Donnerstag, 31. Dezember 2009
Letzte Wünsche
hier aus dem völlig verschneiten Walde,
durch den man total super Schlitten fahren kann,
von ganzem Herzen ein gesundes neues Jahr!
Gesundheit, Liebe, Freude, Spass und Mut!
Wir sehen uns im nächsten Jahr. :-)
Und hoffen, sie sind auch wieder mit dabei,
dass würde uns freuen!
Sarah und Diana
Samstag, 26. Dezember 2009
eins, zwei, drei
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Freude, Dankbarkeit, Demut
Nach dem öffnen der Augen am Morgen wurde sich schnell angezogen und gemütlich gefrühstückt.
Nachdem Sarah nach einer Weile aus ihrem Spielezimmer kam,
lagen tatsächlich Geschenke unter unserem Tannenbaum.
Schrecklich aufgeregt war der Sonnenschein bei auspacken.
Und hoffentlich froh über das, was sich hinter all dem Papier und den Schleifchen verbarg.
Ab dann: Versinken beim und im spielen.
Ein Schläfen.
Chic machen.
Und nun…. frohes Beisammensein, essen und noch mehr Geschenke.
Wir wünschen ihnen allen einen noch ganz besinnlichen Tag.
Ganz wunderbare Feiertage.
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Wasserdicht, oder auch nicht

Als wir das Haus verließen konnte das Kind in wirklich allerletzter
Sekunde davor bewahrt werden, mit den nicht wasserfesten Stiefeln
in eine große Pfütze zu springen,
um dann die nächsten Stunden mit nassen Füßen durch die Stadt
waten zu müssen.
Nach den nun wirklichen allerletzten Vorweihnachtsvorbereitung am
Vormittag, legten wir eine Pause im "Bacomis" (wir empfehlen!!!) ein.
Zwei große Damen tranken den mega leckeren Kaffee mit Hummus-
Bagel und die kleine Dame verlangte vor der Vitrine mit gestrecktem
Zeigefinger nach gelbem Cheesecake.
Wieder vor der Haustür konnte Sarah sich einfach nicht erwehren,
und musste dann doch mal,
auch ohne wasserfeste Gummistiefel, geschätzte 6 Minuten in der
noch größer gewordenen (es taut ja schließlich)
Pfütze regelrecht baden.
Reinspringen, stampfen bis es ordentlich spritzt, durchwaten,
durchrennen.... bis fast kein Wasser mehr drin ward.
Am ende wurde der Beutel Apfelsinen in den resten des Wasserlochs
noch ordendlich gebadet, getaucht, ersäuft.
Und nun schlummert die kleine (Dreck) Wasserhexe und träumt vom
Weihnachtsmann, oder der Weihnachtsfrau, der/die ja morgen
hoffendlich ein paar Geschenke unter den Baum legt.
Dienstag, 22. Dezember 2009
Eisregen
Für die fast letzten Weihnachtstage-Besorgungen am Vormittag
holten wir "die Ziege" wieder raus. Allerdings war stellensweise kaum
noch Schnee auf den Gehwegen und die Kufen des Schlittens
quietschten. Wir kamen nur schwerlich vorwärts.
Auf halbem Wege erhörte uns der Winter und schickte Regen,
welcher augenblicklich auf der Erde gefror und (wohl nur für uns)
eine phantastische Eisschicht zauberte und wir nun mühelos mit
dem Schlitten durch die Stadt laufen konnten.
Am Nachmittag zuckelten wir erneut mit dem Schlitten,
mit Joel und Patrizia, den Kanal entlang in die W.strasse, wo wir von
J. und Mama mit lecker Kuchen empfangen wurden.
Schnattern und spielen, R. und Mama trudelten auch noch ein.
Zum Abendessen wurde eine sehr leckere Sauerkrautsuppe serviert.
Gekicher und gerutsche, einen Ausrutscher, gab es auf dem vereisten
Weg zurück.
Und dann....hopp hopp..ganz flott:
"Appp" ind die Heiti!
Montag, 21. Dezember 2009
Schlittenfahrt
Am Vormittag mit dem Rad im wahrsten Sinne des Wortes die Stadt
unsicher gemacht, holten wir für die Nachmittagseinkäufe den
Schlitten (in unserem Fall "Die Ziege" auf der meinereiner als
Kindchen schon unterwegs war!) aus dem Keller.
Freudig quietschend wurde dieser vom Herzchen in Beschlag genommen.
Sie wollte auf Schneefreien, wirklich nicht befahrbaren Flächen
gar nicht mehr absteigen. Allerdings im Einkaufsmarkt war dann
wirklich Schluss und nur unter größtem Gezeter stieg sie ab.
