Und vom Tee trinken, ausruhen und rumliegen und dabei HörCD hören, vom würfeln und raten, malen,
schreiben üben und den Versuchen, eine Uhr zu verstehen. Von Wärmflaschen und Kräutern, von leckerem Essen und jeder Menge gewünschtem Obst.
Mittwoch, 26. Februar 2014
Sonntag, 16. Februar 2014
Vom leben des Lebens
Wissen Sie, Tage, Wochen vergehen, Jahre fliegen an einem vorbei. Manchmal sehr, sehr langsam und manchmal viel zu schnell, ja gar rasant.
Manchmal gibt es ja besondere und außergewöhnliche Zeiten,
die eigentlich völlig normal und unspektakulär von außen betrachtet werden
könnten.
Bei uns sind es oft gerade die "Wegezeiten".
Zeiten in denen wir zusammen Wege zurück legen und reden. Oder diskutieren,
oder streiten, lachen und witzeln, philosophieren, nachdenken oder schweigen.
Diese Zeiten haben wir ja täglich. Allein schon der
Schulweg, nicht wahr. Und dann noch all die kleinen Hin und Her's die man so zu
bestreiten hat.
Kinder suchen ja ständig nach Erklärungen für einfach alles.
Und wenn man verstanden hat, das Wege auch Ziele sein können, dann verändert
sich alles.
Die vergangene Woche begann mit einem langsamen
Augenaufschlag früh am morgen, im dunkeln. Es folgte ein schlürfender Gang
hierhin und dahin und wenig später ein herzhafter Biss in ein unglaublich weiches,
französisches Brötchen, welches sogleich die Sehnsucht nach Amsterdam erneut in
das kleine Herz einpflanzt. Haben sie die leuchtenden Augen und die Grübchen um
den Mund herum gesehen? Tja, ich schon, ich saß nämlich still beobachtend,
zufrieden gegenüber.
Zu Schwanensee auf halben Spitzen hatten die Zuckersüßen
fast noch alle einstudierten Schritte im Kopf und waren stolz. Kleberchen
wurden verteilt und das Sonnenkind trabte graziös mit einem Extra-Pferdchen an.
Der Heimweg,der gerade an kalten oder regnerischen Tagen so furchtbar lang sein
kann, kam uns an diesem Tage einfach viel zu kurz vor, da ich die Frage des
Kindes: "Wenn ich mal groß bin und woanders wohne und du alleine wohnst
und stirbst, wer sagt mir dann bescheid das es so ist und ich Tschüß sagen
komme?" nicht ausreichend beantworten konnte. Beim Abendessen allerdings
konnten wir uns dann auf einen guten Mittelweg einigen und werden in knapp
hundert Jahren erfahren, ob wir recht behalten werden.
Am Dienstag schmetterten wir die Tischtennisbälle ohne Gnade
ganze vier mal hin und her ohne das wir unterbrechen mussten. Einfach
großartig! Im letzten Herbst gingen selbst die Angaben daneben. Während ich in
der Sonne saß, bekletterte Sarah das Häuschen und genoss den herrlichen
Ausblick, winkte vom Dach.
Am Mittwoch dachte Sarah schon kurz nach sieben darüber
nach, welche Farbe, und vor allem wie, die unsichtbaren Leitungen vom Internet bis in den Himmel
gehen und wieder zurückfinden. Ruhe am Morgen ist eins meiner favorisierten
Möglichkeiten, aber Sprachlosigkeit mag
ich an mir auch nicht.
An dieser Stelle geben wir ein großes "Hoch" auf die Technik, denn sie beinhaltet so tolle Möglichkeiten wie Videotelefonanrufe, welche wir in dieser Woche ganze zwei begeistert abhielten.
An dieser Stelle geben wir ein großes "Hoch" auf die Technik, denn sie beinhaltet so tolle Möglichkeiten wie Videotelefonanrufe, welche wir in dieser Woche ganze zwei begeistert abhielten.
Am Donnerstag gab es Tee zum Halsweh, einen grauen Schal und
jede menge Obst. Auf einer Couch, eingetaucht in tausend Kissen, fest
aneinander geschmiegt, bis sanft eingeschlummert wird. Es wäre ganz wunderbar,
wenn man genau diese Moment festhalten könnte, in ein großes Einmachglas
gestopft, für später, zum wieder rausholen und weiter anknüpfen.
Am Freitag stiegen 3 Damen in unseren hohen Turm hinauf. Nach
dem spektakulären "OpaPaulNudeln" Abendessen reichte ein völlig
dunkles Zimmer und eine Taschenlampe, um kleine Ewigkeiten mit Erstaunlichem zu
füllen. Sanft gebettet lagen Kinderkörper auf dem riesigen Sofa, schnatterten
und schlummerten irgendwann einfach ein.
