Freitag, 31. Oktober 2008

stundenlang

stundenlang schlief das kind nach dem kindergarten.
das malen und schmieren mit fingerfarben, das spielen, singen und tanzen hat sie so geschafft, dass fast 3 stunden verstrichen, bis sie die augen wieder öffnete.

Donnerstag, 30. Oktober 2008

gespenster

heute das gespensterfest lief phantastisch. überall nebelschleier und schwaden, selbstgebastelte, gruselige fingerkostüme und bettlacken-kreationen, singende, tanzende knirpse die durch wallenden stoff schwirren, lieder sangen.

es war so aufregend, dass das kind glatt zwei stunden mittagschlaf brauchte, um sich von all dem aufregenden zu erholen.

und falls sie es noch nicht wissen, die rosinenbomber drehen ihre letzten kreise über uns und verursachen einen höllischen lärm.

Mittwoch, 29. Oktober 2008

gesichtsfasching

im kindergarten sang das kind heute lauthals beim morgenkreis mit.
morgen ist nämlich das halloweenfest.
das gespensterlied wurde geübt, mit viel "huhu huhu huhu",
umher geistern und klatschen.
zum mittag wurden unmengen von reis, soße und gemüsebratlinge in sich hineingestopft.
mittagschlaf zwei stunden, danach war nur noch wenig zeit und tageslicht für anderthalb stunden spielplatz.
zum abendessen falafel beim araber um die ecke.
das kind stand mehr auf den abgestaubten käse, halloumi ,
den es aus mitleid bekam, nachdem das gesicht eindeutige bände sprach,
dass falafel nicht ganz so ihr ding sei.
gleich das neue, sehr zu empfehlende buch "ich kenn mich schon gut aus!" am durchblättern,
danach zähne putzen, ganz sicher ein lied und schlafen.

Dienstag, 28. Oktober 2008

zum 1., 2. und dritten

zum ersten frühstück trank das kind eine flasche milch.
zum zweiten frühstück aß sie etwas nutellabrot.
zum dritten, in der kita, honigbrötchen.
zweimal zum mittagessen, kartoffelbrei.
kaffee, in form von grießbrei mit obst.
abendessen schaufelte madame unaufhörlich nudeln und ei rein.
obendrauf wollte sie auch unverschämter weise noch quark.

ein job wird gesucht, um das alles bezahlen zu können….

Montag, 27. Oktober 2008

alleine, das kann sie schon!

und sie greift zu löffel und yogibecher, stopft die grüne plasteschaufel in den quark, um sich dann einen riesigen berg dieser breiigen masse in den mund zu schieben.
natürlich nicht ohne tisch, fußboden, lätzchen, ärmel, kragen, mund und.......
mamas hose zu beklecksen.
wie macht sie das nur?
großartig.
gleich noch mal.

Sonntag, 26. Oktober 2008

"appp" in den wagen!


mit freundin alexandra wurde der tag ab 12 uhr geteilt.

wir trafen uns zum bus fahren mit der linie m 41, erneut in richtung des gropius baus, um dort schönheiten von barbara bloom zu bewundern.

ihre großartigkeit und raffinesse sind schon bezaubernd.

sarah saß entweder inmitten der kunst auf dem boden und blätterte bücher, stratzte durch den jeweilig besuchten raum, ließ sich die bilder erklären, schnatterte zur belustigung unaufhörlich herum.

zumindest solange bis eine angestellte des hauses der meinung war das kind müsse im mitgebrachten wagen still sitzen oder wir müssten den ort sofort verlassen.

es muss nicht gesagt werden, dieser unhöflich, hingeschmissene, befehlston zauberte mama eine sehr, sehr dicke ader an den hals und blicke die töten könnten wurden gewechselt…..“.

die sache an sich vielleicht noch hinnehmen müssend, das kind allerdings niemanden störend gewesen und in diesem haus auch noch nie auf „die plätze“ verwiesen worden wurde!!!

bild des tages war eindeutig „goethes corridor“ von 1977.


danach ging es ausnahmsweise mal richtung friedrichstrasse. vorbei am checkpoint charlie, sowie der mauer, um dann vor dem coolsten kaffeeshop zu stehen den wir seit längerem betreten haben.

der „aroma expresso bar“.

hier gab es einen salat, kaffee amerikanisch, früchtebrei.

sarah flirtete mit den angestellten und fasste reichlich schoki ab.

dann folgte ein sehr langer spatziergang , bergmannstrasse, hasenheide, alexandra zu hause verabschieden und flughafenstrasse richtung heimat laufen.

die zeitumstellung macht dem schätzchen etwas zu schaffen. um sieben war sie schon sooo müde und musste ja noch eine stunde durch halten.

baden lenkte etwas ab und föhnen auch.

zwei lieder und äuglein zu.

