Es war einmal eine Prinzessin. Die lebte mit ihrer Mutter, der Königin,
in eines Schlosses sehr, sehr hohen Turm, direkt unter den Wolken,
aus denen es jetzt im Winter immer und ständig schneit.
Es begab sich eines Sonntag morgens, dass beide zur gleichen Zeit
erwachten. Sie kuschelten und schmusten noch herum, standen dann
auf, zogen sich ihre Kleider an und begannen das Frühstück zu zubereiten.
Das müssen sie am Wochenende nämlich immer tun,
denn da hat das Dienstpersonal immer frei.
Körnerbrötchen wurden mit Butter beschmattert, mit "Honich" und
Schokoaufstrich. Tee wurde aus goldenen Tassen geschlürft,
ein Ei von der Prinzessin abgepellt.
Honigmelone wurde verschlungen, eigentlich den ganzen Tag.
Dann spielte die kleine Prinzessin Sarah mit ihrer Mama den halben
Vormittag. Sie badete in der güldenen Badewanne, spielte mit Malseife
und Knisterbad. Gekicher beim Haareföhnen.
Königliches Mittagessen.
Ein königlicher Mittagschlaf.
Am Nachmittag zogen sich die beiden ganz, ganz warm an und
stiegen die vielen, fast hundert Stufen des Turmes vor die großen
schweren Schlosstore hinab.
Hach war das aber kalt. Sogleich reichte die Königin der kleinen
Prinzessin einen Handwärmer und schnell eilten sie durch die Straßen,
um sich mit einer Freundin, der Alexandra, zu treffen.
Sie gingen in ein Cafe, welches wohl das beste vegan "Cafe-Vux"
sein sollte im ganzen Königreich. Als sie um vier dort eintrafen,
wurde ihnen ein letztes Stück eines Kuchens verweigert,
da es das letzte sei und schon "weg". Und dann gab es nur noch
6 Stück Kuchen, von einer einzigen Torte. Alles gähnende Leere,
bis auf die Kuchenkrümel zumindest. Hmm.
Die Königin war doch sehr empört, denn bei den Empfehlungen
und auf den vielen Fotos lief die Kuchentheke glatt über und über.
Viele Speisen gab es auch einfach nicht, weil es Sonntag war.
Die drei Damen konnten sich keinen Reim darauf machen,
wo da der Zusammenhang bestehen mochte.
Sie tranken dann Tee und spielten mitgebrachte Spiele zusammen.
Auf dem Rückweg wurde gekitzelt und getobt, gekichert.
Der zweite Handwärmer kam zum Einsatz, schaffte aber bei
minus 15 Grad auch nicht viel Abhilfe. Somit galoppierte die Königin
mit der kleinen Prinzessin, nach einer flotten Verabschiedung,
ganz schnell zurück zum Schloss.
Hier wärmten sie sich auf, tranken Tee, aßen lecker Abendessen
mit den goldenen Löffeln und spielten noch ein wenig.
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann machen sie ganz sicher
bald mal wieder einen Ausflug um Kuchen zu essen,
aber nur da, wo wohl ganz wirklich mehr Auswahl ist.
Sonntag, 24. Januar 2010
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
4 Kommentare:
Ha ha die Handwärmer sind immer ein Thema... da freut sich Tante Mindy! Und Freßpaket schon vertilgt! Wo wurde es denn dann doch noch gefunden?
Na gefunden wurde es nicht, die deutsche Post braucht für Pakete innerhalb einer Stadt länger, als ebendiese in andere Bundesländer zu verschicken. :-)
Euer Räuchertofu ist eingetroffen!!!!!!!! Hmmmmm
Euer Räuchertofu ist eingetroffen!!!!!!!! Hmmmmm
Kommentar veröffentlichen