Sonntag, 21. Februar 2010

Königliches




Es war einmal eine Prinzessin, die lebte mit ihrer Mama der Königin
in einem großen Schloss, ganz knapp unter den Wolken.
Es begab sich eines Sonntags, dass die Prinzessin in der noch
tiefen Dunkelheit, ihre Augen aufschlug. Sie schaute sich leise
Bücher an und malte in ihrem goldenen Zelt, bis die Königin auch bereit
war ihre Augen "aufzutun".

Sie frühstückten goldene Roggenbrötchen mit Schokolade, Obst
und Tee.
Spielten dann im Zelt und warteten auf die Uhr, die endlich ihren
Zeiger auf halb zehn stellen sollte, damit sie aus dem Schloss
los gehen konnten.
Sie zogen sich chic an und wanderten zur U-Bahn, fuhren ein paar
Stationen um dann am großen Flugzeug Auszugsteigen.
Als die kleine Prinzessin den Flieger sah, kreischte sie laut und
freudig auf. Ja, ja Flugzeug fliegen! Das wäre ja so schön.
Eine tolle Idee. Sie freue sich sehr. Und wohin. . . .?
Große, dicke Tränen, Fußgestampfe, brüllen, als die Königin der
Sarah erklärte, dass nicht geflogen wird, sondern nur angeschaut.
Bittere Enttäuschung war ihr ins Gesicht geschrieben.
Erklärungsnöte bei der Königin.
Noch schniefend und erklärend betraten sie das Gebäude.
Seit Wochen schon sollte es endlich mal wieder hierher gehen,
aber es kam immer was dazwischen.
Da beim letzten Besuch hier zu wenig Zeit war, wurde heute
besonders viel davon mitgebracht.
Die Flugzeuge waren zuerst dran. Dann wurde ausgiebig im
Spieleraum sortiert, versucht, gebastelt.
Da die beiden so früh schon da waren, hatten sie den ganzen Raum
für sich alleine. Ach war das herrlich!!!

Mit den Schiffen auf Tauchgang gehen.
Zwischenstopp im Spielezimmer.
Lokomotiven von innen und unten begutachten.
Nach drei Stunden waren die beiden vom vielen staunen und
gucken sooo müde, dass sie schnell zurück zum Schloss fuhren,
ihr Mittagessen von goldenen Tellern aßen und ins güldene
Himmelbett fielen.
Ein langer, langer königlicher Mittagschlaf.

Als sie erwachten, schien die Sonne in ihre Gemächer. Es
war so warm und hell, dass die die Königin auf die Idee kam,
ein Eis essen zu gehen. Der Clou: Mit dem Laufrad.
Die kleine Prinzessin war nun ganz schrecklich aufgeregt,
denn das Rädchen stand seit fast 5 Monaten unten im
Königskeller und wartete längst, endlich wieder rumkutschiert
zu werden. Schnell wurde es abgestaubt und schon preschte
die kleine Dame den Gehweg entlang.
Auf dem Rückweg ein kleiner Abstecher zum Spielplatz.
Nein, hier kann man noch nicht spielen. Der Schnee ist nicht
das Problem, sondern das Eis überall.

Ein letztes mal an diesem Tag stiegen beide die 98 Stufen zu ihrem
Turm hinauf, ganz vorfreudig, den das Abendessen stand jetzt an.
So werkelten Sarah und die Mama in der Küche an einer
selbstgemachten Pizza, die so gut wurde wie noch niemals
davor und futterten diese frech pünktlich zum Sandmännchen.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann fahren sie irgendwann
mal wieder in ein Museum, fahren Laufrad und backen Pizza.

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