Samstag, 25. Oktober 2008

fische fast am hacken




der tag begann um sechs wie immer, der rest des vormittages ebenfalls.

als der mittägliche schönheitsschlaf abgehalten wurde trudelten oma und opa ein.

es gab einen winnie puh sessel, 2 hosen und schoki als geschenk für sarah.

schnell noch was essen und dann ginge es auch schon an die frische luft.

immer am kanal entlang,durch die grauen strassen des viertels, allen booten winken und die enten grüßen.

beim thai gab es suppe für alle. die dame wies mit einem freundlichen „vooosich wegen die kind, dasss ist wam!“ auf die kochend heiße, wohlschmeckende brühe hin.

sie ist sehr gewachsen, dass war spätestens dann klar, als sarah mit bloßen händen ins wasser greifen konnte und die goldfische angelte.

auf dem rückweg ein zwischenstopp bei den „sziiiegeen“ und einer am spielplatz.

Ein paar augenblicke später wurden oma und opa richtung süden wieder verabschieden, um dann selber das kind huckepack tragend ins kaufland zu schlendern, yogi zu besorgen, schaufenster zu bestaunen, eis zu essen sowie mindestens 6 mal die rolltreppen hoch und runter fahren.

Freitag, 24. Oktober 2008

rosarot wird vermisst

der tag verlief wie die anderen in dieser woche, aufregend.
aufstehen, fläschchen, spielen, 2.schläfchen, frühstück, kita, mittagessen, schlafen und spielplatz.
allerdings hab ich in der kita heute mittag gegessen. das war lecker. kartoffeln und gemüsebratlinge.

später waren wir auf dem spielplatz und es waren endlich mal wieder paar kids mehr da.
ein paar kids aus der kita waren auch noch da.
ich hab zwieback verteilt und bekamen dafür schokokuchen sowie kekse.
mit j. teilte ich mir seinen apfel, bis ich von seiner mama einen eigenen bekam.
als wir gehen wollten war mein puppenwagen nicht mehr da! wir waren überall gucken.
er wird nun also vermisst!!!
ein rosa farbener, nur für den fall einer kommt an ihnen vorbei gefahren.


Donnerstag, 23. Oktober 2008

h2o

vorsichtig sehe ich um den türrahmen des bades, da steht sie, auf dem plastehöckerchen am kinderwaschbecken.

das wasser läuft in einem großen strahl aus dem glänzenden hahn, es schäumt regelrecht auf, tropfen spritzen in alle richtungen.

die augen des kindes sind geweitet, erheiterung und faszination ist ihr eindeutig anzusehen.

sie sollte, nach dem mittagessen im kreise von 15 anderen kindern, ihre hände waschen gehen.

„oh mit wasser, sehr gerne…“ wird sie wohl gedacht haben, als sie sich zum waschbecken begab und das wasser aufgedreht wurde.

der waschlappen wird nun auf den ausfluss gestopft, das wasser sammelt sich zügig. eine hand drückt den lappen zum verstopfen, die andere platscht mit voller wucht auf die wasseroberfläche. sie grinst.

nun zieht sie den lappen mit einer schnellen bewegung nach oben, so hoch dass das wasser an händen und armen herab läuft, pulloverärmel werden durchtränkt.

fasziniert schaut sie den rinnenden bächen richtung fußboden hinterher.

sie wiederholt alles noch einmal, dann noch einmal.

ich habe es mir inzwischen in der tür bequem gemacht, schulter und kopf lehnen am rahmen.

der blick geht zum spiegel und sieht hinein. noch einmal ein grinsen, als sie sich selbst darin entdeckt. sie weiß sie ist es selber und grinst sich noch einmal zu, dann streifen die augen wieder ab, entdecken die seife.

sie nimmt sie in beide hände und hält sie unter den immer noch beständig fließenden wasserstrahl. sie bewegt sie etwas ungeschickt in den händen hin und her, da glitschig und langsam wird die seife an sich kleiner und kleiner und der schaum im becken mehr und mehr.

andere kinder betreten den raum, sie schaut auf, um wen es sich handelt.

nun, im spiegel, entdeckt sie mich, dreht sich schnell um, sagt leise „mama!!!“

dreht sich zurück, legt seife und lappen hin, dreht den hahn zu und gleitet vom hocker.

umarmen und fest halten, welches bis vor die haustür nicht mehr unterbrochen wird, außer zum anziehen und verlassen der kita.

