In der letzten nacht hatten das Sonnekind einen Schlafgast.
Eine Schlafgästin, besser gesagt.
Liah.
Ein bisschen Rollerskaten üben in der Sonne, Playmobilen später und noch später lagen dann drei Damen im großen Zimmer, glücklich, unterm Kronleucher.
Das spielen bei größeren Kindchen ist anders als bei kleinen Kindchen.
Ganz wirklich.
Da die Zeit zu schnell rum ward und die beiden ganz entspannt und versunken am Playmobilen waren, wurde die Kinderrückgabe um drei Stunden nach hinten verschoben.
Rollerskatenüben.
Ein Fahrrad, ein Körbchen und zwei Damen laufend auf dem Weg nach Fhain.
Ohlauer,Görli, Oberbaumbrücke, Warschauer, RAW. Wir nehmen unsere Stadt Schritt für Schritt im Sonnenschein erneut ein. Alles ist grüne, entspannt, hell.
Von den Brücken aus sehen wir weit in die Stadt. Erkennen viele Gebäude ganz genau.
Spucken in die Spree und blinzeln in die Sonne.
Im Eisgold von Betty in der Revaler machten wir die erste Rast. Waffelbecher, schwarze Waffeln.... .
EIS, EIS, EIS,
Die Reste der kalten Leckerei beseitigten wir nebenan bei Betty, mit der wir kurz plauderten und dann weiter zogen.
Simon Dach Straße. Boxi. Hier ist der neue Spielplatz fertig. Ein neues größeres Holzgerüst mit verschiedenen Möglichkeiten. Bis auf die Kletterwand warf Sarah nichts aus den Socken....naja, das Kind kennt seit Stockholm ganz andere Spielplatzmöglichkeiten.
Spielen, klettern, lesend in der Sonne sitzen, das macht hungrig. Im CupCake Laden luden wir Kaffee, Cakes und vegan Brownies auf und machten es uns dann wieder im Sand gemütlich.
Auf dem Rückweg saß das Kindchen hinten im Körbchen und bedachte sämtliche Mitanwesende auf den Gehwegen mit Seifenblasen, die überall mit freudigem Hello und Hellau aufgenommen wurden.
Abendstimmung auf der Warschauer. Wir genießen sie.
Schlängeln durch die Oberbaumbrücke. Wir mittendrin.
Menschen in der Falkensteinstraße. Wir bekommen Freundlichkeiten zugeworfen.
Im Görlie noch ein paar Minuten das letztens geschorene Schaf besuchen, Schweinebaumeln auf der Babyrutsche machen und Daisys pflücken, bis wir, mit als als die letzten, mit vielVerspätung, vom Gelände geschoben werden.
Unser Inder winkt schon von weitem und ehe wir abgestiegen sind, steht das Essen schon auf dem Tisch.
Wir kauen und schmatzen, schlucken und gucken.
Jede menge Leute die wir kennen laufen vorbei, grüßen, bleiben stehen, gesellen sich, plauschen.
Unser Viertel.
Große Stadt.
Und trotzdem so vertraut.
Schlafend die 98 Treppen in den Turm steigend.
Dösend die Knapperleiste sachte schrubbelnd.
Schnarchend ins Bett umfallend.
Grunzend.
Und morgen?
Wissen Sie doch!!!
Na Schönes!
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