eine halbe stunden war für den spielplatz heute gedacht,
daraus wurden dann letztlich anderthalb stunden.
denn da stand plötzlich ein kind auf dem
spielplatz, welches seifenblasen machen konnte.
dolles eintunken in den seifenbehälter, abklopfen,
dann hält es den pustering vor den mund.
reste des seifen wassers tropfen auf jacke und hose.
am ende wird beides völlig durchtränkt sein von der lauge.
es formt den mund ganz spitz, pustet los.
und siehe da, ein paar seifenblasen entstehen.
ungläubig schaut es neben sich. die person neben ihm
nickt, hält es an zum weitermachen.
worte wie "großartig", "fantastisch" fallen.
kichern. lachen. kreischen. alle beide.
es ist sichtlich erfreut über den erfolg.
kalte hände reibend drängelt die größe person zum gehen.
dicke tränen, ein "schippchen" machend, das kind.
"na gut, aber nur noch ein bisschen."
glückliches lachen.
ein ums andere mal tunkt die kleine person den pustering
in die seifenlauge, sie tut das mit solch einer gewissenhaftigkeit,
dass die rote bommel aufgeregt mit hüpft,
um dann ordendlich zu pusten, so das sich
viele kleine seifenblasen immer und immer wieder auf den weg
zum himmel machen.
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