Mittwoch, 22. Oktober 2008

aufatmen

beim abgeben in der kita den dritten tag herzzerreißendes schreien des kindes, welches in ein kreischen übergeht, wenn man sich draußen an der scheibe ein zweites mal verabschiedet.
weinen, beim abholen, nein seit 3 tagen tut sie eben dies nicht mehr.

zwei stunden war sie nun also heute da, ganz alleine und saß am mittagstisch mit einer gurke in der hand, gut drauf, schmatzend mit großen augen da.
als wir uns ansehen atmet sie auf und kommt angerannt.
den "morgenkreis" hat sie freudig alleine mitgemacht.
ein gutes zeichen.
den heimweg lief sie fast alleine ganz zurück und stiegt die stufen bis in den zweiten stock auch noch selber rauf.
dann war tragen nötig, ein schnelles mittagessen und endlich schlafen, ausruhen vom anstrengenden vormittag, um später mit viel energie eine spielplatzrunde nach der nächsten zu drehen.


Dienstag, 21. Oktober 2008

beinkraft

und sie stieg die stufen ganz alleine hinab, fünf stockwerke an der zahl und war sichtlich stolz auf sich, dieses heute gemeistert zu haben.

Sonntag, 19. Oktober 2008

bus "faaahn"

ein grauer tag mehr reiht sich ein in die schlange der grauen herbsttage.

ein guter grund ein wenig bildung und kultur im „inneren „zu betreiben“.

mit freude fährt das kind ja bus, am liebsten auf dem fenstersitz stehend, besser noch mit salzstangen in der hand und so stiegen wir mittag in den m 41 (aa busss!!!), fuldaerstr. und

fuhren richtung potsdamer platz zum "martin-gropius-bau" .

die ausstellung „richard avedon“ zog uns hier her.

bei dieser handelt es sich um die erste retroperspektive des amerikanischen starfotografen in deutschland.

das kind erklärte die fotografien mit „dovima with elephants“ (da! da! a! efann! oohhhh!), „marilyn monroe“ (aa daaaame), „the beatles“ (a man) , „die wehenden haare von "twiggy" , eine dame mit hut und schirm- „carmen, place francois premier, paris“ (chic) und unterhielt damit umstehende ausstellungsbesucher.

später ein schläfchen. ein längerer besuch auf dem spielplatz, ein paar runden wurden hier gedreht und stella war da, die einzige die wohl nicht in urlaub zu seien scheint.

abendessen, „badee badee“ ein lied, schlafen.

Samstag, 18. Oktober 2008

was in die ohren

beim brunchen der „ fantastischen 6 er damen-runde“ gab es leckeres essen in form von couscous mit sellerie und weintrauben, kaffee und frischem minzetee ( von dem weiter behauptet wird es gäbe ihn nur hier in berlin!).

danach wurde noch zu jazz getanzt, dem dj konnte dies nicht verwehrt werden, und sekt getrunken.

schnelles heim radeln, da unglaublich kalt das wetter nun doch ist.

nach einem verspäteten schläfchen ging es raus zum einkaufen, ohne kinderwagen.

das kind lief schnell trappsend nebenher, kicherte, wurde im einkaufswagen herumgefahren und erfreute das halbe einkaufszentrum mit jauchzenden freudensbekundungen wegen dem mindestens 20 mal rolltreppe hoch und runter fahren. beim nach hause laufen hatte jeder einen ohrstöpsel im ohr, drinnen sang rihanna ihr „umbrella“ und draußen wurde, kichernd, hopsend, rennend, kreischend und kitzelnd, von den anderen menschen ein kopfschütteln oder lächeln erntend, laut mit gesungen.

gröhlend a’ la opala la lalala lala la la la…… „ ging es dann nach haus, mit der feststellung,

abend halb sieben ist es noch nicht so dunkel, wie es morgens halb sieben noch ist!