Sie blieb am Eingang auf dem Schlitten sitzen,
jetzt natürlich aus Prinzip!
Sonntag, 20. Dezember 2009
Weihnachtsbäckerei
Ein Anruf lockte uns heute doch zumindest für ein paar Meter in die
Kälte raus vor die Tür.
In der WB.str. wurden Pfefferkuchen gebacken und es sollte gebastelt
und verziert werden.
Ausstechen, schnitzen, kleben, kitten.
Kichern, lachen, lach-brüllen.
Joel und Sarah ließen erst von Holger ab, als es ums verziehren
der Häuser ging.
Bunt, bunter, am buntesten!
Und während geschmiert, gekleckert und Schabernack getrieben wurde,
zauberte der Küchenchef uns ein Abendessen, welches wir zwei so
noch nicht kannten. Kartoffeln in roter Soße gekocht. Lecker!
Ach und unser vierter Adventmorgen?
Im Bett zeitungslesend auf eine erwärmung des Wohnzimmers warten.
Frühstücken heute ohne Sonntagsei, aber mit "Kur-Speziellem-Müsli"
Menü. Danach Hüpfball und kneten mit "Kitty".
Noch 4 Tage und dann wirds ernst!
Nein, quatsch...dann ist alles schon wieder vorbei!
Samstag, 19. Dezember 2009
Streiks.
nach einem Ministreik der kleinen Dame ein ausgefallener Mittagschlaf,
Kinderyoga-versuche am Nachmittag,
und ein wegen der Kälte komplett streikendes Auto.
Wir streiken jetzt auch, wir wollen es warm haben.
Zumindest wärmer!!!
Freitag, 18. Dezember 2009
Bitter kalt
Und Schnee haben wir hier in unserer großen Stadt.
In der Kita bekamen die Kinder die ersten Weihnachtsgeschenke.
Danach große und laute Neujahrsbekundungen, die so komische
Formulierungen wie "Bis nächstes Jahr!" beinhalteten.
Somit ist das Kind ab nun auch ein "Ferienkind".
Eine Süßigkeit nach dem Abendessen vom Tannenbaum nehmen
und auf dem Gummiball rumhüpfen sind grad die
"Tagesbeschäftigungen" überhaupt!
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Blogeintrag No. 500
Winterlieder während alle um den selbstgebauten Weihnachtsbaum
tanzten. Es gab tolle Leckereien und vom Kindchen ein tolles selbst-
gebasteltes Geschenk in Form einer Kerze mit beklebtem Glas.
Langsam wirds ernst!
Noch 7 Tage!
Mittwoch, 16. Dezember 2009
Diese Stadt hat uns wieder!
Während sie sich drei Wochen lang mit schlechtem Wetter in aller Weltgeschichte
rumplagen mussten, lagen wir auf der faulen Haut in Buckow, im weißen Schloss,
bei unserer verordneten Mutter-Kind Kur.
Wir bewohnten ein zwei Zimmer Apartment mit eigenem Bad und Blick auf den See.
(Von dem aus am Morgen oft ein atemberaubender Sonnenaufgang zu bewundern war.)
Ich (Mama) musste soviel Sport wie wohl noch nie in meinem Leben machen.
Der Muskelkater ließ uns wohl aber alle eher durch die Gänge schleichen als hüpfen.
Wassergymnastik (kleine Schwimmhäute zwischen den Zehen hatten sich
schon nach wenigen Tagen gebildet, die Hände befanden sich im „Dauerschrumpelzustand“),
Gymnastik, Nordin walking, Rückenschule (die Muskeln sollten sie jetzt
mal sehen….ha ha!!!), Pilates
( wie sehe ich meinem Po am besten von Hinten?) und PMR, um nur einiges zu nennen.
Zwei bis drei Stunden am Tag Sport, den man auch zeitlich vorgeschrieben
und hin bekam, da ja das gesamte einkaufen, Essen zubereiten, Tisch decken,
(Das Essen wurde sogar serviert oder beim Buffet konnte sich jeder selbst bedienen.
Da ja Sarah auch zum zunehmen hier war hatte sie nach den drei Wochen
2 Kg mehr auf den Rippen. (An dieser Stelle wird verschwiegen, dass ihre
Begleitperson 4 Kg zunahm, wir sagen mal einfach „ natürlich reine Muskelmasse“!) )
und abräumen sowie der Abwasch weg fielen, den hier Angestellte des Hauses
übernahmen. Nicht mal den Müll musste man selber runter tragen, geschweige
denn sein Zimmer selber putzen. Luxus pur. Nach dem Wäsche waschen durfte
der Hauseigene Trockner „genossen“ werden. (Wir wollen jetzt auch so „Was“ haben!!! )
Freizeit an Stellen, wo sie bisher noch nicht bekannt war, geschweige denn
vermutete wurde.
