Vormittags liefen die Regenbogenlieder hoch und runter,
wurde wäsche gewaschen, gesaugt, gewischt.....
auf dem Tischchen im Flur gesessen und Bilder ausgemalt.
Am Mittag hopsten wir die knapp hundert Stufen hinab,
verließen unser Schloss und fuhren mit der
U-Bahn zur Bernauerstraße, zum Mauerpark.
Bei dem Sommerwetter war hier schon jede Menge los.
Wir parkten alles ab, machten uns auf die suche nach einer
Kaffeemühle, besorgten uns leckeres Mittagessen und
nahmen auf der Decke platz.
Diana, Ante und der Kleinste gesellten sich zu uns.
Gekicher, geschnattern. Kinderbrabbeln. Kinderlachen.
Grünes Gras zwischen den Zehen, die Sonne im Gesicht.
Entspannend, ruhig, relaxt.
Gegen halb vier begann dann endlich das, weswegen wir auch
her gekommen waren.
Karaoke im Mauerpark. Ein Sonntagshighlight!!!
Das Sonnenkind tanzte allein und mit Mama.
Große mühe gaben sich all die Leutchen da vorne im Kreis.
Mitsingen, kichern, tosender Beifall, so das man
eine Gänsehaut bekommen kann.
Sarah fand es aufregend und konnte kaum genug bekommen.
Wir sangen und grölten(falsch) mit, hüpften, rannten, kletterten.
Sooo viele Menschen. Wir empfinden das als großartig
und sind uns heut bewußt geworden:
Berlin ist nicht nur eine Stadt, sondern eine unglaublich,
unglaubliche Metropole, die wir lieben.
Der Nachhauseweg wurde ganz spontan laufend zurück
gelegt. 11, 4 Km zeigte der Routenplan an. . . , aber bei
dem Wetter, da kann man sich die Erkundungen der
Haupt und Nebenstraßen nicht entgehen lassen.
Laufen, laufen, laufen.
Stunde um Stunde verging. Ganz wunderbar!
Sonnenschein,Sonnengold, Sonnenorange, Sonnerot.
Berlin schwarz um zwanzig Uhr.
Langsam schleppten sich zwei die tausend Treppen nach
oben, um enfach umzukippen und zu schlummern.
Großartig. Fantastisch.
Der Wahnsinn.
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