Freitag, 17. Oktober 2008

dieser tag

vier augen gehen auf gegen halb sieben, ein kakaofläschchen, spielen, ein schläfchen.
zweites frühstück, kinderzimmer aufräumen, einkaufen gehen, ein wenig frische luft.
mittagessen minimal. mittagschlaf unzureichend.
mit dem rad durch neukölln, friedrichsthain und kreuzberg gondeln.
spielen, abendessen, „badee, badee“ machen, ein lied nun schlafend.

Donnerstag, 16. Oktober 2008

geschichten

……..ich überhöre ein sanftes „sarah!“ und biege in unsere strasse ein.

die bäume sind bis zur hälfte nun schon blattlos. das was noch am blätterkleid vorhanden ist hat sich in ein sattes, leuchtendes gelb verfärbt.

durch das laub auf dem boden renne, schlürfe, wantschel und krieche ich. das raschelt sooo schön. es riecht nach herbst und feuchten blättern.

ein paar sonnenstrahlen zwängen sich immer mal wieder durch den grauen schleier des oktoberhimmels hindurch.


beim 4.hauseingang bleibe ich stehen, der mit der großen grünen tür, die so einen riesigen, schön geschwungenen türgriff hat.

ich taste alles ab, setzte mich auf die stufen, schaue mich ein wenig um.

da vorne steht eine frau die zu warten scheint, ein auto fährt vorbei, mir kommt ein mann mit zwei riesigen hunden entgegen, die so groß sind wie ich selber.



ich geh auch weiter und lasse meine linke hand an den dunklen, kalten kacheln der hauswand entlang streifen. ich bin fasziniert, wie meine fingerspitzen jede unebenheit aufnehmen und wie es leicht kribbelt durch die bewegung.

ist schon interessant, dass sich alles immer anders anfühlt, als man es eigentlich in erinnerung hatte. beim letzten mal war die wand noch ganz warm, dass war im sommer.



ich klopfe laut an die heruntergelassenen weißen rollos des geschlossenen geschäftes und klettere dann auf den türabsatz des nächsten hauses .

ich sehe mich um. eine frau steht ein stück hinter mir, ein radfahrer schlängelt sich vorsichtig vorbei.

ich versuche die klingelknöpfe zu erreichen, komme allerdings nicht ran und gebe nach einem kurzen wutanfall auf.

auf den bauch legen und wie ein reptil den absatz hinunter gleiten, das macht spass.

mir fällt ein, da vorne ist das fenster in dem oft eine katze sitzt. ich spurte los. atemlos komme ich vor dem riesigen fenster zum stehen. schade sie ist nicht da die „persianerin“ in grau.


ich lächle die 2 kinder an die mir entgegen kommen, mache noch einen zwischenstop an der roten hoftür und gehe einer frau nach die vor mir läuft.

ich hole sie ein und überhole sie. sie lächelt mich an.

vor unserem hoftor bleibe ich kreischend stehen, die frau verfolgt mich noch immer.

sie rennt plötzlich auf mich zu, hebt mich hoch und wirbelt mich durch die luft.

ich jauchze vor vergnügen.

wir verschwinden beide in den dunklen hinterhof , pflücken knallerbsen und machen diese augenblicklich platt.

das macht solchen spass, dass die zeit vergessen werden könnte.

als fast keine kleinen, weißen bällchen mehr da sind, lege ich die letzten auf den boden und wir schauen uns mit leuchtenden augen an.

„dankeschön, schätzchen, aber die letzten sind für dich, mein herz!“ sagt mama.

na dann ...peng ...peng!

Mittwoch, 15. Oktober 2008

ein "ai" dem hai





nach einem spielplatzbesuch am wildenbruchplatz und beim zurück schlendern an der frischen luft, eben diesem gefährt begegnet auf der sonnenallee, ecke wildenbruchstrasse, welches dem kind ein freudig kreischendes gebrüll entlockte......
man beachte bitte den "hai" am ende des wagens!
um den ging es nämlich.

Dienstag, 14. Oktober 2008

rätselraten

kommunikation ist etwas wunderbares.
die bedeutungen von:

eerdbeen
oahhring
muoaschien
hau schuuiii
itte
heefen
aine

???

sagen sie es mir!


Montag, 13. Oktober 2008

in der nebelburg

zwei wunde halspartien wurden mit erdbeereis behandelt, auf der treppe sitzend in der schönstedtstrasse, im sonnenschein ein wenig wärmend und die wohnung sieht aus wie ein gespensterschloss, umgeben von nebelschwaden, da überall feuchte tücher hängen, um husten zu lindern, gespensterartige geräusche gibt es grad 24 stunden, rund um die uhr.

