Donnerstag, 22. Juli 2010

Zusammengefasst:

Sommer ist es. Und da gibt es immer viel zu tun und immer viel zu

erleben. Mit Opa Paul wurden die Muckchen gefüttert.

Und die Hühner. Mit Oma Jutta geplanscht und gekichert. Eine Katze

kam wieder und wieder vorbei. Sie war in Begleitung der „Baby“

Katze, welche vom Sonnenschein hochgenommen

und gestreichelt wurde. Bienen in und an Blüten beobachten.

Vor Spinnen weg rennen.Fliegen anschnautzen.



Da das Auto mal wieder in der Werkstatt aufgebockt war, wurde

mit einem weißen Hundefänger rumgegondelt.

Sarah durfte/musste vorn sitzen.

Ach war das aufregend, so in der allerersten Reihen. Und es sorgte

beim Autotausch für jede menge dicker, enttäuschter Tränen.


Bei Oma Marry wurde im Sand gebuddelt, Schnecken gezählt,

Pferde gestreichelt, Kienäpfel gesammelt, Zuckerschoten vom Strauch

verschlungen und Rad gefahren.

Schildkröten wurde das Essen aufgetragen, gleich daneben geschaukelt.

Die Fische wurden gefüttert, der Weg gehackt und Fußball gespielt.

Im Park hüpften tausend kleine Frösche den Weg entlang und im Stall

wurden die Kühe beim melken beobachtet.


Tollpatschig und süß war das kleine Kälbchen, gerade mal eine Stunde alt,

welches versuchte alleine zu stehen und immer wieder hin plumpste.

Stehen in der Box, inmitten von kleinen Kälbchen mit ellenlangen, rauen Zungen.

Quietschend schupsten sich die Schweine, als wir ihnen saure Äppel

übern Zaun schmissen, dankbar brubbelten die Bullen,

denen frisches Gras gereicht wurde.


Trecker fuhr das Kind. Selbst und im Anhänger. Immer im großen Kreis.

Kindergröße natürlich. Der original Mähdrescher versetzte uns zwei Damen später

in erstaunen mit einem respektvollen “Oh“. „Man! Der ist ja sooo groß!!!“

(Hier jetzt bitte beide Arme weit öffnen und einmal die Spanne von

links nach rechts ziehen, dann von oben nach unten. Das bitte an die hundert mal,

und sie wissen, wie groß so eine:

„Ich besorg dir das Mehl für dein Brot, Kindchen“ Maschine in echt ist.)







Der Christian kam auf 3 Stunden vorbeigeschneit. Wie schön,
auch ohne Pizza vom YoYo fanden wir uns und schnatterten wild drauf los.
(Hierbei noch ein „imaginärsches Wlasda“ für das Loch im unkaputtbaren Helm! ;-) )

Auf dem Wochenmarkt trafen wir Paul. Wissen sie? Krake Paul von der WM.

Er lag da im Verkaufsfenster vom Fischkabuff, gleich neben den duftenden

Melonen, Kirschen, Johannisbeeren….., den Pfifferlingen, die wenige Minuten

später unser Mittagessen zierten, im Risotto.



Mit Dianas wurde vier Stunden lang gefrühstückt, fast täglich
lange Mittagschläfchen abgehalten, Rad gefahren, in der K.str. gekichert,
Zeitungen und Bücher gelesen,
der Abwasch von kleinen Kinderhändchen erledigt,
hauseigene Tomaten und die letzte Erdbeere geerntet.
Schönheitsmasken aufgetragen
( Mama? / Hm, ja… ./ Was ist das? Mehl? / Nein, das ist kein Mehl. /
Wenn das Mehl ist werden wir dann jetzt ein Brot?)


Hier selbst werden die Spielplätze abgeklappert, und wieder und
wieder festgestellt, Berlin ist ein Dorf! Da Ljubina an der Ecke, da sitzt
der Daniel, Alexandra flattert vorbei. . . . . .und das alles auf einem Wege,
nämlich dem allabendlichen in die Eisdielen der Stadt.
Diese haben wir auch heute erfolgreich leer gekauft. Das Kind empfiehlt:
Admiralsbrücke, das „Isabel“: Sesam-Krokant, meinereiner empfiehlt;
Gräfestraße, Berlinmanufaktur : Birnensorbet mit Alkohol.

Urlaub eben, so richtig und entspannt.

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