Kindermünder plappern bekanntlich viel drauf los, besonders
wenn sie ausgeruht sind. Gewitzte Fragen und Antworten schon am Morgen. "Warum
schmeckt die Erdbeermarmelade nach Vanille?" und "Wie sieht es in
einem Ei aus, was man eine Minute kocht?"
Die Umgestaltung des Wohnzimmers in einen orientalischen
Basar mit Decken und Kissen war binnen weniger Minuten abgeschlossen und sogleich
wurden wundersame Malereien kreiert.
Kurz vor Mittag wanderten wir dann endlich zur Bibliothek.
"Warum hat das Alphabet 26 Buchstaben wohingegen die Zahlen unendlich sein
sollen.... ? Was ist Unendlich? Wenn es zu ende ist, geht's dann weiter? Eine
Erklärung bitte! Aber schnell, wir sind ja gleich da....... ."
Wir steigen in den Fahrstuhl, obwohl wir uns jedes mal neu
schwören, da auf dem Weg nach oben nicht mehr einzusteigen. Wissen sie, es ist
so eine Sache mit dem Fahrstuhl und seinem Weg nach oben. Wir steigen immer,
wirklich immer, in der E Etage ein, drücken die vierte Etage Taste und fahren
los. Aber wohin? Nach unten! Jemand
steigt ein. Der Fahrstuhl ruckt und wir fahren endlich nach oben. Falls sie
jetzt denken, wir kommen gleich an...., wir halten in der E Etage an. Hach wie
schön, die kennen wir ja schon, da sind wir grad eingestiegen. Jemand steigt
ein. Wir fahren. Nach oben. Doch der Weg ist ein kurzer. Wir halten in der
ersten Etage. Großartig, wir kommen unserem Ziel näher. Bald sind wir da. Jemand
steigt ein. Knöpfe werden gedrückt. Und wir fahren.....nach ...... unten. Nach
unten! Wir rollern mit den Augen und grunzen laut ein "nüöööööhhh!" .
Nachdem wir noch mal in der E gelandet sind, fahren wir endlich nach oben in
die Vier und wir schwören uns erneut, wie schon hundertmal davor, nie wieder den
Fahrstuhl zu benutzen. Erleichtert, durchgeschwitzt und ein bisschen geschafft
durchschreiten wir den Glasflur und können all das Papier schon förmlich
riechen.
Regale voller Bücher. Hinten, vorn und oben und unten. Hier
und da. Klein, groß. Dick, dünn.
Blättern, rascheln, gucken, lesen. Zwischendurch schauen wir
immer wieder über die zum Teil Moos-Bewachsenen
Dächer unserer Stadt. Das Rote Rathaus, die Twin's, ..... ach, eben so das Typische
und was man in der Skyline von da oben aus halt so sieht.
Über die Rolltreppen schweben wir heimwärts, verweilen hier
entspannt beim nichts tun und Würfelspielen, bis der Sonnenschein Obst
schnippeln mag, für einen Salat, für unser Kaffee-Mitbringsel etwas später. Ja, und dann machten wir uns auf den Weg zu
den Friedrichshainern. Vier am Tisch und nebenan Eins gepuckt am schlafen.
Wir haben unsere neuen Glasmalstifte mitgebracht. Diese
werden an der herrlich großen Balkontür ausprobiert, währenddessen schlummert
das Kleinste in meinen wiegenden Armen ein. Bevor der Abend hereinbrach
schlossen wir unsere Wohnungstür auf und begannen augenblicklich mit den
Vorbereitungen für einen unserer seltenen, besonderen Filmabende.
Dieser begann dann um einiges später als geplant, und das
kam so:
Wir waren beim gucken aufgeregt, und erschrocken, furchtbar
traurig und haben Tränen gelacht: ET.
Ein Klassiker, ohne Frage. Ebendiese kann man nur mit selbst
gemachtem Popcorn gucken, alles andere wäre frevelhaft. Somit standen wir Damen
vor der Mikrowelle und warteten geduldig bis sich der Papierbeutel aufblähte
und die Knallerei losging. Kurz bevor die Tüte platzte und die ersten weißen
Flocken herauspurzelten, wurde alles in eine große Schüssel gekippt. Bei solch
Leckereien ist es immer sehr schwierig ganz genau zu teilen und wir müssen
immer lange hin und her diskutieren und umverteilen. Erst wenn sich unsere zwei
kritischen Blicke stimmig sind, ist es
gerecht. In der großen Schale lagen nun aber noch so einige harte, nicht
geplatzte Maiskörner. Wie sieht das eigentlich aus wenn die platzen? Man könnte
genau eins, ganz genau in die Mitte der Mitte der Mikrowelle legen, die
sichernde Schutztür schließen und auf an stellen. Wir wissen nicht so ganz
genau wie sich das Korn fühlte, aber es war sicher aufregend, so im
Mittelpunkt, von Teller großen Augen beobachtet. Und dann passierte:
Nichts.