Sonntag, 12. Oktober 2008

ein sonntag ohne sonne

fläschchen halb sieben, dann ein schläfchen, zweites frühstück (ein ei halb selber "appp"gepellt).
rad fahren in den treptower park, im dortigen spielplatz ein wenig toben, durch raschelndes laub rennen, gelbe blätter an den bäumen bewundern, kastanien sammeln, den gnom im teich grüßen, enten füttern.
mittagessen und mittagschlaf.
eine runde über den spielplatz wackeln, heute war keiner da von der "rocker-bande".
gegen fünf in der k.strasse eingetrudelt. ein pläuschchen hier und eins dort. kaffee, sekt und leckerer kuchen, ein bisschen musik.
wir haben ein wenig vernachlässigt uns öfters dorthin zu begeben.
das ändert sich nun wieder, hoffentlich.

Samstag, 11. Oktober 2008

herbsteindrücke

unser 2. herbst, hier

nach einer weiteren fast durchwachten nacht wurde der tag gegen halb sieben begonnen.

das kind scheint die kita im unterbewußtsein doch ziemlich aufzuwühlen und sich auf die nächtlichen –nicht-ruhe-phasen- auszuwirken.

frühstück….

sie nimmt das ei ganz vor sichtig in die hand „heizzzzs!“

sie pustet.

langsam dreht das schätzelchen die hand mit einer halben, seitliche bewegung so, dass das ei jetzt genau über dem tisch hängt. kräftig haut sie es auf die schwarze oberfläche des abgekratzten holzes.

„appp!“ sagt sie und guckt mit ihren mega großen augen hoch. setzt sich ohne zu fragen einfach auf mein rechtes bein und versucht das ei abzupellen.

„ komm wir machend das gemeinsam.“ vorsichtig greift sie schalenstück um schalenstück, um dieses dann fasziniert in die kleine schüssel zu werfen.

es geht ihr ein bisschen zu langsam, dass "appp" pellen.

dann nach dem vormittagsschläfchen 2. frühstück und rad fahren.

kreuzberg, lausitzer platz “rosenrot“. wir haben stiefel und gummistiefel bekommen.

laufen zum "veni vidi vegi", wir kaufen käse, weiße schoki und kassler….

weiterlaufen ….ein wenig im "coretex" rumschnurren, aber kein passendes t-shirt fürs herzchen dabei.

zum mittagessen trudeln wir im „papa no“ in der oranienstr. ein.

saitanspieße mit erdnusssoße (im übrigen hier die beste in wohl ganz berlin!!!) und avocado maki in pink papier! lecker. wir lieben sushi.

beim entlang schlendern der oranienstraße in buchläden geschaut und ins „rote lippen“(kosmetik) und beim inder…. alexandra getroffen. beschwerden übers nicht indisch essen gehen wurden zur kenntnis genommen und sollten schon morgen abend dringenst behoben werden!!!! weiter die strasse hoch, um dann am vegan eis laden ein selbiges zu essen und mit dem rad in den görlie zu gondeln.

man berlin ist echt so eine kleine stadt…. toni wurde hier angetroffen mit den hunden.

ein plausch in der art von „ey das wetter ist so geil, als würde es frühling werden! ja man, stell dir mal vor es wäre wirklich so…und in 4 wochen sommer…..!“

nein wir wollen uns das lieber nicht vorstellen, depressionen und schlechte laune sonst vorprogrammiert.

enten und schwäne füttern an unserer brücke. ein blick auf unseren spielplatz werfen.

fliegend wie der wind mit der warmen sonne nach hause radeln.

ein schläfchen.

fast 3 stunden runden über den spielplatz drehen. eine gelockte dame und ein ringelmützen bedeckter mann gesellten sich als bald dazu, mit dazugehörigem aufsichtspersonal.

danach noch ein wenig lebensmittel einkaufen….schließlich soll es morgen früh wieder ein ei zum „appp“ pellen geben, fürs schätzelchen.

Freitag, 10. Oktober 2008

iwie...bääh

erneute annäherung an eine kiwi und ebenso erneutes

„schmerzliches gesicht verziehen" und ablehnen dieser.

morgen wieder!

mon cherry!