So war es möglich, noch mehr Zeit als sonst zusammen zu verbringen.
Was auch getan wurde.
Wir kneippten schon morgens um acht und aßen dann reichlich Frühstück.
Erst wurde im eigenen Bad inhaliert, dann, nach einem ordentlichen Donnerwetter,
zweimal am Tag am Gerät mit ordentlichem Salzzusatz in der Praxis.
Viel, viel Zeit wurde in der Schwimmhalle verbracht. Stundenlang geturnt in der
riesigen Turnhalle, auf dem Trampolin gesprungen, geklettert und Kinderyoga betrieben.
(Am schweißtreibendsten war das freiwillige Kinderturnen mit Frau K.,
die mit der Trillerpfeife auch den letzten Kasperkopf in Griff hatte und uns hin und her
scheuchte zu lustiger Musik und abschließendem Gekicher.
In der hauseigenen Sauna haben wir 2-mal die Woche gesaunert und Kindersaunern
organisiert.(Sarah kochte im Aufgusstopf die Palette der guten Küche rauf und runter,
rührte mit dem mega großen Holzlöffel emsig um und verteilte Imaginäres Essen
auf Holzbänke und Hände.)
Der Kurort an sich wurde erkundet
mit seinen schmalen Gassen, alten Häuser, Tälern und Bergen.
Den Spielplatz im Schlosspark haben wir natürlich ebenfalls unsicher gemacht.
(Die neuste Leidenschaft der jungen Dame…wippen! Toll mit nur einem Kind! )
Eis wurde geschlemmt im Tante-Emma-Eisladen Roth, den wir hier ausdrücklich
empfehlen können, mit jeder menge Kinderdeko, Süßkram, Haarzeug und einem Armband.
Freundschaften wurden geschlossen unter Großen und kleinen Leuten. Sarah
freundete sich mit Anna an. Mit Greta und Lilly. Ab der zweiten Woche wurde
nun nicht mehr nur in der Hauseigenen Kita abgehangen, sondern auch beim
essen und anderen Freizeitdingen.
Malen und CDs hören, spielen im Spielzimmer.
Meinereiner (für alle die sich immer wieder fragen warum diese Floskel hier immer
wieder mal verwendet wird….. Bugs Bunny Fan lässt grüßen und es ist
auch sonst so schön passend) ließ sich mit den Ladys Gesine,
Katja 1 und 2, Barbara, Anne und Stefanie ein.
Wir organisierten und schmissen eine Kaminfeuerparty mit einem sehr heißen Ofen
und selbst gemachtem Kinderglühwein.
Bekamen im Schwimmbad zur Abschlussfeier alkoholfreie Cocktails serviert,
während die Kinder noch mal zwei Stunden im Kindergarten abhängen mussten
und bekamen am letzten Tag noch mal das volle Sportprogramm von A bis Z
von der „Kur-Leitung“ verabreicht,
so das wir regelrecht erholt und auf allen vieren das Schloss verließen.
Neu für uns beide war auch, das ab dem 1. Dezember „verordnete“ Türchenöffnen.
Sarah hatte drei an der Zahl, was nicht beabsichtigt war, und konnte so dreimal
am Tag, nach jeder Mahlzeit nämlich, ein Türchen öffnen.
Ja selbst der Nikolaus trudelte pünktlich hier ein und so hatten wir Obst und
Süßkram in unseren geputzten Stiefeln. Bei Sarah saß der
„in London verloren gegangene“ Sandmann (natürlich neu noch mal wo ergattert!)
oben auf dem Schuh.
Na das Freudengeschrei war im ganzen Haus zu hören!
Und auf dem Weihnachtsmarkt haben wir wirklich den Weihnachtsmann getroffen.
Na da riss die kleine Dame aber ihre Augen ganz schön weit auf und sahnte einen Teddy ab.
Und am letzten Wochenende schneite es! Während des Frühstücks fielen ganz
sachte dicke Watteflöcken vom Himmel.
"Frau Holle. Frau Holle. Die schüttelt ihre Betten aus, da fällt für uns der Schnee heraus!"
Wir bedanken uns für eure zahlreichen SMS, Briefe, gemalten Bilder, Geschenke
und Anrufe, allen die an uns gedacht haben, sowie dem uns besuchenden Besuch!
Und nun?
Der Wettlauf geht in die nächste Runde….
Noch 8 Tage, dann kommt der Weihnachtsmann.
Ho ho ho und Sport frei!