die nacht, sie war keine gute für das kind! warum auch immer, keine ahnung, sie schrie alle zehn minuten los von 23 uhr nachts bis 5 uhr früh.
es scheint, als würden die zähne weiter „wachsen“.
mama wars egal, sie war eh schlaflos und las bücher.
topfit schlug das kind gegen halb acht die augen auf und mama hatte mühe aus ihren verquollenen überhaupt zu schauen, fläschchen machen, das kind an ziehen, spielen.
unglaublich viel schminke heute morgen, die mama, dass schätzelchen ein wenig lippglos.
kurz vor zehn das 5. mal den gleichen weg in die kita gegangen, zu den gleichen kindern, dem gleichen morgenkreis.
dann eine veränderung im ablauf.
drei mamas verabschieden sich, ziehen sich an und drei kinder stehen brüllend an der tür.
„in einer stunde bin ich wieder da, moin cherry!“ sprach sie und drehte sich schnell um. stark sein, alle beide, wie verlangt, wie immer.
das gebäude wird verlassen um am fenster noch mal zu winken. dicke tränen bei mama, die sie unterdrückt und beim kind, welche die zarten wangen herab laufen und auf den boden plumsen. das weinen durch die dicke scheibe laut zu hören.
schnelles umdrehen und ebenso schnelles weg gehen.
im „les croissant „ wird gesessen, kaffee getrunken, gegrübelt was das kind so macht.
sie weint nicht mehr, so ist sie nicht. sie wird spielen und weinen, wenn sie einen bei der rückkehr erblickt.
ein blick auf die uhr. gottchen gerade mal 20 minuten waren vergangen.
wie lang dauert eine stunde!?
das kind, spielend in sich versunken, beim manschen in blauen fingerfarben, schaut plötzlich auf und blickt in die augen der seit einer stunde vermissten person.
weinen, sie die kleine.
rennen.
an sich drücken.
aneinander schmiegen.
tiefes, schweres einatmen auf beiden seiten.
anschauen.
lächeln.
morgen wieder
wunderschöne worte.
AntwortenLöschenrührend.
ihr zwei.