Donnerstag, 9. Oktober 2008

kochen will gelernt sein

der ofen in der küche blieb heute kalt.
das kind schmiss seinen eigenen kleinen herd an.
zum abendessen…..salzstangen.
phantastisch, kann ich ihnen sagen.
da haben sie was verpasst.

Mittwoch, 8. Oktober 2008

ein kleiner abschied

die nacht, sie war keine gute für das kind! warum auch immer, keine ahnung, sie schrie alle zehn minuten los von 23 uhr nachts bis 5 uhr früh.

es scheint, als würden die zähne weiter „wachsen“.

mama wars egal, sie war eh schlaflos und las bücher.

topfit schlug das kind gegen halb acht die augen auf und mama hatte mühe aus ihren verquollenen überhaupt zu schauen, fläschchen machen, das kind an ziehen, spielen.

unglaublich viel schminke heute morgen, die mama, dass schätzelchen ein wenig lippglos.

kurz vor zehn das 5. mal den gleichen weg in die kita gegangen, zu den gleichen kindern, dem gleichen morgenkreis.

dann eine veränderung im ablauf.

drei mamas verabschieden sich, ziehen sich an und drei kinder stehen brüllend an der tür.

„in einer stunde bin ich wieder da, moin cherry!“ sprach sie und drehte sich schnell um. stark sein, alle beide, wie verlangt, wie immer.

das gebäude wird verlassen um am fenster noch mal zu winken. dicke tränen bei mama, die sie unterdrückt und beim kind, welche die zarten wangen herab laufen und auf den boden plumsen. das weinen durch die dicke scheibe laut zu hören.

schnelles umdrehen und ebenso schnelles weg gehen.

im „les croissant „ wird gesessen, kaffee getrunken, gegrübelt was das kind so macht.

sie weint nicht mehr, so ist sie nicht. sie wird spielen und weinen, wenn sie einen bei der rückkehr erblickt.

ein blick auf die uhr. gottchen gerade mal 20 minuten waren vergangen.

wie lang dauert eine stunde!?

das kind, spielend in sich versunken, beim manschen in blauen fingerfarben, schaut plötzlich auf und blickt in die augen der seit einer stunde vermissten person.

weinen, sie die kleine.

rennen.

an sich drücken.

aneinander schmiegen.

tiefes, schweres einatmen auf beiden seiten.

anschauen.

lächeln.

morgen wieder

Dienstag, 7. Oktober 2008

ein bäh dem mäh


man war ich froh dass ich heute doch noch für "anderthalbstunden" in die kita konnte.
wir haben den rasen und die blumenbeete erkundet, ameisen gefunden und in pfützen gepanscht.
gegen halb zwölf verabschiedeten sich plötzlich die mamas und ließen uns alle 4 brüllend stehen.
allerdings nutzt es ja nichts und ich bin ein tapferes mädchen und dachte mir "hör ich mal auf zu brüllen, die kommt schon wieder, sonst hat sie ja nix mehr zu tun den ganzen tag!"
nur 15 minuten hielten die 4 damen es um die ecke aus...., dann wollten sie uns auch schon wieder haben. sag ich doch! alles weicheier die großen!
mittagessen gabs nochmal zu hause (couscous mit ei und sahne, fruchtzwerg banane, kindervitamintee),ein schläfchen.

heute ja ein "d" tag, gings wieder in den görlie zu den tieren. da hoppeln doch die hasen rum und seit neustem hängt da wieder die schaukel.
und stellen sie sich mal vor, da hab ich nun vor wochen das kriegsbeil mit den schafen begraben, ja..., und dann steh ich so da rum am zaun, mit apfelschäfchen in der hand und die rennen alle auf mich zu. glaubste oder was?
ich gucke und gucke ......in die nase eines schafes und zack, mein apfelschaf, weg isses!
musste ich erstmal brüllen.
jetzt ist das kriegsbeil wieder ausgegraben und die können sich mal mühe geben wie die das wieder in ordnung bringen!

da es ja recht warm heute war und ich auf dem rückweg kaum zu bändigen im wagen verweilen musste, machten wir nen kurzen zwischenstop am spielplatz.
da hab ich gleich mal getestet wie der arm so funktioniert und, er tut es, so halberwege.
leiter hochklettern ging ganz gut, rennen auch, salzstangen essen=perfekt.
wenig später trudelten noch lilly und sid ein. rumrennen, karussellfahren, im sand buddeln, süßigkeiten und kekse teilen.