Es lag einfach nur da. Wollte nicht springen. Wir starteten
Versuch zwei und drei. Sollte es etwa einen Grund haben, warum immer einige
Körner eben einfach nicht platzen? In jeder Tüte? Aber welcher Grund wäre das? Zu
klein, zu hart, zu alt? Also früher, da haben wir ja... .
Pling!!!
Nicht im elektrischen Gerät, aber in meinem Hirn.
Jaaa, genau. Es gab keine Mikrowellen, aber es gab Pfannen
und Deckel.
Also buddelten wir die kleinste Pfanne aus dem untersten
Schrank und gaben etwas Öl hinein. Hm, wenn jetzt der Deckel drüber kommt, dann
...(sie ahnen ja?)ist das kein guter Beobachtungsblick. Jedoch keine wirklich gute
Hausfrau möchte in der frisch gewienerten Küche etwas anstellen, welches das
glänzende Ergebnis der Arbeit ruiniert. Aber jede wissenschaftliche Aufgabe
fordert uns zu neuen Extremitäten heraus und somit wagten wir wagemutig das
"oben ohne Popcorn Experiment". Anstellen, auf volle Pulle. 8
ungepuffte Körner lagen bewegungslos da drinnen.
Und lagen und lagen. Kleine Rauchschwaden qualmten das Öl
hinfort. Vielleicht ein bisschen schütteln? Wir starrten fasziniert in diese
brodelnde Pfanne und kniffen, auf jeden Angriff der Körner bereit, die Augen zu kleinen
Schlitzen zusammen. In genau diese gespannte Stille platzte plötzlich das erste
Korn und flog in hohem Bogen durch die Luft. Die Restlichen hinterher, natürlich in
verschiedene Richtungen. Angespannte
Ruhe, angestrengtes auf den Boden starren,
vorsichtiges anblinzeln. Was denkt die Gegenüber grad? Befreites, prustendes
Lachen. Tja, was macht man wenn die Küche ausschaut wie ein Saustall? Ganz
einfach, man setzt noch eine Pfanne explodierendes Popcorn an und schaut
kreischend zu und startet dann einfach den Film, in der Hoffnung, die
Hauskobolde würden aufräumen.
Mit den ersten Sonnenstrahlen des heutigen Tages, und dem
betreten der Küche, ward schnell klar, nach dem Neunuhrinderfrüheschlittschuhlaufen
müssen wir putzen. Warme Sonnenstrahlen begleiteten uns auf der Eisfläche und
ermunterten uns zu Schlängel-und Rückwärtsfahrten. Später überkam es Sarah
Muffins zu backen. Unter Anleitung schaufelte, schippte und rührte das
Kindchen. Pampte und kleisterte und zählte dann die Minuten des backen's und abkühlen's
um dann endlich mit der Tülle die Creme in Kringeln aufzutragen und mit
sämtlichen Dekoratiensmöglichenkeiten die die Küchenlade hergab zu verzieren. Ein
grandioses Ergebnis! Drei Muffins waren schon erledigt bevor wir zum Spielplatz
aufbrachen.
Zufrieden rollten wir uns später in's Sofa und chillten
einfach nur.
Was für eine Woche!
Und morgen startet schon das nächste Abendteuer.
In all diesem alltäglichen steckt immer ein bisschen etwas besonderes.
Das kann ungemein glücklich und vor allem froh machen.
Man muss nur darauf achten und es finden.
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Montag, 3. Februar 2014
Wiedersehen
Der erste Winter-Ferientag entwickelte sich heute zu einem besonderen, schön das es immer wieder auch noch schöne Zufälle gibt!
Auf der Eisbahn traf Sarah auf Leonie.
Freudengebrüll beim Wiedersehen und viel Gekicher beim Rundendrehen.
Natürlich musste dann später noch ein bisschen zusammen gespielt und gegessen werden!
Auf der Eisbahn traf Sarah auf Leonie.
Freudengebrüll beim Wiedersehen und viel Gekicher beim Rundendrehen.
Natürlich musste dann später noch ein bisschen zusammen gespielt und gegessen werden!
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