Sonntag, 9. November 2008

märchen die wahr sind

es waren einmal ….

in einem fernen land, in einer großen, bedeutenden stadt eine königin und ihre kleine prinzessin.

an einem sonntag morgen gegen halb sieben wurden vier augen ganz groß aufgeschlagen.

es wurde sich gereckt und gestreckt, gekuschelt, geredet und gekichert in dem pinkfarbenden bett mit dem pinkfarbenden himmel, an dem die sterne zu dieser zeit nicht mehr leuchteten.


zum frühstück wurde müsli in goldenen schalen aufgetragen.

dann wurde mit dem bauernhof und den tieren gespielt, güldenes papier bemalt und prinzessinnen „unlike“ getobt.


ohne das sonst übliche gefolge schlichen sich die beiden heimlich aus ihrem hohen turm, aus dem schloss und machten einfach so einen schaufensterbummel (sie hatten das säckchen mit den talern vergessen) hand in hand. die kleine princess lief den hin und rückweg zu/von den arcaden ganz alleine.


zum mittagessen wurde selbstgemachte suppe serviert, mit sogar selbstgemachten nudeln.

die goldenen löffel klapperten zusammen im takt.

dann wurde königlich geruht.


mit der fahrrad-kusche ging es gegen drei in die hasenheide. die lamas, pferde und den esel besuchen.

und natürlich wartete auch schon der abenteuer spielplatz. hier waren kaum leute aus dem volk zugegen, also war alles für die beiden alleine.


irgendwann begann es zu nieseln. und es nieselte und nieselte.

das nieseln wurde zu dicken tropfen, tropfen zu regen.

der regen wurden zu bächen, bäche wurden fluten, diese begannen zu strömen. zum schluss mussten sie das schiff kapern um nicht im ozean zu ertrinken. sie nannten den holzkahn einfach ihr piratenschiff . unter deck wurde gekocht und getanzt, über deck musste das steuerrad gelenkt, der boden geschrubbt werden.

zwischendurch gab es zur stärkung königliche dinkelstangen, yogi , apfelschäfchen und tee.

bis viertel sechs steuerten sie das schiff über die weltmeere bis sie es wieder verlassen konnten und neptun sie frei ließ.


im dunkeln galoppierten sie zurück zum schloss.

dort wurde bald das abendessen aufgetafelt.

da die kleine prinzessin am nächsten tag wieder in den königlichen kindergarten ging, musste sie noch gebadet werden, so konnte sie auf keinen fall das schloss verlassen.


also ließ sie pinkfarbendes badewasser in die wanne einlaufen und planschte solange, bis die finger ganz schrumpelig waren.

eine windel aus purem gold sowie ein prinzessinhaftes hemd krönten die nachtausstattung.

die königin trällerte zwei lieder und schon war die kleine prinzessin in märchenhafte träume entschwunden.


und wenn sie nicht gestorben sind,……..

dann leben sie den rest der woche genauso fort.

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