abendessen, mit mama und der puppe schmusen, spongebobzeitung lesen, zähne putzen und nach 3 liedern...schlafen.




immer noch die heldin

die heldin, sie hält eben ihren zweiten vormittagschlaf.
dann schauen wir mal in der kita vorbei, sagen hallo und gucken was das schätzelchen tun möchte.
da bleiben oder wieder gehen.
ganz nach ihrem belieben.

die nacht war ruhig. sehr ruhig.
keine schmerzmittel, kein weinen, nichts.
unglaublich.
gegen halb drei nahm ich sie mit in mein bett.
sie ist doch krank und darf etwas "bemuttert" werden.

mal schauen was der kühle, graue tag heute so mit sich bringt.

Montag, 6. Oktober 2008

meine heldin!!!

der tag begann in der kita , verlief zwischendurch auf dem spielplatz und endete im krankenhaus…..

nach zehn minuten spielplatzaufenthalt stürzte das kind von der gehwegkante in den sand.

da ist ja nichts dabei denk man sich, schon paar mal passiert, sie steht dann auf, klatscht die händes zusammen, putzt sich ab und weiter geht’s. schließlich turnt madame ja auch in luftigen höhen, was machen da 10 cm schon aus?

allerdings steht sie nicht mehr auf, stützt sich nur mit dem linken arm ab und weint erbärmlich.

trösten bringt nichts. so war das kind noch nie. sie weint nie und so schon gar nichts. der kopf wird, mit hilfe von freundin a. nochmals untersucht. nichts. es ist eindeutig der rechte arm. schlapp hängt er runter und darf nicht bewegt werden.

erinnerungen an einen ellenbogenbruch vor 5 jahren kommen hoch…das war da auch so.

panik macht sich breit, die aber schnell in aktionismus umgewandelt wird. nach hause, papiere, schlüssel, auto los. für 6 km brauchen wir fast 30 minuten im berufsverkehr.

das kind sitzt still hinten drin und schaut aus dem fenster.

dann kein parkplatz, wie verhext.

notaufnahme, daten, laufen, warten.

warten warten warten.

erster augenschein der ärztin, sooo dick, gebrochen kann gut sein, erstmal röntgen und dann schauen ob bei einfachem bruch "nur" gips oder bei komplizierteren eine op. mama flennt gleich mal los und das mädchen auf dem arm erträgt ganz tapfer alles ohne zu weinen.

röntgen….brüllen vor schmerzen, das kind .

diagnose, es gibt keine bruchstelle aber eine veränderung am knochen im unterarm.

es könnte sein dass das schätzchen sich die elle aus der „pfanne „ gedrückt hat, als sie auf den ellenbogen fiel. man könne das mit einem griff wie beim ausgekugelten schultergelenk beheben,mit schmerzen und brüllen. eine unterschrift bitte hier, wenn sie einverstanden sind.

hm was macht man da? lässt man das kind 3 wochen mit gips rumlaufen und dann ist die elle immer noch draußen oder lässt man für sekunden hand anlegen um dann sofort linderung zu bekommen?

mama presst das kind an sich, frau doktor greift den arm, kind brüllt und es gibt ein nicht beschreibbares geräusch.

die elle ist wieder drin, hören wir die frau sagen.

nochmals draußen warten, ob der arm belastbar wird und man ihn wieder anfassen darf.

draußen futtert das kind nach wenigen minuten vor lauter hunger salzstangen und belustigt die anderen kranken mit mega großen augen und gekicher.

dann bekommt das große mädchen einen kühlenden verband für den geprellten ellenbogen mit extra chicem roten klebeband drum.

zum schluß wird der dame in weiß sogar noch gewunken.


heldin des tages heute

SARAH

Sonntag, 5. Oktober 2008

regen

den ganzen tag...... .

Samstag, 4. Oktober 2008

farbexplosionen


der tag begann halb sieben...man da war es ja noch dunkel draußen.
auf dem spielplatz war der sid heute mal wieder da und es war soooo kalt.
da es dann am nachmittag nur noch regnete fuhren wir mit der u-bahn zum potsdamer platz zu einer tollen ausstellung .das waren wir zwar schon mal, mit ljubina, aber es musste heute nochmal sein, mit alexandra.
fotos und farben ...ein wahnsinn. mama war fast vorm durchdrehen.
als wir wieder vor die tür traten, standen wir im regen, trotz sonnenscheins!
ein riesiger regenbogen erstrahlte am himmel.
nach wenigen minuten noch ein zweiter.
mit dem bus ging es zurück, abendessen im neuen thai in der dieffenbachstrasse und dann...zähneputzen, ein lied, schlafen.

