Donnerstag, 4. September 2008

heute und...nr.2

heute
krabbelgruppe, mittagessen, schlafen,esel füttern,schlafen,gleich spielplatz.

und heute vor einer woche…
6uhr aufstehen, fläschchen, raus gehen und ein wenig das viertel erkunden um die metro station „simplon“ im norden von paris.
auf dem rückweg frühstücksbesorgungen mit croissants, citron tarte und baguette. die erkenntnis das die franzosen echt nichts als kaffee und hörnchen zum frühstück zu sich nehmen kehrt jeden tag aufs neue zurück. die frühstücksqualität wird gebrochen mit reichlich essen, butter und marmelade.
12 uhr mit der metro in die city. 13 uhr wir stehen vor dem eifelturm. interessant schon die ganzen nieten, das gerüst, die größe. wenn man schon mal hier ist kann man da ja auch mal rauf.
also anstellen. das kind ist goldig, bekommt süßes und pommes geschenkt ,freundet sich mit ein paar kids an und überbrückt das warten mit spielen und rennen unterm eifelturm. endlich die kasse, nachfragen ob man mit dem kinderwagen wirklich bis ganz oben kann ,bezahlen und….wieder anstellen…nach einem fahrstuhl. nach 3 mal hoch und runter fahren merke ich endlich, wir müssen aussteigen, eine treppe hochbuckeln und an dem nächsten fahrstuhl anstellen. das gleiche noch mal, um bis zur spitze zu kommen, allerdings hier die nächsten probleme. der wagen soll zusammengeklappt werden oder man komme durch die sperrungen nicht durch. hm. ist ja klasse. 2 wagenteile, tasche und kind auf dem arm, laut fluchend( ich war überrascht wie gut ich in englisch fluchen kann.) versuche ich alles durch den gang zu manövrieren. der portier mault rum, die leute hinter uns auch. auf die frage warum mir beim bezahlen extra gesagt wurde es ginge ohne umbauen bis hoch und was macht man hier eigentlich als rollstuhlfahrer wurde mit einem frechen“thats not my problem“ geantwortet. also….mit kinderwagen und rollstuhl kann man nicht auf den eifelturm!!! Da war der tägliche stress in der metro noch spaßig. lassen sie sich das gesagt sein.
gesehen hat man nicht viel nach dem stress. ein paar fotos und schnell wieder runter, denn auch hier muss man wieder für jeden fahrstuhl anstehen und treppen überwinden.
unsere meinung dazu, der eifelturm wird völlig überbewertet….unten gucken reicht aus.
es ist wohl eher wie mit dem arc the triumph ein typisches wahrzeichen und nicht wirkliche begeisterung dahinter. da war das moulin rouge gestern interessanter.

ein beruhigender spatziergang an der "seine" bringt mich, das kind mit einem eis, wieder in gute laune. tolle brückenkonstrucktionen mit aufwendigen verziehrungen, ein blick auf das "grand palais". die dächer sind hier alle „gerundet“, das sieht klasse aus. alle fenster haben kleine lädchen und wunderschön verschnörkelte balkone. so viel liebe fürs detail in den meisten dingen.
die menschen sind freundlich, zuvorkommend, nicht hecktisch. es irritiert dann und wann da man soviel gelassenheit im alltag gar nicht kennt.
wir treffen nach 3,5 stunden unsere reisebegleitungs und reise/metro checkerin wieder.
wir laufen über den "place de la concorde" (hier wurde marie antoinette geköpft), durch den "jardin des tuileries" (brunnen ,blumen, bäume, hecken, skulpturen) richtung louvre.
alles was heute an gebäuden und brücken gesehen wurde war so aufwendig gearbeitet und so liebevoll gstaltet. hilfe! und all die lampen, laternen …alles kunst pur. alles hat stil.
an der seine geht es im spatziergang weiter um ein shoppingviertel unter die lupe zu nehmen. etwas obst kaufen, was hier fast zu einem luxusartikel wird. 3 bananen kosten 2 euro ,eine nektarine einen euro. allerdings schmeckt das obst hier besser, es ist viel aromatischer. auch
kaffee kann hier nur empfohlen werden, er ist so was von köstlich! schwarz ,aromatisch und dick.
danch geht es langsam richtung heimat. das kind schläft bei der ankunft nahe der wohnung. “un blache wine & un cocktail“ wird an „unserer“ bar bestellt.
dann umfallen ins bett.

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