gleichmäßig auf dem Boden verteilt wurden. Und das alle lachten. Und......  .

Am Ende der jeweiligen Tage, verließen glückliche und zufriedene Gäste, glückliche und zufriedene Gastgeberinnen. Das macht uns sehr froh.

Nachdem alles weggeräumt, abgewaschen, sortiert und poliert ward, krochen wir noch flott auf allen Vieren über den Boden, um die verkippten Becherreste aufzuwischen und mit den Fingernägeln die Nudeln, Gürkchen und andere Essenreste aus dem Teppich  rauszukratzen.

Wir sind dankbar. Und zufrieden. Und froh.
Gerne wieder! Mit allen!








beim Geschenke auspacken
nach dem Schatzfund in den Katakomben

Masken bemalen, malen, ausmalen, stempeln, rollern, puste.....
heitere Essensvorbereitung


Es war ganz wunderbar!
Und Mama, kann siebenjährige Töchter sehr empfehlen!!!

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