Freitag, 3. Oktober 2008

schön war's




ein weiterer kalter, grauer tag, mit einigen sonnen-minuten war das heute.
schön frühstücken, ein schläfchen und dann nach friedrichshain laufen um burger und pommes zu futtern. da diese stadt eine sehr kleine ist, trafen wir mit dem besuch, franzi und rene, die gestern späten abend hier eintrudelten, den pippen und die claudia in ebendieser lokalität um pizza zu ordern.
bei so nettem zusammen sein durfte ein "käffchen" mit cupcake's nicht ausgeschlagen werden.
der heimweg wurde wegen starkem wind fast fliegend zurückgelegt.
auf dem spielplatz war was los, aber keine bekannten gesichter da.
zum abendessen gabs lecker kartoffeln und möhren und ei.
dann bücher anschauen und großes gelächter beim kind, da 3 erwachsene kühe nach machten.
"bade bade" ein lied, schlafen.
der besuch verließ dann auf leisen sohlen die wohnung um ins heimatliche "soachsen" zurück zu kehren.
schön war's.bis bald.

Donnerstag, 2. Oktober 2008

gefunden

im sommer braucht man keine termoskanne. zu schade, nachträglich betrachtet.
hier hat das kind nämlich unmengen von kleinen löffeln drin versteckt und gebunkert.
und ich hab die ganze zeit gesucht und die hauskobolde verdächtigt.

Mittwoch, 1. Oktober 2008

der erste kita tag


sie selber war angezogen, dem kind musste nun noch die regenjacke übergestreift werden.

als sie die tür hinter sich in’s schloss zog wurde ihr bewusst, dies war ein völlig neuer gang den sie nun beide gehen würden.

die ersten stufen nahm sie noch mit schwung, doch je weiter sie hinab ging, desto mehr stiegen ihr tränen in die augen und füllten diese mehr und mehr mit salzigem wasser, bis sie kaum noch das gesicht des kindes erkennen konnte.

los lassen. mal wieder. einmal mehr.

das luft holen bereitete ihr ein wenig anstrengung, nicht nur da das kind auf ihrem arm so groß und schwer geworden war, sondern weil das herz schmerzte und der hals wie zugeschnürt war.

sie traten auf die strasse. kälte, wind und regen schlugen ihnen entgegen. sie drückte das kind noch näher an sich heran zum schutz und so, als wolle sie es nie mehr los lassen.


der weg war schnell gelaufen, zwei kreuzungen und schon standen sie vor der großen tür.

kinderstimmen nahmen sie in empfang. conny kam entgegen. ein liebes hallo von allen und an alle zurück.

ausziehen, sachen einsortieren und hin hängen.an sarahs schubfach und hacken ist das bild mit dem eines gelben kleides.


der morgenkreis wird immer um diese zeit abgehalten. alle setzten sich im kreis und ein lied wird angestimmt, bei dem der reihe nach ein kind in die mitte tritt und etwas vorführen oder zum ausdruck bringen kann.breakdance, springen, hinlegen.... .

als sarah an der reihe ist stellte sich diese ohne zu zögern in die mitte und beginnt zu tanzen, so als ob amy winehouse liefe. Selbstsicher schaut sie in die neue runde. bewegt den kleinen hintern, den oberkörper, die arme.

mama selber lächelte und konnte kein gefühl benennen was ihrem eben gefühltem einen namen geben konnte.

glück, frohsinn, erleichterung, dankbarkeit, stolz, liebe?

das kind es war so groß . in den letzten wochen war ihr das immer wieder schmerzlichst bewusst geworden.


später wurde ausgiebig gespielt. sie saß fast 2 stunden auf dem sofa am fenster, das kind war von der ersten minute an im anderen zimmer verschwunden. hatte die treppe erklommen und spielte mit den puppen und dem herd. in sich versunken sprach sie ihre stimme, um der puppe dinge zu erklären und mit ihrer verstellten stimme sprach diese dann zu ihr zurück.

als es zeit zum gehen war, gab es wieder wutausbrüche und tränen.

morgen dann wieder.

glückseeligkeit.